Fußball: Kreisliga A
Lukman Atalan und Patrick Hinkerohe bleiben Hohenholte treu

Hohenholte -

Die Mannschaft harmoniert prächtig, die Ergebnisse stimmen und die Entwicklung vieler Spieler steht erst am Anfang. Somit sah beim Fußball-A-Ligisten GS Hohenholte niemand einen Grund, warum mit Trainer Lukman Atalan der Vertrag nicht verlängert werden sollte.

Donnerstag, 07.01.2021, 06:39 Uhr
Bei GS Hohenholte gefällt es Lukman Atalan
Bei GS Hohenholte gefällt es Lukman Atalan Foto: Johannes Oetz

Anfang November 2019 trennte sich A-Ligist GS Hohenholte von Trainer Ralf Zenker. Nach der Übergangslösung mit den Spielern Frederik Fechner und Mario Boonk präsentierten die Gelb-Schwarzen kurz vor Weihnachten 2019 einen neuen Coach: Lukman Atalan.

„Ich gebe zu, dass es besser gelaufen ist, als ich vorher gedacht hatte“, erklärte Hohenholtes Fußballobmann André Timmermann im WN-Gespräch. Von der Arbeit des ehemaligen Spielers von Concordia Albachten und GW Nottuln und seines Co-Trainers Pa­trick Hinkerohe ist Timmermann inzwischen regelrecht begeistert. Deshalb verständigten sich jetzt Verein und Trainerduo darauf, die Zusammenarbeit für eine weitere Saison fortzusetzen.

„Den Beiden ist es gelungen, die Mannschaft zu stabilisieren. Nach der abgebrochenen Saison, die wir ja als Tabellenletzter beendeten, zeigen die Jungs, dass sie völlig zu Recht weiter in der Kreisliga A sind“, sagte der Fußballobmann weiter. Den beiden Coaches sei es neben den sportlichen Fortschritten zudem gelungen, einen großen Teamgeist in der Mannschaft zu erzeugen.

Lukman Atalan freut sich natürlich über die lobenden Worte des Funktionärs: „Der Teamgeist war ja nicht weg, wir mussten diesen besonderen Zusammenhalt nur wieder erwecken.“ Das Erfolgsgeheimnis klingt dabei sehr einfach. „Ich habe das Training so gestaltet, dass die Jungs wieder Spaß an ihrem Hobby haben. Dabei pflege ich einen offenen Umgang mit den Spielern. Bei mir dürfen sie auch immer Verbesserungsvorschläge machen. Ich glaube, dass dadurch auch Vertrauen entsteht.“

Der 32-Jährige und sein 25 Jahre alter Co-Trainer mussten im Übrigen nicht lange überlegen, ob sie in Hohenholte weitermachen. „Für uns gab es keinen Grund, etwas anderes zu suchen. Außerdem war es für uns klar, dass wir in dieser schweren Zeit zum Verein stehen.“ Die Mannschaft sieht der Dortmund-Fan auf einem guten Weg: „Die Entwicklung, die die Mannschaft in den letzten Monaten genommen hat, macht Hoffnung auf mehr. Ich glaube, dass viele Spieler noch Luft nach oben haben.“

Am Saisonende, wann immer es kommen wird, will der GSH-Trainer mit seiner Mannschaft unter den ersten Dreien landen. Momentan ist das Team Dritter, wobei Atalan nach den ersten acht Saisonspielen bereits einigen verschenkten Punkten nachtrauert. „Gegen Schapdetten haben wir erst in der Nachspielzeit das Tor zum 1:1 kassiert, in Kinderhaus hatten wir eine Woche zuvor sehr unglücklich mit 0:2 verloren. Auch da fiel der entscheidende Treffer erst in der Extrazeit.“

Wie es mit der aktuell unterbrochenen Saison weitergehen wird, wissen Atalan und Timmermann auch nicht. Der Fußballobmann hofft jedoch, dass die Hinrunde beendet und damit eine Wertung vorgenommen werden kann.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7754275?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35334%2F
Nachrichten-Ticker