Fußball: Nachwuchskicker in den Baumbergen legen wieder los
Endlich wieder Training

Baumberge -

Die aktualisierte Corona-Schutzverordnung macht es möglich: Da die Inzidenzwerte im Kreis Coesfeld gut sind, dürfen die jüngsten Sportler wieder auf die Sportanlagen unter freiem Himmel zurückkehren.

Dienstag, 09.03.2021, 06:58 Uhr aktualisiert: 09.03.2021, 07:00 Uhr
Gerade die jüngsten Fußballer freuen sich, dass sie wieder auf den Platz dürfen.
Gerade die jüngsten Fußballer freuen sich, dass sie wieder auf den Platz dürfen. Foto: Johannes Oetz

Riesig war am Montag die Freude bei den Sportvereinen in den Baumbergen. Grund: Die ersten Kinder durften endlich wieder zum Training gehen. Möglich wurde dies durch den niedrigen Inzidenzwert im Kreis Coesfeld. Nach all den Monaten ohne Bewegung stürmten schon mehrere Kicker die Außensportanlagen.

In Appelhülsen hatte am Wochenende eine Vorstandssitzung stattgefunden, in deren Verlauf die Vorstandsmitglieder der Arminia die aktualisierte Corona-Schutzverordnung (CoronaSchV) auswerteten. „Danach haben wir entschieden, dass wir ab Montag im Freien wieder für die jüngeren Kinder Sport anbieten werden“, berichtete Andreas Hüls, 1. Vorsitzender des SV Arminia.

Ausschlaggebend für diese Entscheidung ist Paragraf 9 der CoronaSchV, der unter anderem auf Sportanlagen unter freiem Himmel den Sport von Gruppen von höchstens 20 Kindern bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen zulässt.

Die Verordnung lässt zwar auch noch die Möglichkeit zu, dass unter gewissen Bedingungen „höchstens fünf Personen aus höchstens zwei verschiedenen Hausständen oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes“ auf Sportanlagen unter freiem Himmel Sport treiben könnten, doch sprachen sich die Vorstandsmitglieder der Arminia dagegen aus. „An dieser Stelle wären wir gezwungen, das Einhalten der Regeln zu überwachen. Das können wir mit unseren Ehrenamtlichen aber nicht leisten“, erklärte Martin Becker, 2. Vorsitzender von Arminia Appelhülsen.

Auch in Schapdetten sind die Sportler froh, dass die ersten Schritte zurück in die Normalität gegangen werden. „Wir haben ja nicht so viele jüngere Fußballer, aber unsere Mini-Kicker dürfen jetzt schon wieder loslegen“, sagte der 1. Vorsitzende der Fortuna Ulrich Kontny. Die Bogensportler seien schon seit einiger Zeit wieder zurück auf der Anlage. „Das ging schon nach der alten Corona-Schutzverordnung, da es sich um eine Einzelsportart handelt. Auch die Boulespieler dürfen schon wieder ran, während sich die Tennisspieler ja noch im Winterschlaf befinden. Jetzt hoffen wir, dass bald auch die Erwachsenen wieder mit richtigem Training einsteigen dürfen“, so Kontny.

Josef Dirks , 1. Vorsitzender von GW Nottuln, versicherte sich beim Ordnungsamt lieber noch einmal zurück, ob ein Start tatsächlich erlaubt sei. Nach dem Okay von Ordnungsamt-Mitarbeiter Hans-Jörg Teubner gab auch Dirks grünes Licht für die jüngeren Kicker: „Es ist allerdings nicht gestattet, die Vereinsräume zu nutzen. Das bedeutet, dass die Duschen und Kabinen noch geschlossen bleiben müssen“, so der 1. Vorsitzende. Und Nils Uhde, Spieltagskoordinator bei GW Nottuln, fügte noch hinzu: „Damit die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs gelingt, sind wir auf die Selbstdisziplin aller Beteiligten angewiesen. Insbesondere an die Eltern appellieren wir, sich streng an die Vorgaben zu halten, um den Trainingsbetrieb des Nachwuchses nicht zu gefährden.“

Dirks machte die Hallensportler der Grün-Weißen darauf aufmerksam, dass auch sie die Möglichkeit hätten, die Sportanlagen unter freiem Himmel zu nutzen. „Das geht aber nur, wenn sie das vorher mit der Geschäftsstelle abgestimmt haben.“

Die Jugend der Schwarz-Weißen in Havixbeck, berichtete Fußball-Abteilungsleiter Florian Böse, würden am Donnerstag wieder mit dem Trainingsbetrieb starten. Bei SWH darf auch schon der Jungjahrgang der C-Jugend-Mannschaft wieder auf den Platz. Die 15-Jährigen des Teams müssen allerdings noch zuschauen. „Jede Mannschaft wird zunächst einmal nur ein Training absolvieren, da wir momentan nur den Kunstrasenplatz zur Verfügung haben.“

Wann die Nachwuchsspieler von GS Hohenholte wieder erstmals kicken werden, war gestern noch offen. „Die Gemeinde muss den Platz noch herrichten“, sagte Dirk Nottebaum, 2. Vorsitzender der Gelb-Schwarzen.

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