Deutlicherer Sieg war möglich
 Germanen deutlich bissiger

Horstmar -

Lauffreudige und bissige Germanen kaufen dem SV Wilmsberg im Testspiel am Dienstagabend den Schneid ab.

Mittwoch, 11.02.2015, 16:02 Uhr

Einer der Aktivposten beim TuS im Testspiel gegen den SV Wilmsberg war „Oldie“ Guido Albers (l.) . Er schoss das 1:0 und war immer ein Unruheherd für die SVW-Abwehr.
Einer der Aktivposten beim TuS im Testspiel gegen den SV Wilmsberg war „Oldie“ Guido Albers (l.). Er schoss das 1:0 und war immer ein Unruheherd für die SVW-Abwehr. Foto: Thomas Strack

Am Ende verdient besiegte Bezirksligist TuS Germania Horstmar den Spitzenreiter der Kreisliga A SV Wilmsberg mit 2:1 (1:0). Dabei merkte man deutlich, das die Gastgeber schon länger im Training sind. Sie wirkten lauffreudiger und waren vor allem im Zweikampf viel energischer.

Nach einer kurzen Abtastphase mit viel Geplänkel im Mittelfeld hatten die Germanen durch Alexander Dreckmann die erste Großchance, als er am langen Pfosten stehend einen hoch hereinfliegenden Ball etwas zu spät erreichte und sein Schuss übers Tor flog (18. Min.).

Danach sah es so aus, als wenn Wilmsberg aufgewacht war. Sie kombinierten vor allem über die rechte Seite recht gefällig, doch vor dem Tor war Schluss. Lediglich Raphael Dobbe prüfte Torwart Chrstian Wigger im Tor der Germanen ernsthaft (30. Min.). Zwei Minuten später leistete sich Fabian Hille einen eklatanten Abspielfehler vor dem eigenen Strafraum. Guido Albers sagte Danke und traf aus 16 Metern ins lange Ecke zum 1:0 für den TuS. Kurz darauf fast das 2:0, doch Gudio Albers war beim Stockfehler von Sebastian Wehrmann zu überrascht und schoss am Tor vorbei.

Horstmar war von da an die klar tonangebende Mannschaft und ließ die „Piggen“, die sich immer wieder in Einzelaktionen verzettelten, keinen Raum zum Spielen. Glück für die Gäste dann in der 42. Minute. Patrick Overkamp hatte sich über rechts durch die Abwehr des SVW gespielt, wurde im letzten Moment unsanft gebremst. Doch der Pfiff blieb aus. Auch in Durchgang zwei übernahm Horstmar wieder das Kommando und belohnte sich in der 65. Minute., als Patrick Overkamp nach Flanke von Kevin Behn aus kurzer Distanz das 2:0 erzielte.

Jetzt erst ging ein Ruck durch die Wilmsberger, angetrieben von ihrem Spielertrainer Christoph Brüggemann, der in der 70. und 75. Minute zweimal an Timo Lindstrot im Germanen-Tor scheiterte.

Doch der TuS blieb gefährlicher und hätte eigentlich seine Führung ausbauen können, ja müssen. Die beste Möglichkeit hatte dabei Alexander Dreckmann, der an SVW-Torwart Sicking scheiterte (82. Min.).

Nur einmal wurde der SVW noch gefährlich und traf in der 87. Minute zum 1:2, dank einer Einzelleistung ihres Spielertrainers, der im Strafraum nicht vom Ball zu trennen war.

Man merkte den Wilmbergern die fehlenden Spielpraxis deutlich an. Zudem fehlten einige Leistungsträger, vor allem Thomas Grabowski, dessen ordnende Hand in der Abwehr vermisst wurde. Und im Mittelfeld klafften viele Lücken.

Germanen-Coach Thomas Fraundörfer zeigte sich zufrieden, bemängelte aber die fehlende Konsequenz im Abschluss. „Am Ende fangen wir wieder an zu zittern, weil wir die Buden nicht machen.“

Germ. Horstmar: Wigger (Lindstrot) Schild, Meyer, Schenkwald, Höing, Overkamp, Lengers, Hellenkamp, Dreckmann, Albers, D. Behn, K. Behn, Jung, BeckmannSchmitz.

SV Wilmsberg : Abdul-Ramann (Sicking), A. Wehrmann, S. Wehrmann, Lüders, Reckermann, Hille, Dobbe, Smith, Chr. Brüggemann, Konermann, Oldoch, Körning, Thoms.

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