Tennis: 40 Jahre Tennis-Abteilung bei Westfalia Leer
Mit Herzblut und langem Atem

Horstmar-Leer -

Die Tennisabteilung bei Westfalia Leer blickt auf 40-jähriges Bestehen zurück. Das ist Anlass genug, um auf die ersten Tage zurückzublicken. Auf jeden Fall ist für reichlich Gesprächsstoff gesorgt, wenn sich die Mitglieder am Samstag zur Jubiläumsveranstaltung einfinden werden.

Freitag, 19.08.2016, 11:08 Uhr

Auf den Spuren von Boris und Steffi: Die Clubmeister von 1986 präsentieren stolz ihre Siegerurkunden. Derweil herrschte bei der Einweihung des Betriebsgebäudes (kl. Foto) im August 1980 reges Treiben.
Auf den Spuren von Boris und Steffi: Die Clubmeister von 1986 präsentieren stolz ihre Siegerurkunden. Derweil herrschte bei der Einweihung des Betriebsgebäudes (kl. Foto) im August 1980 reges Treiben. Foto: Westfalia Leer

Die Tennisabteilung von Westfalia Leer blickt am Wochenende auf ihr 40jähriges Bestehen zurück. Neben der Fußballabteilung ist diese Fachschaft mit insgesamt 130 Mitgliedern die mitgliederstärkste bei der Westfalia.

„Am 22. Januar 1976 versuchten sich einige unentwegte Herren in der soeben errichteten neuen Sporthalle in einer Sportart, die Tennis genannt wurde“, heißt es in den Anekdoten der Fachschaft. Zu ihnen gehörten Bruno Bartelt , Carl-Hans Reimann, Heinz Isermann , Franz Neugebauer und Friedel Michael. „Eine Feldmarkierung war in der Halle nicht vorhanden, ein Volleyballnetz mit viel zu weiten Maschen ersetzte das Tennisnetz“, erinnert sich Bruno Bartelt.

Auf Initiative des ersten Vorsitzenden des Gesamtvereines Bernhard Horstmann ließ die Stadt Horstmar auf dem Hallenboden eine Tennisfeld-Markierung anbringen. Bereits im Jahre 1977 fand das erste Turnier gegen die ebenfalls junge Tennisabteilung des TuS Germania Horstmar statt. Mit dem Bau der Tennishallen in Burgsteinfurt und Schöppingen wurden die Spielmöglichkeiten erweitert. Die Gemeinde Metelen stellte die Tennisanlage gegen eine Benutzungsgebühr von zehn Mark je Stunde zur Verfügung, allerdings zu völlig unchristlichen Zeiten von sechs bis sieben Uhr. Renate Denkler erinnert sich: „Wir spielten dort und hörten das Zwitschern der Vögel im nahe gelegenen Vogelpark.“

Das große Anliegen der Leerer Tennisspieler auf eigene Plätze fand bei den Stadtvätern ein offenes Uhr. Bei einer Gegenstimme beschloss der Rat den Bau von zwei Tennisplätzen im September 1978. Der Stadt Horstmar gelang es, den bis dahin gepachteten Bolzplatz hinter dem Sportplatz zu erwerben. Im Jahre 1987 wurde die Platzanlage um ein Spielfeld erweitert. Zur Auffüllung des abschüssigen Tennisplatzes musste Füllsand herbeigeschafft werden. Reinhold Ernsting und Bernhard Langenhorst stellten in den Drosten Tanne den Boden zur Verfügung. Franz Hinkers war mit dem Radlader im Einsatz. Mit Treckern und Anhängern fuhren Erich Laumann, Hubert Artmann, Heinrich Wenning, Josef Fier, Norbert Tenhumberg, Berthold Tenkmann und Alfons Wilming den Sand zum neuen Tennisplatz.

Als einige Mitglieder bei einem Arbeitseinsatz auf dem Platz von einem heftigen Regenschauer überrascht wurden und völlig durchnässt nach Hause gehen mussten, merkten sie, dass eine Unterstellmöglichkeit fehlte. Auf Initiative von Heinz Isermann konnte eine in Münster ausrangierte Bauhütte günstig erworben werden.

Eine der größten Herausforderungen, die die Fachschaft Tennis zu meistern hatte, war der Bau des Betriebsgebäudes. In unzähligen Arbeitsstunden und mit erheblicher Muskelhypothek wurde die Aufgabe gemeistert. Die Architektin Doris Rüße wurde mit dem Planungen beauftragt. Jeder bewundert noch heute die guten Planungen mit der höher gelegenen Terrasse, von der aus man einen guten Überblick über alle drei Plätze hat. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde das Gebäude im August 1980 seiner Bestimmung übergeben.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4240956?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35344%2F4846338%2F4846343%2F
Hospizbewegung beklagt unerlaubte Logo-Nutzung durch Deutsche Glasfaser
Glasfaserkabel in Leerrohren. Das Bündelungsverfahren der Deutschen Glasfaser in Nottuln ist mit einer Panne gestartet. Die Hospizbewegung beklagt die unerlaubte Nutzung ihres Logos für die Bündelungskampagne.
Nachrichten-Ticker