Fußball: Kreisliga A
Metelener müssen malochen

Metelen -

Für den FC Matellia Metelen läuft es derzeit unrund. Platz 15 entspricht alles andere als den Erwartungen des A-Ligisten aus der Vechtegemeinde. Spielertrainer Bertino Nacar weiß, was besser gemacht werden muss. Der 28-Jährige stellt sich der Verantwortung und formuliert die Zielsetzung für die letzten drei Partien vor der Winterpause.

Mittwoch, 14.11.2018, 17:40 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 14.11.2018, 15:36 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 14.11.2018, 17:40 Uhr
Alle jetzt aufstehen bitte! Metelens Spielertrainer Bertino Nacar hat seiner Elf deutlich gemacht, dass jetzt wesentlich mehr investiert werden muss.
Alle jetzt aufstehen bitte! Metelens Spielertrainer Bertino Nacar hat seiner Elf deutlich gemacht, dass jetzt wesentlich mehr investiert werden muss. Foto: Angelika Hoof

Alles andere als zufriedenstellend ist die augenblickliche sportliche Situation beim Fußball-A-Ligisten Matellia Metelen. Mit nur zehn Punkten aus 14 Spielen rangiert die Elf aus der Vechtegemeinde auf dem vorletzten Platz. Welche Hebel gezogen werden müssen, um sich aus der Bredouille zu befreien, weiß Spielertrainer Bertino Nacar.

Herr Nacar, woran machen Sie den unbefriedigenden Tabellenstand fest? Ist das alles eine Kopfsache oder fehlen die fußballerischen Qualitäten?

Bertino Nacar: Ganz klar ist das eine Kopfsache. Ich weiß genau, dass die Jungs in der Lage sind, viel besser zu spielen als zuletzt gegen Nordwalde. Das haben wir zu Saisonbeginn gezeigt und auch in den Spielen gegen die Titelanwärter Neuenkirchen und Hauenhorst unter Beweis gestellt.

Welche Schritte leiten Sie ein, damit es wieder in die andere Richtung geht?

Nacar: Keiner hat Lust auf die Kreisliga B. Aber das geht nur, wenn wir bereit sind, doppelt so hart zu arbeiten wie der Gegner. Für mich gilt das genau so wie für die Spieler. Und diese Einstellung müssen wir schon im Training leben. Ich stehe in der Verantwortung, dass das in die Köpfe der Spieler kommt.

Sie sind erst 28 Jahre jung und in der zweiten Saison Coach. Sind Ihre Trainerschultern schon breit genug für die momentane Situation?

Nacar: Ohne dass ich mich jetzt hier abfeiern lassen möchte, aber ich verfüge über eine gewisse sportliche Vita. Als Spieler in der dritten und vierten Liga habe ich schon genug erlebt, auch den Abstiegskampf. Ich weiß also, damit umzugehen. Außerdem habe ich mit Oliver Fliss einen super Co-Trainer an meiner Seite.

Die Matellia gehört sozusagen um Establishment der Kreisliga A. Wie geht der Vorstand mit Tabellenplatz 15 um? Wird Druck aufgebaut?

Nacar: Nein, auf keinen Fall. Wir stehen in einem sehr guten Austausch. Die Matellia ist ein Verein, der komplett auf den eigenen Nachwuchs setzt. Da gibt es eben Höhen und Tiefen, das ist allen klar. Wir müssen uns aber anders präsentieren als zum Beispiel beim jüngsten 0:3 gegen Nordwalde. Die Rückkehr zu den typischen Matellia-Tugenden ist gefragt.

Welche sind das?

Nacar: Einsatzbereitschaft, Ehrgeiz, Wille, Kampf. Diese Tugenden waren für mich auch der Grund, warum ich nach Metelen gewechselt bin. Auf dieser Basis kannst du als Trainer deine Ideen verwirklichen. Es muss für die anderen Mannschaften wieder ungemütlich sein, gegen die Matellia zu spielen. Dahin müssen wir zurückkommen.

Das Abstiegsgespenst lässt sich über die Feiertage nicht mehr vertreiben. Wie viele Punkte sollten aus den drei noch verbleibenden Spielen vor der Winterpause geholt werden, damit es wenigstens nicht unter dem Metelener Tannenbaum liegt?

Nacar: Mindestens sechs. Am Sonntag treten wir in Rodde an. Da muss ohne Wenn und Aber was geholt werden.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6191051?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35344%2F
Nachrichten-Ticker