Fußball: Hallenkreismeisterschaften der Frauen
Seriensieger Germania Hauenhorst langt erneut zu

Steinfurt -

Der Hallenkreismeisterpokal hat im Vereinsheim des SV Germania Hauenhorst einen Stammplatz. Bereits zum sechsten Mal in den vergangenen sieben Jahren holte das Team von Ralf Spanier den Titel. Dieses Mal musste sich der Regionalligist im Endspiel gegen ein starkes Borussia Emsdetten aber mächtig strecken. Eine gute Figur machten auch die Mannschaften aus Steinfurt, Borghorst, Horstmar/Leer und Langenhorst.

Sonntag, 20.01.2019, 20:32 Uhr aktualisiert: 20.01.2019, 20:34 Uhr
Germania Hauenhorst bejubelt den sechsten Titel aus den vergangenen sieben Auflagen der Hallenkreismeisterschaften. Das 2:1 im Endspiel gegen Borussia Emsdetten war aber ein hartes Stück Arbeit. Das Spiel um Platz drei zwischen Klara Koers‘ (2.v.l.) SpVgg Langenhorst/Welbergen und Lara Kreimers Borghorsterinnen wurde erst im Neunmeterschießen entschieden. Preußen sprang aufs Treppchen.
Germania Hauenhorst bejubelt den sechsten Titel aus den vergangenen sieben Auflagen der Hallenkreismeisterschaften. Das 2:1 im Endspiel gegen Borussia Emsdetten war aber ein hartes Stück Arbeit. Das Spiel um Platz drei zwischen Klara Koers‘ (2.v.l.) SpVgg Langenhorst/Welbergen und Lara Kreimers Borghorsterinnen wurde erst im Neunmeterschießen entschieden. Preußen sprang aufs Treppchen. Foto: Alex Piccin

Die Wettquote für diese Finalpaarung wird wohl äußerst gering gewesen sein, doch Germania Hauenhorst und Borussia Emsdetten zeigten auf dem Parkett, warum sie bei den Hallenkreismeisterschaften den Sieg unter sich ausmachen sollten. Der Regionalligist wie auch der Landesligist waren der Konkurrenz überlegen. Im Endspiel sorgte Torschützenkönigin Kim Wolters (13 Turniertreffer) per Doppelpack für Germanias Titelverteidigung (2:1). Ohne Pokal, aber mit einem guten Gefühl dank guter Leistungen gingen die Mannschaften aus Steinfurt, Borghorst, Horstmar/Leer und Langenhorst aus der Halle.

Im Finale und hochklassigsten Duell des Nachmittags hatte Franziska Leusmann Emsdetten zunächst in Führung geschossen, doch Borussia schaffte es nicht, nachzulegen. „Wir waren während des gesamten Turniers die galligere Mannschaft“, analysierte Hauenhorsts Trainer Ralf Spanier. „Emsdetten ist eine gute Truppe, aber wir waren das eine Tor besser.“

Enges Spiel um Platz drei

Eine starke Figur machten auch die SpVgg Langenhorst/Welbergen und Preußen Borghorst. Beide Mannschaften einte die Tatsache, gleich zum Auftakt der Endrunde gegen die zwei Finalisten verloren zu haben. „Nach dem 0:7 gegen Emsdetten zu Beginn war es etwas haarig, doch die Mannschaft ist im weiteren Verlauf gut in die Spiele gekommen“, sagte SpVgg-Trainer Holger Sokol.

Das Spiel um Platz drei zwischen Klara Koers‘ (2.v.l.) SpVgg Langenhorst/Welbergen und Lara Kreimers Borghorsterinnen wurde erst im Neunmeterschießen entschieden. Preußen sprang aufs Treppchen.

Das Spiel um Platz drei zwischen Klara Koers‘ (2.v.l.) SpVgg Langenhorst/Welbergen und Lara Kreimers Borghorsterinnen wurde erst im Neunmeterschießen entschieden. Preußen sprang aufs Treppchen. Foto: Alex Piccin

Im Spiel um Platz drei traf sein Team auf die Preußen. Lange stand es torlos, ehe 33 Sekunden vor Schluss Lisa Baans den vermeintlichen Siegtreffer erzielte. Doch kurz nach Wiederbeginn glich Verena Struck per abgefälschter Bogenlampe aus. Der SCP siegte schließlich nach Neunmeterschießen mit 3:2. „Das war schon eine Nervenschlacht“, atmete Coach Olaf Hilbring durch, der eine positive Bilanz zog: „Wir haben eine gute Vorrunde und eine gute Endrunde gespielt, waren aber phasenweise zu hektisch.“

Galaxy stellt beste Torfrau

Grund zur Freude hatte auch Galaxy Steinfurt, denn Torfrau Katharina Nicolaus wurde von den Mannschaftsverantwortlichen als beste Schnapperin ausgezeichnet. Ihr Trainer Hennes Jerzinowski trauerte ein wenig der 3:5-Niederlage gegen Borghorst nach, die am Ende das Aus in der Gruppenphase bedeutete: „Dieses Spiel hätten wir klar gewinnen müssen. Aber wir haben uns insgesamt gut verkauft.“

Galaxys Katharina Nicolaus wurde als beste Torhüterin ausgezeichnet.

Galaxys Katharina Nicolaus wurde als beste Torhüterin ausgezeichnet. Foto: Alex Piccin

So urteilte auch Stefan Schulze Schwarthoff über die Leistung seiner SG-Horstmar/Leer – trotz des vereinsinternen Turniers am Vortag und einigen Ausfällen. Das 1:10 gegen Borussia am Ende der Gruppenphase deutete den Kräfteverschleiß an. „Wir wären natürlich gerne weitergekommen, aber draußen zählt es“, so der Coach.

Emsdetten ist eine gute Truppe, aber wir waren das eine Tor besser.

Ralf Spanier, Trainer Germania Hauenhorst

Das war schon eine Nervenschlacht.

Olaf Hilbring, Trainer Preußen Borghorst, nach dem Sieg im Neunmeterschießen im Spiel um Platz drei.
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