Fußball: Bezirksliga
Germania Horstmar nach 0:2-Niederlage gegen die SG Telgte akut gefährdet

Horstmar -

Für den TuS Germania Horstmar wird es am Bezirksliga-Himmel dunkler. Am Sonntag setzte es eine 0:2-Heimniederlage gegen die SG Telgte. Trainer André Rodine konnte über dieses Ergebnis nur mit dem Kopf schütteln.

Sonntag, 17.03.2019, 18:34 Uhr aktualisiert: 21.03.2019, 16:14 Uhr
Felix Oepping (M.) klärt vor Telgtes Mittelstürmer Fahri Malaj. Wenig später konnte der Horstmarer Innenverteidiger in ähnlicher Situation das 0:1 nicht verhindern.
Felix Oepping (M.) klärt vor Telgtes Mittelstürmer Fahri Malaj. Wenig später konnte der Horstmarer Innenverteidiger in ähnlicher Situation das 0:1 nicht verhindern. Foto: Marc Brenzel

Der TuS Germania Horstmar findet sich seit Sonntag auf einem Abstiegsplatz wieder. Grund dafür war die 0:2 (0:0)-Heimniederlage gegen die SG Telgte . Die hätte nicht sein zu brauchen, denn zum Zeitpunkt der beiden Gegentreffer waren die Hausherren das eigentlich bessere Team.

Bis sich der TuS warmgespielt hatte, dauerte es aber eine ganze Zeit. Genauer gesagt 44 Minuten: Dann erst hatte Kevin Behn per Kopf nach Flanke Daniel Smith die erste Chance. In einer zähen ersten Hälfte hatten beide Teams Probleme, Struktur in ihr Spiel zu bekommen. Einen Tacken besser waren die Gäste drin, die drei einigermaßen ordentliche Gelegenheiten besaßen (Möllers, Gronover, Malaj ).

Germania Horstmar verliert vor eigenem Publikum gegen die SG Telgte mit 0:2.

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  • Vor dem Anpfiff waren die Horstmarer noch optimistisch und locker.

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  • In de ersten Halbzeit stotterte der Horstmarer Motor. Dominik Kortehaneberg schaltete sich als Linksverteidiger selten in das Offensivspiel mit ein.

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  • Mit Philip Schange hatte Kortehaneberg allerdings auch einen laufstarken Gegenspieler.

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  • Kevin Behn (r.) blieb zunächst vorne Einzelkämpfer im Germania-Sturm.

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  • In der ersten Hälfte hatten Fahri Malaj und seine Telgter leichte Vorteile.

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  • Erst in der 44. Minute entstand Gefahr, als Daniel Smith flankt . . .

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  • . . . und Kevin Behn knapp am Pfosten vorbeiköpft.

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  • Felix Oepping (M.) klärt vor Telgtes Mittelstürmer Fahri Malaj. Wenig später konnte der Horstmarer Innenverteidiger in ähnlicher Situation das 0:1 nicht verhindern.

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  • Zu Beginn des zweiten Abschnitts kreuzten die Germanen ein paar Mal gefährlich im Telgter Strafraum auf.

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  • Dennis Behn sollte dem TuS-Spiel aus dem zentralen Mittelfeld heraus Impulse geben.

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  • SG-Keeper Max Wulfert und die Telgter Auswechselspieler bejubeln das 1:0 von Fahri Malaj.

    Foto: Marc Brenzel
  • Wieder ein Standard, der nichts einbrachte. Dennis Behns Schuss bleibt in der Mauer hängen.

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  • Nach einem weiteren Freistoß gab es Diskussionsstoff.

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  • Der Ball soll nach Horstmarer Ansicht bei einem Querschläger die Torlinie überschritten haben.

    Foto: Marc Brenzel
  • Das sah Schiedsrichter Carsten Schmidt aus Ibbenbüren anders.

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Mit viel Dampf ging es aus Horstmarer Sicht in Abschnitt Nummer zwei. Dennis Behn (55.) und Steffen Exner (56.) standen kurz vor dem Führungstreffer, der wenig später auch Kevin Behn versagt blieb. Es schien nun so, als seien die Germanen gut dabei, doch genau in dieser Phase schlug Fahri Malaj zu. Über Umwege gelangte der Ball zum Telgter Torjäger, der sich frei vor Sven Meckelholt nicht zwei Mal bitten ließ – 0:1 (66.). Fünf Zeigerumdrehungen später erhöhte Felix Gronover im Anschluss an einen Freistoß per Kopf auf 2:0.

Dem TuS war damit zunächst die Luft genommen. Erst in der Schlussphase ent­wickelte das Heimteam wieder mehr Zug zum Tor. Nach einem Querschläger im SG-Strafraum jubelten die Horstmarer schon, doch für Schiedsrichter Carsten Schmidt hatte die Kugel die Linie nicht mit vollem Umfang überquert (79.).

Für Germania-Coach An­dré Rodine war das nicht gegebene 1:2 so etwas wie eine Szene mit Symbolcharakter. „Wir benötigen im Moment gefühlt 27 Chancen, um zu einem Tor zu kommen. Der Gegner taucht in der zweiten Halbzeit drei Mal bei uns im Strafraum auf und trifft zwei Mal. Echt ärgerlich“, haderte Rodine mit dem Spielverlauf.

Am kommenden Sonntag gibt es für die Germanen das nächste Sechs-Punkte-Spiel beim Tabellenletzten Teuto Riesenbeck.

TuS Germania Horstmar: Meckelholt – Buck, Oepping, Höing, Kortehaneberg (75. Nguile Inenguini) – Hellenkamp – Smith (75. Backhaus), D. Behn, Wehrmann, Exner – K. Behn.

Tore: 0:1 Malaj (66.), 0:2 Gronover (71.).

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