Fußball: Bezirksliga
„Endlich anfangen zu punkten“

Horstmar -

Der TuS Germania Horstmar will den freien Fall ins Bodenlose endlich stoppen. Das soll möglichst am Sonntag im Abstiegsderby bei Teuto Riesenbeck vollbracht werden. Ob das gelingt, hängt maßgeblich von psychologischen Faktoren ab.

Freitag, 22.03.2019, 17:42 Uhr aktualisiert: 22.03.2019, 17:44 Uhr
Kapitän Torsten Höing will mit dem TuS punkten.
Kapitän Torsten Höing will mit dem TuS punkten. Foto: Thomas Strack

Der Tabellendrittletzte TuS Germania Horstmar gastiert bei Bezirksliga-Schlusslicht Teuto Riesenbeck – mehr Abstiegskampf geht eigentlich nicht. „Im Prinzip ist das aber egal“, sagt Horstmars Trainer André Rodine , „wir sollten endlich anfangen zu punkten. Für uns ist jedes Spiel wichtig – egal, wer kommt“. Wohl wahr. Nur einen Punkt holte Germania aus den ersten fünf Spielen des Jahres. Es wird höchste Zeit, den freien Fall zu stoppen.

In den jüngst absolvierten Begegnungen habe seiner Mannschaft einfach auch das Quäntchen Spielglück gefehlt. „In der Offensive haben wir viele gute Torchancen ausgelassen und hinten dumme Treffer kassiert“, ärgert sich Rodine vor allem über das 1:1 bei Preußen Lengerich und das 0:2 gegen die SG Telgte.

Wer die Auftritte seiner Mannschaft zuletzt verfolgt hat, dürfte erkannt haben, dass die jüngste Misserfolgsserie Spuren in den Köpfen hinterlassen hat. Die offensichtliche Verunsicherung ist nur zu beseitigen, „wenn wir uns mal für den Aufwand belohnen, den wir betreiben.“

Nicht in Rückstand zu geraten, sondern einen Treffer vorzulegen – das würde der Mannschaft guttun. In Riesenbeck gilt es in besonderem Maße, körperliche Präsenz zu zeigen. „Das ist eine Grundvoraussetzung. Wir müssen uns über 1:1-Situationen die nötige Sicherheit holen“, fordert Rodine Zweikampfstärke und Laufintensität. Der Kameruner Hans Dimitri Nguile Inenguini wird nicht dazu beitragen können, denn er fällt verletzungsbedingt aus. Ansonsten aber schöpft Rodine aus dem Vollen.

 

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