Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Frank Averesch bestens gelaunt, Thomas Overesch mit Sorgenfalten

Ochtrup -

Drei Jahre lang trainierte Thomas Overesch in Ochtrup, am Sonntag ist er wieder zu Besuch an alter Wirkungsstätte. Und zwar als Trainer der Leerer Westfalia, die unbedingt punkten muss. Der FSV kann die Sache hingegen lockerer angehen lassen.

Freitag, 26.04.2019, 17:22 Uhr
Pawel Ozog (l.) wird demnächst 38 Jahre alt. Trotzdem ist er beim FSV Ochtrup nicht wegzudenken.
Pawel Ozog (l.) wird demnächst 38 Jahre alt. Trotzdem ist er beim FSV Ochtrup nicht wegzudenken. Foto: Günter Saborowski

Beim FSV Ochtrup hängt der Himmel voller Geigen. Das 2:0 am Ostermontag gegen Preußen Münster entsprach nahezu voll und ganz den Ansprüchen von Trainer Frank Averesch . Der ist sich aber bewusst: „Sonntag kommt mit Westfalia Leer eine Mannschaft, gegen die ganz andere Tugenden gefragt sind.“

Leidenschaft und Einsatzbereitschaft setzt der Coach ganz oben auf die Agenda. Leer, so Averesch, stecke voll im Abstiegskampf und würde dementsprechend alles investieren. Da ginge es nicht, dass seine Elf kämpferisch auch nur einen Deut nachließe.

Gut möglich, dass sich die Startformation des FSV im Vergleich zum Borghorst-Spiel nicht verändert. Hinter den Spitzen würde somit wieder Pawel Ozog die Fäden ziehen. An dem Polen schätzt Averesch vieles: „Pawel ist für seine 37 Jahre unglaublich fit, zudem ungeheuer ballsicher. Ich habe mit ihm abgemacht, dass er noch bis 45 in der ersten Mannschaft spielt.“

Bei Leers Trainer Thomas Overesch zeichneten sich in dieser Woche immer mehr Sorgenfalten auf der Stirn ab. Als wäre die Tabellensituation alleine (Platz 13, 27 Punkte) nicht schlimm genug, sind noch unerwartete Ausfälle dazugekommen. Für Mittelstürmer Jannik Arning ist die Saison nach einem Mittelhandbruch vorbei, Max Joormann hat sich gezehrt, und auch bei Erik Schulte und Lennart Raus steht ein Einsatz zur Debatte.

„Leider alles Offensive. Und solche Leute brauchen wir mehr denn je. Schließlich wollen wir in Ochtrup dreifach punkten, denn ein Zähler dürfte vielleicht schon zu wenig sein“, mutmaßt Overesch.

Das Hinspiel hatte es in sich. Beim 3:3 erzielte Andre Viera erst in der Nachspielzeit den Ochtruper Ausgleichstreffer.

 

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