Frauenfußball: Bezirksliga 6
SG Horstmar/Leer: Ein Hoch auf die Jugend

Horstmar/Leer -

In der vergangenen Saison taumelte die SG Horstmar/Leer mehr oder weniger durch die Rückrunde. Das lag auch an vielen den Verletzten und der daraus resultierenden dünnen Personaldecke. In der am Sonntag beginnenden Spielzeit 2019/20 soll sich das nicht wiederholen. Dafür stehen unter anderem vier Talente aus den eigenen Reihen.

Montag, 19.08.2019, 14:42 Uhr
Nach Rang sieben in der Vorsaison peilen die Fußballerinnen der SG Horstmar/Leer eine tabellarische Verbesserung an. Zum Auftakt geht es am Sonntag gleich zum Vizemeister TuS Altenberge.
Nach Rang sieben in der Vorsaison peilen die Fußballerinnen der SG Horstmar/Leer eine tabellarische Verbesserung an. Zum Auftakt geht es am Sonntag gleich zum Vizemeister TuS Altenberge. Foto: Thomas Strack

Fünf Tage sind es noch, dann werden auch in der Frauen-Bezirksliga wieder Meisterschaftspunkte verteilt. Für Vorjahresaufsteiger SG Horstmar/Leer geht es gleich in die Vollen, denn am Sonntag beim Vizemeister TuS Altenberge hängen die Trauben hoch. Für Trainer Stefan Schulze Schwarthoff aber überhaupt kein Grund, unruhig zu werden: „So wissen wir wenigstens gleich, wo wir stehen.“

Wo genau die Spielgemeinschaft sportlich zu verorten ist, wirft angesichts der vergangenen Saison viele Fragen auf. Platz zwei in der Hinrundentabelle, Platz 13 in der zweiten Hälfte – macht zusammen Rang sieben in der Endabrechnung. Was kann die Truppe also wirklich? „Nach der Winterpause kam von uns nicht mehr viel. Das lag auch daran, dass wir zu viele Verletzte hatten“, resümiert Schulze Schwarthoff.

Die Vorzeichen stehen gut, dass es nicht mehr so leicht zu personellen Engpässe kommt. Denn: Abgänge gibt es keine, dafür aber vier Neue. Anna Isfort, Anica Müller, Imke Kreimer und Jana Eickhoff entstammen alle der eigenen Jugend. „Alle haben das Potenzial für die Stammformation“, traut der Coach dem Nachwuchs viel zu.

Schulze Schwarthoff und sein Co Michael Denkler favorisieren auch in der kommenden Saison ein 4-4-2 mit schnellen Außen. „Das passt am besten zu uns, dafür haben wir die richtigen Leute“, taktieren die Coaches, die bei ihrer Arbeit von Claudia Arning und Kerstin Meis unterstützt werden.

Schulze Schwarthoff stuft die Bezirksliga 2019/20 als stark und attraktiv ein. Vor allem den Teams aus Münster traut er viel zu. Sein Favorit auf den Titelgewinn: Wacker Mecklenbecks Reserve. Aber auch die SpVgg Langenhorst sieht er weit vorne: „Die hat sich sehr gut verstärkt.“

Die eigenen Ziele sind klar formuliert. Tabellarisch soll es auf jeden Fall besser werden als in der Vorsaison. Platz fünf oder sechs sind angepeilt. Das sitzt aber nur drin, wenn mehr Konstanz reinkommt und zwei annähernd gleich gute Saisonhälften abgeliefert werden.

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