Leichtathletik: Westfälische Mannschaftsmeisterschaften in Lage
Silberner Sonntag für Horstmarer Leichtathleten

Kreis Steinfurt -

In Lage fanden jetzt die Westfälischen Endkämpfe für Leichtathletikmannschaften statt. An den Start gingen auch mehrere Nachwuchskräfte aus Burgsteinfurt und Horstmar. Für die U-16-Mädchen gab es dabei sogar Edelmetall.

Dienstag, 24.09.2019, 14:36 Uhr aktualisiert: 26.09.2019, 13:38 Uhr
Die erfolgreichen U-16-Mädchen der Startgemeinschaft (v.l.)Leni Otte, Ira Stemmerich, Joana Hermann, Vivijana Pusch, Liann Geretzki, Johanna Ruck, Annika Brößkamp und Malin Pommerening.
Die erfolgreichen U-16-Mädchen der Startgemeinschaft (v.l.)Leni Otte, Ira Stemmerich, Joana Hermann, Vivijana Pusch, Liann Geretzki, Johanna Ruck, Annika Brößkamp und Malin Pommerening. Foto: Schlusen

In Lage sind die Westfälischen Endkämpfe der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Leichtathleten ausgetragen worden. Zwei Teams mit Horstmarer Beteiligung hatten sich im Vorfeld für das dortige Finale qualifiziert.

Am Samstag starteten Collin Hatwig, Jakob Hölscher, Max Wolgast, Jonas Deitmaring, Enno Kreimer und Tom Geisler in der Altersklasse MU 12. Die Jungs bewiesen Team- und Kämpfergeist und stellten sich in Minimalbesetzung dem Wettkampf mit den acht stärksten Mannschaften Westfalens. Bei bestem Wettkampfwetter kamen sie nah an ihre persönlichen Bestleistungen heran und belegten mit 3820 Punkten am Ende den siebten Platz.

Bestes Wetter gab es auch am Sonntag für die Mannschaft der Startgemeinschaft Horstmar/Burgsteinfurt/Riesenbeck. In der Besetzung Leni Otte, Ira Stemmerich, Joana Hermann (alle SV Teuto Riesenbeck), Lina Gehring, Annika Brößkamp (beide TB Burgsteinfurt ), Malin Pommerening, Liann Geretzki, Vivijana Pusch und Johanna Ruck (alle TuS Germania Horstmar) lieferten sich die Mädchen in der Altersklasse WJU 16 ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Formationen der LG Brillux Münster und der LG Olympia aus Dortmund.

Nach fünf Disziplinen lagen die Mädchen der Startgemeinschaft noch mit knappem Rückstand auf Platz drei. Ein Doppelsieg im Hochsprung brachte die Mädchen vor dem abschließenden 800-Meter-Lauf sogar an die Spitze. Auf der doppelten Stadionrunde musste das Team allerdings auf ihre beste Läuferin – Pia Schlattmann vom TB Burgsteinfurt – verzichten. Die Bronzemedaillengewinnerin der Deutschen Jugendmeisterschaft fiel verletzungsbedingt aus.

Daher sprang Johanna Ruck spontan ein, um die so ungeliebte Strecke zu laufen. Der Top-Besetzung der LG Olympia Dortmund konnte Ruck zwar nicht trotzen, dennoch lief sie unter lauter Anfeuerung ihrer Teammitglieder eine neue persönliche Bestleistung und sicherte der Mannschaft den zweiten Platz vor der LG Brillux aus Münster.

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