Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Für TuS Laer und Germania Horstmar zählen nur drei Punkte

Laer/Horstmar -

Im Nachbarschaftsduell zwischen dem TuS Laer und Germania Horstmar reklamieren beide Trainer für sich einen Sieg. Nötig hätten es sowohl der eine als auch der andere, denn die Situation ist kritisch.

Freitag, 18.10.2019, 16:12 Uhr
Jan Schwier war schon mal Kapitän des TuS, erzielte zuletzt gegen den FSV Ochtrup ein Tor und wäre ein Mann, der im Mittelfeld für Ruhe im Spiel sorgen könnte.
Jan Schwier war schon mal Kapitän des TuS, erzielte zuletzt gegen den FSV Ochtrup ein Tor und wäre ein Mann, der im Mittelfeld für Ruhe im Spiel sorgen könnte. Foto: Thomas Strack

Vier Spiele in Folge hat der TuS Laer richtig was auf die Hose bekommen und dabei 20 Gegentore kassiert. Da ist es wenig verwunderlich, wenn der Trainer vor dem Nachbarschaftsderby gegen Germania Horstmar vollmundig sagt: „Wir müssen diese Niederlagenserie beenden. Da gibt es keine zwei Meinungen. Es müssen drei Punkte her.“ Klare Worte von Ron Konermann , dessen Team gemeinsam mit seinem Gegner die schwächste Abwehr der Liga aufweist. 33 Gegentore haben die Nullachter bislang hinnehmen müssen, 34 sind es bei der Mannschaft von Trainer Bernd Borgmann .

Und der hat derweil ein weiteres Problem, das er lösen muss: „Fünf Spieler sind auf Kegeltour.“ Ersatz? „Wer Zeit hat“, antwortet Borgmann kryptisch und hat dabei wohl Akteure aus der Jugend, der Zweiten oder den Alten Herren im Hinterkopf, denn Jannik Ruhoff, Julian Schnieders, Rouwen Kosakowski, Lars Overkamp und Philipp Wenking müssen ersetzt werden.

Die oben geäußerte Aussage seines Laerer Gegenüber kann Borgmann dabei getrost mit unterschreiben, denn als Vierzehntem der Kreisliga A mit sieben Punkten und bislang zwei Siegen fehlen Borgmann natürlich auch die Dreier. „Kämpfen bis zum Geht-nicht-mehr“, lautet seine Devise, zur Not mit Kratzen und Beißen. „Wir müssen endlich Punkte einfahren, da geht kein Weg dran vorbei“, ist die Not in Horstmar noch ein klein wenig größer als beim TuS Laer.

Hier vermisst Ron Konermann schmerzlich die Ruhe und Erfahrung eines Kevin Botella und Simon Eckelmeier, der seine Schuhe aus Verletzungsgründen endgültig an den Nagel hängen muss. „Es ist schon frustrierend, wenn man drei Tore schießt und dann trotzdem mit 3:5 verliert“, beklagt der Übungsleiter der Nullachter die jüngste Niederlage gegen Ochtrup – auf eigenem Platz. Davor gab‘s sieben gegen SuS Neuenkirchen II, vier gegen Borghorst und vier gegen SV Mesum II – kein schöner Arbeitstag für einen Trainer.

Ausfallen beim TuS werden mit Kai Bröker und Hannes Medding nur zwei Spieler, letzterer allerdings länger, denn Medding will ein halbes Jahr in DownUnder bei Kängurus und Koalas verbringen.

 

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