Kreisliga A: Horstmar und Ochtrup unter Zugzwang
Germania Horstmar Außenseiter gegen FSV Ochtrup

Horstmar -

Der FSV Ochtrup gastiert am Sonntag bei Germania Horstmar. Nach der Pleite gegen den Skiclub Rheine sieht FSV-Coach Frank Averesch sein Team nicht unbedingt als favorisiert an.

Freitag, 25.10.2019, 15:29 Uhr aktualisiert: 27.10.2019, 18:10 Uhr
Benjamin Brahaj (re.) geht mit dem TuS Germania als Außenseiter ins Spiel gegen den FSV Ochtrup. Trotzdem wollen er und die Horstmarer nicht kampflos die Segel streichen.
Benjamin Brahaj (re.) geht mit dem TuS Germania als Außenseiter ins Spiel gegen den FSV Ochtrup. Trotzdem wollen er und die Horstmarer nicht kampflos die Segel streichen. Foto: Thomas Strack

Die Rollen sind klar verteilt, wenn der TuS Germania Horstmar als Tabellenvorletzter der Kreisliga A am Sonntag den Viertplatzierten FSV Ochtrup empfängt. Beide Teams benötigen die Punkte, um ihre sportlichen Ziele zu erreichen. Angesichts der tabellarischen Ausgangslage scheint der FSV die besseren Karten zu haben, auch wenn FSV-Trainer Frank Averesch die Favoritenrolle nach der zuletzt erlittenen 0:2-Niederlage gegen den Skiclub Rheine nicht so ohne weiteres annehmen möchte.

Durchaus entspannt sieht Horstmars Trainer Bernd Borgmann der Partie entgegen. Auch deshalb, weil er weiß, dass alles andere als eine Niederlage seiner Mannschaft überraschend käme. „Den FSV Ochtrup schätze ich stärker ein als Neuenkirchen und Mesum“, sagt er mit Blick auf die beiden Topteams der A-Liga. „Wir wollen trotzdem versuchen, etwas Zählbares mitzunehmen.“ Gegen die Zweitvertretungen des SuS (1:3) und des SVM (0:2) zogen sich die Horstmarer achtbar aus der Affäre. Diese Leistungen gelten auch als Gradmesser für den Vergleich mit dem FSV.

Hinter den Ochtrupern liegt eine turbulente Woche. Zunächst war es die 0:2-Niederlage gegen den Skiclub Rheine, die nicht leicht zu verdauen war. Schließlich sorgte auch die Ankündigung des zum Saisonende anstehenden Trainerwechsels für Gesprächsstoff. Averesch glaubt, dass die am vergangenen Mittwoch öffentlich kommunizierte Veränderung in der sportlichen Leitung dazu beitragen wird, das Augenmerk wieder auf das Wesentliche zu lenken. „Wir blicken jetzt positiv nach vorne, denn wir haben ein gemeinsames Ziel.“ Womit der FSV-Coach zum Ausdruck bringt, dass er und seine Mannschaft keineswegs schon die Segel streichen wollen im Kampf um die Meisterschaft. „Ein Sieg in Horstmar ist Pflicht, um oben dran zu bleiben“, lautet sein Credo.

 

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