Laufen: Steinhart500
Steine als Mangelware

Burgsteinfurt -

Am Sonntag geht der Steinhart500, der Bagno-Buchenberg-Marathon, in seine achte Auflage. Aktuell gibt es 701 Voranmeldungen – was darauf schließen lässt, dass es einen neuen Teilnehmerrekord geben könnte.

Dienstag, 05.11.2019, 15:46 Uhr
Steine in Gold, Silber und Bronze gibt es für die schnellsten drei Läufer, die am Sonntag über die Ziellinie laufen. Diese dürften schon bereit liegen. Ob aber noch mindestens 60 „normale“ nachbestellt werden müssen, ist noch ungewiss.
Steine in Gold, Silber und Bronze gibt es für die schnellsten drei Läufer, die am Sonntag über die Ziellinie laufen. Diese dürften schon bereit liegen. Ob aber noch mindestens 60 „normale“ nachbestellt werden müssen, ist noch ungewiss. Foto: Günter Saborowski

Claus Muchow hat ein Problem. Kein allzu großes, und wer den findigen Leiter des Organisationsteams des Steinhart500 kennt, kann sich vorstellen, dass er selbiges bis Sonntag noch lösen wird. Muchow und sein Team haben nur 840 Steine mit dem Logo des Steinhart500, der am Sonntag in seine achte Auflage geht. Es könnte aber durchaus sein, dass 900 gebraucht werden, denn jeder Teilnehmer bekommt als Erinnerung und Anerkennung ein Exemplar der Firma ABC-Klinker.

„Wir haben bis jetzt 701 Voranmeldungen. Das ist schon ein Rekord, denn wir haben es ja bereits erlebt, dass sich am Wettkampftag 400 Teilnehmer nachgemeldet haben. In der Regel sind es meist um die 250, aber die Wetterprognose ist mit sieben Grad und trocken ganz ordentlich“, sagt der Mann vom Turnerbund.

Regen wäre natürlich ganz blöd, denn dadurch würde die Strecke im Bagno und Buchenberg aufgeweicht. „Die Veranstaltung heißt ja auch schließlich steinhart und nicht butterweich. Den Namen Steinhart haben wir uns übrigens markenrechtlich schützen lassen“, darf sich laut Muchow nunmehr keine andere Laufveranstaltung mit diesem Begriff schmücken.

900 Anmeldungen waren es im vergangenen Jahr, 784 Teilnehmer sind durchs Ziel gekommen. Schnellster Teilnehmer war einer von Marathon Steinfurt, Marc Außendorf, der nach 2:47:25 Stunden über die 42 Kilometer siegte. Diesmal indes muss der Lehrer für sein Heimrennen passen. „Ich habe Probleme mit der Achillessehne und kann derzeit gar keine Wettkämpfe laufen“, sagt Außendorf, der auch als Zuschauer nicht an der Strecke sein kann, um seinen „Präsi“ für den 100. zu feiern. „Grundsätzlich wäre ich natürlich gerne dabei, aber an diesem Wochenende bin ich anderweitig verplant“, sagt Außendorf. Zumindest macht dies den Weg für andere potenzielle Läufer frei, die scharf auf einen goldenen Stein sind.

Ganz sicher auf die Strecke wird Tom Köhler gehen, der Erste Vorsitzende von Marathon Steinfurt, der im Bagno seinen 100. Marathon laufen will. „Voriges Wochenende habe ich die 99 voll gemacht, allerdings hier in Steinfurt, privat organisiert. In der Eifel, beim Rursee-Marathon, war das Wetter grottenschlecht; daher haben wir hier nach dem Vorgaben des MC100 privat einen auf die Beine gestellt“, erklärt Köhler, der die Rolle von Marc Außendorf auf dem Siegerpodest nicht einnehmen wird. Er läuft halt gemütlich.

Den Begriff haben wir uns übrigens markenrechtlich schützen lassen.

Claus Muchow
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