Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Germania Horstmar eiskalt abgeduscht

Horstmar -

Einem Wechselbad der Gefühle glich der Kick des TuS Germania Horstmar im phasenweise dichten Nebel gegen Amisia Rheine. Nach sechs Minuten 0:2 hinten, zehn Minuten vor Schluss das Spiel gedreht und in der Nachspielzeit das finale 3:3 kassiert: Trainer Bernd Borgmann umriss seinen Gemütszustand wenige Sekunden später glasklar.

Sonntag, 01.12.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 02.12.2019, 14:30 Uhr
Timo Föllen (l.) bereinigt die Situation vor dem anrennenden Kevin Beermann. Hendrik Banker (r.) machte viele Meter auch nach hinten mit.
Timo Föllen (l.) bereinigt die Situation vor dem anrennenden Kevin Beermann. Hendrik Banker (r.) machte viele Meter auch nach hinten mit. Foto: Alex Piccin

Ein Punkt war ihm zu wenig: „Schei... Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Es ist vor allem ärgerlich, weil Amisia 2:0 führt, ohne bei uns im Sechzehner gewesen zu sein.“ Zwei sehenswerte Distanzschüsse vom Tim Zumdieck (4.) und Kevin Beermann (6.). trafen ins Schwarze. Germania war dennoch gut im Spiel und zeigte eine für den Coach richtige Aggressivität.

Problematischer wurde es in der Vorwärtsbewegung. Da kam bereits der vorletzte Pass nicht an den Mann. Borgmann schob es auf die mangelnde Erfahrung seiner Truppe. Nach der Pause wechselte er deshalb Tim Hellenkamp ein. Der Routinier half den Kollegen mit seiner Übersicht und seiner Ruhe am Ball. Das machte sich auch zügig bezahlt.

Kreisliga A Steinfurt: Germania Horstmar - Amisia Rheine 3:3

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Auf der linken Bahn tankte sich Benjamin Brahaj durch und bediente Alexander Volmer, der den Anschlusstreffer markierte (50.). Es entwickelte sich ein temporeiches Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Der Gast mühte sich um einen geordneten Aufbau, während Horstmar weniger Struktur, aber umso mehr Willen zeigte.

Dominik Kortehaneberg lupfte die Kugel schließlich auf Brahaj, der Torwart Hannes Schäperklaus in gleicher Art und Weise zum 2:2 überwand (71.). Neun Minuten später gelang ihm auch der Führungstreffer. Die große Germania-Problematik sollte sich jetzt zeigen: Jeder Standard wurde brandgefährlich und der Ausgleich zeichnete sich ab. Zwei Aktionen bereinigte Horstmar auf der Linie, beim dritten Mal stand Steve Ridder goldrichtig und staubte zum 3:3 ab (90.+2).

Germania Horstmar : Mensing – Föllen, Overkamp, Jung, A. Berkenbrock – Kortehaneberg, Ruhoff – Banker, Brahaj (90.+1 Schmieder), Schlees (46. Hellenkamp) – Volmer (88. Kinscher).

Tore: 0:1 Zumdieck (4.), 0:2 Beermann (6.), 1:2 Volmer (50.), 2:2 Brahaj (71.), 3:2 Brahaj (80.), 3:3 Ridder (90.+2).

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