Kreispokal: Germania Horstmar verliert 1:5
Langenhorster in Runde zwei

Horstmar -

Einen verdienten Sieger fand das Erstrundenspiel im Kreispokal zwischen dem TuS Germania Horstmar und der SpVgg Langenhorst/Wellbergen. 5:1 hieß es am Ende für die Gäste aus Ochtruper. Wobei: In der Anfangsphase hatten die Schwarz-Gelben ein bisschen das Glück auf ihrer Seite.

Sonntag, 09.08.2020, 17:54 Uhr
Marcel Vollenbröker (r.) und die SpVgg entwaffneten die Germanen schon in der ersten Halbzeit.
Marcel Vollenbröker (r.) und die SpVgg entwaffneten die Germanen schon in der ersten Halbzeit. Foto: Marc Brenzel

Die SpVgg Langenhorst/Welbergen ist im Kreispokal in die zweite Runde eingezogen. Am Sonntag gewannen die Schwarz-Gelben beim A-Liga-Konkurrenten Germania Horstmar mit 5:1 (4:1).

Unter Umständen hätte die Partie ein anderes Ende nehmen können, wenn die Germanen in der Anfangsphase ihre Chancen genutzt hätten. So scheiterte Niklas Völker frei vor SpVgg-Torwart Christian Kuhmann. „Ich hätte gerne gesehen, wie der Gegner bei den Temperaturen auf einen 0:1- oder 0:2-Rückstand reagiert hätte“, so TuS-Trainer Bernd Borgmann, der ergänzte: „Nun gut, Fußball wird aber nicht im Konjunktiv gespielt. Wir haben anschließend Geschenke verteilt und sind demnach verdient ausgeschieden.“

Beim ersten Gegentreffer unterschätzte Keeper Tim Mensing in die Sonne blickend eine Flanke von Hendrik Erdmann , die sich krumm in die lange Ecke senkte (11.). Beim 0:2 hielt die Horstmarer Deckung eine Siesta, als Jens Wietheger nach Vorarbeit von Luca Nagelsmann traf (23.). Apropos Wietheger: Der stellte sich nur selbst auf, da ihm laut eigenen Angaben diverse Zentrumsspieler fehlten.

Das 3:0 gelang Bastian Holtmannspötter per Sonntagsschuss (31.), und beim 4:0 zeigte Christian Holtmann Torjägerqualitäten (36.). Kurz vor dem Wechsel verkürzte Alexander Volmer nach einer Nachlässigkeit in der Langenhorster Defensive auf 1:4.

In den zweiten 45 Minuten beschränkten sich beide Mannschaften nur noch auf das Nötigste. Entsprechend ereignisarm verlief der Abschnitt. „Wir waren platt. Aber der Gegner war noch platter. Deshalb haben wir nicht mehr getan als unbedingt erforderlich“, fasste Wietheger Halbzeit Nummer zwei zusammen. Dem 34-jährigen Spielertrainer blieb es vorbehalten, den 5:1-Endstand zu markieren (74.). Eingeleitet wurde der Treffer durch den frisch eingewechselten Jonas Kockmann.

Germania Horstmar: Mensing – Föllen (65. Haxhijaj), Overkamp, Jung, A. Berkenbrock – L. Berkenbrock – Kosakowski (35. Gulijaj), Volmer, Ruhoff (46. Fier), Wenking (46. Gewald) – Völker.

SpVgg Langenhorst/Welbergen: Kuhmann – Omar (73. Kockmann), Schulze Bründermann, Schwering, Nagelsmann – Steinlage (70. M. Wenning), Wietheger (80. M. Holtmann) – Erdmann, Holtmannspötter, C. Holtmann – Vollenbröker (46. K. Wenning).

Tore: 0:1 Erdmann (11.), 0:2 Wietheger (23.), 0:3 Holtmannspötter (31.), 0:4 C. Holtmann (36.), 1:4 Volmer (45. + 1), 1:5 Wietheger (74.).

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