Reiten: K+K-Cup
Westfalentag: Münsters Dressur-Equipe Vierte, aber Springreiter scheitern

Münster -

Die beiden münsterischen Mannschaften haben einmal mehr den Gästen den Vortritt gelassen. Beim Westfalentag, der den K+K-Cup am Mittwoch eröffnet hat, verpassten die Springreiter knapp das Finale – das Dressur-Trio dagegen machte seine Sache besser.

Mittwoch, 09.01.2019, 19:06 Uhr aktualisiert: 10.01.2019, 09:27 Uhr
Maike Mende, die Rothschild gesattelt hatte, wurde beim Westfalentag mit Münsters Dressur-Equipe Vierte.
Maike Mende, die Rothschild gesattelt hatte, wurde beim Westfalentag mit Münsters Dressur-Equipe Vierte. Foto: Jürgen Peperhowe

Im Vorjahr mussten am Westfalentag beide Mannschaften des Reiterverbandes Münster frühzeitig und unfreiwillig die Zuschauerrolle einnehmen. Diesmal schaffte es zumindest die Dressur-Equipe den Sprung in das Finale der besten fünf, die Springreiter des Gastgebers dagegen verpassten als Siebter einmal mehr die Entscheidung.

Johanna Klippert (RV Albachten) mit Dora di Louisa, Nico Kapche (RV Nienberge Schonebeck) mit Blue Bayou und die für den RV St. Hubertus Wolbeck startende Maike Mende mit Rothschild vertraten die Dressur-Farben Münsters. In der Qualifikation, einer Dressurprüfung der Klasse M**, schafften die drei Reiter es, mit nur neun Punkten Vorsprung sich äußerst knapp für das Finale der besten fünf zu empfehlen. Damit hatten sie fast nicht mehr gerechnet. „Irgendwie läuft es hier nicht“, hatte Maike Mende zuvor schon befürchtet, aber dann doch nicht Recht behalten.

Im Finale mussten Nico Kapche und Maike Mende dann noch einmal ins Viereck. Dort griffen die münsterischen Reiter an und sicherten sich Rang vier. Vor allem Maike Mende zeigte mit ihrem Schimmel eine Kür, für die die Richter die dritthöchste Benotung gaben. 72,77 Prozentpunkte gingen durch diesen schwungvoll vorgetragenen Ritt. „Damit können wir doch gut zufrieden sein“, freute sich die junge Reiterin und gab das Lob sofort an ihr Pferd weiter. Nico Kapche sammelte 66,13 Punkte.

K+K-Cup in Münster: Tag 1 - der Westfalentag

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  • Hengstshow: Dodo Weihgand von der Station Beerbaum

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Westfalenmeisterschaft: Philipp Hartmann auf Hirtentanz

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Westfalenmeisterschaft: Philipp Winkelhaus auf Allegro

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Westfalenmeisterschaft: Nico Kapche auf Blue Bayou

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Westfalenmeisterschaft: Spring-Siegermannschaft Steinfurt mit (v.l.) Evelyn Beyer, Atsushi Sakata, Trainer Herbert Schmerling, Alexandra Bergwall-Ingvarsson und Grit Schulze Wierling.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Westfalenmeisterschaft: Maike Mende auf Rothschild

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Westfalenmeisterschaft: Maike Mende auf Rothschild

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Westfalenmeisterschaft: Maike Mende auf Rothschild

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Westfalenmeisterschaft: Nico Kapche auf Blue Bayou

    Foto: Jürgen Peperhowe

Gewonnen hat die Mannschaftswertung der westfälischen Reiter in der Dressur das Team aus Steinfurt mit Ann-Christin Wienkamp (RFV Mesum) im Sattel von Scuderia, Petra Middelberg (RFV Lienen) mit Bodyguard und Julia Werning (RFV Greven) mit Las Vegas. Das Trio hatte schon in der Qualifikation überlegen mit 50 Punkten Vorsprung Platz eins belegt. Zweiter wurden die Reiterinnen aus Coesfeld mit Claire-Louise Averkorn (ZRFV Appelhülsen) auf Condido, Leonie Rengshausen (ZRFV Lützow Selm-Bork-Olfen) mit Samurai-Rock und Kim Laura Soddemann (ZRFV Coesfeld-Lette) mit Chipolino. Platz drei ging an das Team aus Paderborn.

Für die Springreiter, die 2013 das letzte Mal den Westfalentitel gewannen, begann es mit zwei Nullrunden von Laurenz Buhl mit Chatalgo und Zascha Nygaard Andreasen mit Completly Nuts bestens. Die Tür zum Finale stand offen, allein den Schritt hindurch machte das folgende Duo nicht. Erst leistete sich Philipp Winkelhaus – er sprang für die erkrankte Marie Schulze Topphoff ein – mit Allegro am fünften Hindernis, dann erwischte es am gleichen Oxer Philipp Hartmann mit Hirtentanz. So standen vier Strafpunkte für Münster im Ergebnis, unter dem Strich fehlten fünf Sekunden auf den KRV Borken. „Es lag alles eng beisammen. Wir hatten wieder einmal nicht das nötige Glück“, sagte Mannschaftsführer Oliver Schulze Brüning.

Den Sieg sicherte im Stechen Atsushi Sakata dem KRV Steinfurt, der mit Berith fehlerfrei blieb – anders als Klaus Otte-Wiese (Pferdesport im Sauerland) mit Eastborn.

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