K+K-Cup Finale der Youngster-Tour
Rieskamp-Goedeking fängt Brocks noch ab

Münster -

Packendes Ende der Youngster-Tour: Im Finale der sieben- und achtjährigen Pferde lag Karl Brocks lange vor, im Stechen hatte er eine ganz starke Runde erwischt. Dann aber kam noch Tim Rieskamp-Goedeking und schnappte sich auf den letzten Drücker den Sieg. Auch Felix Haßmann gehörte zu den knapp Geschlagenen.

Sonntag, 12.01.2020, 11:00 Uhr aktualisiert: 12.01.2020, 20:55 Uhr
Sieg auf den letzten Drücker: Tim Rieskamp-Goedeking gewann mit Pepina das Finale der Youngster-Tour.
Sieg auf den letzten Drücker: Tim Rieskamp-Goedeking gewann mit Pepina das Finale der Youngster-Tour. Foto: Jürgen Peperhowe

Das alte Sprichwort „Die Letzten werden die Ersten sein“ hatte beim Finale der Youngster Tour für sieben- und achtjährige Pferde wieder einmal Gültigkeit. Tim Rieskamp-Goedeking ritt als letzter Teilnehmer mit Pepina in den Stechparcours, war einen Wimpernschlag schneller als die Konkurrenz und blieb zudem fehlerfrei. Das reichte für den Sieg am Samstagabend.

Dabei hatte eine enge Wendung auf den ersten Blick gar nicht so schnell ausgesehen, waren die beiden doch dort kurzfristig ins Stocken geraten. „Ja, das war etwas holperig, aber letztlich hat es gereicht“, sagt Rieskamp-Goedeking, der in der Nähe von Steinhagen eine Reitanlage betreibt. Zuvor hatte Karl Brocks jun. (RV Waltrop) auf Cornada schon eine extrem gute Zeit vorgelegt. In 34,6 Sekunden war er förmlich durch den Parcours geflogen. „Wendig wie eine Gazelle“, hatte der Hallensprecher diesen Ritt kommentiert. „Mein Pferd ist irre“, sagte Brocks über seine Stute, „aber es verfügt über alle Qualitäten, die im Sport wichtig sind.“ Einfach zu reiten sei sie aber nicht, betonte Brocks, der diesmal aber mit Cornada eine richtig gute Runde erwischt hatte.

Felix Haßmann (ZRFV Lienen), der als sehr schneller Reiter bekannt ist, hatte es mit Quiwitino nicht geschafft, die Zeit zu knacken, er war eine Zehntel langsamer. „Mein Pferd hat noch eine etwas aufwendige Galoppade“, erklärte Haßmann. „Es wird noch schneller“, kündigte der Reiter mit einem Augenzwinkern in Richtung Konkurrenz an und war mit Platz drei rundum zufrieden.

Rieskamp-Goedeking freut über den Sieg mit Pepina, in die er Hoffnungen für die Zukunft setzt. „Sie ist ein sehr cleveres Pferd, die weiß immer genau, was sie zu tun hat.“ Vor allem absolviere sie sehr zuverlässig fehlerfreie Runden. Alls drei Reiter hoffen, dass ihnen diese jungen Pferde noch eine Weile erhalten bleiben und dann auch bei großen Preisen fehlerfrei und schnell sind.

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