TSV Ladbergens Trainer Tobias Mateina erwartet gegen TV Emsdetten ein heißes Abstiegsderby
Kämpfen bis zur letzten Minute

Ladbergen -

„Ich hoffe, dass uns die Zuschauer nach vorne peitschen werden, wenn es eng zugehen sollte“, setzt Tobias Mateina, Trainer des Handball-Verbandsligisten TSV Ladbergen auf die bei vielen Gegner gefürchtete Kulisse in der Rott-Sporthalle.

Freitag, 18.10.2013, 20:10 Uhr

Da flog er noch für den TSV: Am Sonntagabend könnte es ein Wiedersehen mit Nils Helmers geben, wenn der TV Emsdetten 2 in der Rott-Sporthalle aufläuft.
Da flog er noch für den TSV: Am Sonntagabend könnte es ein Wiedersehen mit Nils Helmers geben, wenn der TV Emsdetten 2 in der Rott-Sporthalle aufläuft. Foto: Uwe Wolter

Dort empfängt der TSV am sechsten Spieltag den TV Emsdetten II. „Das ist Abstiegskampf pur und Derbyzeit und gute Stimmung in der Halle gleich in einem Spiel“, wartet der Ladberger Coach am Sonntagabend ein heißes Duell.

In der Vorbereitung konnten die Ladberger den TVE deutlich schlagen. „Das zählt aber nicht“, warnt Mateina. Für ihn ist der TVE schwer einzuschätzen. „Viel hängt davon ab, wer spielt. Ist ein Maximilian Schüttemeyer dabei, der schon in der Bundesliga mitspielt, dann ist das gleich eine andere Qualität“, befürchtet der TSV-Coach. Zudem könnte es ein Wiedersehen mit dem Ex-Ladberger Nils Helmers geben. Zuletzt hat die TVE-Reserve nur knapp gegen Harsewinkel verloren. „Mit Emsdetten ist also zu rechnen“, macht Mateina deutlich. „Wir dürfen sie überhaupt nicht auf die leichte Schulter nehmen.“

Dazu haben die Gastgeber, die wie der TVE in fünf Spielen erst zwei Punkte holen konnten, keinen Grund. Fraglich ist, ob Jens Giesbert und Matthias Kütz spielen können. „Das wird sich erst nach dem Aufwärmen am Sonntagabend zeigen“, schätzt ihr Trainer. Am Dienstag musste Mateina sogar das Training komplett ausfallen lassen. „Da hätten nur fünf Mann zur Verfügung gestanden.“ So wurde nur am Donnerstagabend trainiert. „Das ist natürlich keine optimale Vorbereitung auf das Spiel“, muss sich Mateina eingestehen.

Mit einer kompaktem 6:0-Deckung will Mateina das Spiel angehen, „um sie möglichst von unserem Tor wegzuhalten.“ Die Mannschaft müsse von der ersten bis zur letzten Minute kämpfen. „Nur so können wir gewinnen“, glaubt der TSV-Trainer. Und dabei sollen möglichst wieder die hoffentlich zahlreich erschienenen Zuschauer helfen.

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