Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
BSV will alte Rechnung begleichen

Tecklenburger Land -

Die Kreisliga A im Fußballkreis Tecklenburg hat am Sonntag ein volles Programm. Für einige Clubs stehen bereits jetzt wegweisende Spiele an.

Freitag, 14.10.2016, 20:00 Uhr

Der TuS Tecklenburg (rote Trikots) will am Sonntag gegen die U23 der Sportfreunde Lotte punkten.
Der TuS Tecklenburg (rote Trikots) will am Sonntag gegen die U23 der Sportfreunde Lotte punkten. Foto: Jörg Wahlbrink

Der SC Hörstel möchte morgen um 15 Uhr nach dem Sieg gegen Spitzenreiter Dörenthe in Saerbeck den nächsten Dreier einfahren. Die Dörenther empfangen im Spitzenspiel die DJK Arminia Ibbenbüren. Bei den weiteren Partien am 11. Spieltag treffen die Tabellennachbarn SV Büren (12.) und SW Esch (11.) aufeinander. Eintracht Mettingen spielt beim Schlusslicht SC Halen , der BSV Brochterbeck fährt zum VfL Ladbergen. Der TuS Tecklenburg empfängt Drittligareserve der Sportfreunde Lotte. Der Tabellendreizehnte Cheruskia Lagggenbeck tritt gegen den Vorletzten SV Halverde im Kellerduell an. Alle Spiele werden am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.

VfL Ladbergen -

BSV Brochterbeck

BSV-Trainer Hubertus Ahmann sieht vor dem Duell des Siebten gegen den Neunten VfL Ladbergen zwei sich ähnelnde Mannschaften. „Ladbergen ist hinten anfällig, ähnlich wie wir und kommt auch über die mannschaftliche Geschlossenheit. Beides sind keine Übermannschaften“, stellt Ahmann klar. Beim Gastgeber beeindrucken ihn im Angriff vor allem Simon Richter, Fabian Weikert und Flamur Zeciri. Der BSV-Coach hat noch eine Rechnung aus der Vorsaison offen, als Brochterbeck in Ladbergen aus seiner Sicht das schlechteste Spiel der Saison ablieferte. „Damals fehlte es an allem. Wir müssen kämpfen, hinten sicherer und vorne effektiv sein“, fordert er Revanche. In der Offensive möchte er einfache Bälle sehen und dass seine Spieler im Angriff Eins-gegen-eins-Situationen suchen. Dem BSV werden Josias Evers, Thomas Voß, Pierre Sommers und Kapitän Nicoles Mersch fehlen.

SC Halen -

Eintracht Mettingen

Das Tabellenschlusslicht SC Halen spielt gegen die zehntplatzierten Mettinger. Die Gäste wollen wieder drei Punkte einfahren und nicht in den Tabellenkeller geraten. In der Woche gingen sie gegen den Aufsteiger SV Büren in der zweiten Halbzeit erst in Führung, aber verloren letztlich mit 1:2. Halen dagegen kann mit einem Sieg die Rote Laterne wieder abgeben. Letzte Woche fehlten beim 2:2 im Heimspiel gegen Brochterbeck lediglich fünf Minuten zu drei Punkten und dem dritten Sieg.

TGK Tecklenburg -

SF Lotte 2

Auch bei der Partie zwischen Tecklenburg (5.) und Lotte 2 (4.) spielen zwei Tabellennachbarn gegeneinander. Die Teams sind mit 17 Zählern punktgleich, haben allerdings schon sieben Punkte Rückstand auf die Spitze. Beide dürfen sich daher in diesem Duell eigentlich keinen Punktverlust erlauben, um weiter im Rennen zu bleiben.

SV Büren -

SW Esch

Nach der Niederlage gegen Lotte 2 fährt Schwarz-Weiß Esch morgen in die Gemeinde Lotte zum Gastspiel beim SV Büren. Gegen den Aufsteiger möchte Eschs Co-Trainer Paul-Simon Eckeler ein besseres Spiel als beim 1:4 sehen. „Wir müssen besser und schneller in den Zweikämpfen sein“, analysiert der Coach. Er erwarte ein Duell auf Augenhöhe: „Die Tagesform wird entscheiden“, meint Eckeler. „Büren hat junge und talentierte Spieler, die früh stören“, hat er Respekt vor dem punktgleichen Aufsteiger (beide elf Zähler). Wer die Begegnung gewinnt, kann sich ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen. Bei Esch fallen einige Spieler aus, andere stoßen wieder zum Kader. „Die Situation ist leicht durchwachsen. Wir kriegen aber einen guten Kader zusammen“, bleibt Paul-Simon Eckeler optimistisch.

Falke Saerbeck -

SC Hörstel

„Wir wollen nachlegen“, ist die unmissverständliche Botschaft von Hörstel-Coach Mirco Heger vor dem Auswärtsspiel in Saerbeck. Wichtig wird für ihn morgen die Konzentration gerade in der Defensivarbeit sein. „Wir machen zu viele individuelle Fehler, die oft zu Gegentoren führen“, meint Heger. „Da können wir gar nicht genug Tore schießen.“ Wenn diese Fehler minimiert werden, sieht er gute Chancen auf drei Punkte in der Fremde.

SC Dörenthe -

Arminia Ibbenbüren

„Wir haben nichts zu verlieren und gehen unbelastet in das Spiel“, sagt DSC-Coach Ralf Scholz. Von den Arminen hält er eine Menge: „Sie treten immer spielbestimmend auf und haben eine ganze Reihe an Spielern, die höher spielen können“, meint er. „Aber wir werden uns deswegen nicht nur nach dem Gegner richten. Wir wollen unser eigenes Spiel durchziehen“, vertraut Scholz auf eine gute Leistung seines Teams. Wer allerdings überhaupt auflaufen wird, kann der Trainer noch nicht sagen: „Das ist keine Spielerei, denn einige Spieler sind grippeerkrankt. Es werden auf jeden Fall elf hoch motivierte Spieler auf dem Platz gehen.“ Arminia-Trainer Vladan Dindic sieht Vor- und Nachteile, wenn morgen viele Zuschauer das Spiel besuchen: „Wir wollen uns in einem intensiven Spiel viele Chancen erarbeiten. Das wird auf dem kleinen Platz bestimmt noch schwerer, wenn die Fans Stimmung machen“, glaubt er. Allerdings könne sein Team daraus auch zusätzliche Motivation ziehen: „Es macht aber auch viel mehr Spaß, wenn viele zuschauen.“ Dindic warnt vor dem DSC, der in der Vorsaison zweimal siegte (6:4 und 6:2): „Dörenthe steht hinten sicher und spielt konstant gut. Sie haben schnelle Leute, sind als Mannschaft geschlossen und geben nie auf.“

Cheruskia Laggenbeck -

SV Halverde

„Wir müssen konzentriert über 90 Minuten spielen. Dafür reichen keine 70 oder 80 Prozent, dafür ist die Liga zu eng“, sagt SVC-Coach Heiko Becker. Er glaubt, dass der SVC gegen Halverde mehr Ballbesitz haben wird: „Daraus müssen wir mehr machen.“ Dass seine Mannschaft genug Qualität hat, steht für ihn außer Frage.

SV Uffeln -

Westfalia Hopsten

„Wir wollen im Derby einen kleinen Neuanfang starten und die drei Punkte nach Hopsten holen“, gibt Westfalia-Coach Christoph Meyer die Devise vor. Nach nur einem Punkt aus den letzten vier Spielen ist der vorherige Spitzenreiter mittlerweile auf dem sechsten Platz angelangt. SVU-Trainer Ralf Janning sieht „ein hartes Stück Arbeit auf seine Mannschaft zukommen. „Es wird ein kampfbetontes Spiel. Meine Spieler sind dazu bereit.“

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