Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Ahmann: „Wir hatten den Papst in der Tasche“

Tecköenburger Land -

Es ist einfach nie die Saison des SV Cheruskia Laggenbeck in der Fußball-Kreisliga A. Die Becker-Elf war beim BSV Brochterbeck die klar bessere Elf, musste sich am Ende jedoch mit 1:3 geschlagen geben.

Sonntag, 23.10.2016, 21:10 Uhr

Der BSV Brochterbeck (rechts) besiegte Cheruskia Laggenbeck am Sonntagnachmittag mit 3:1.
Der BSV Brochterbeck (rechts) besiegte Cheruskia Laggenbeck am Sonntagnachmittag mit 3:1. Foto: Walter Wahlbrink

„Wir hatten den Papst in der Tasche“, sah auch BSV-Coach Hubertus Ahmann einen mehr als glücklichen Dreier.

Weiterhin erfolgreich ist Aufsteiger SV Büren, der seine Aufholjagd beim 4:2 gegen den SC Halen fortsetzte. Das Gastspiel des SC Dörenthe beim SC Halverde wurde vorgezogen, mit 1:0 hatte der DSC das Duell für sich entschieden.

Eintracht Mettingen -

VfL Ladbergen 2:2

Dank eines glänzend aufgelegten Keepers Robert Baune erkämpfte sich die Eintracht ein Remis gegen den VfL Ladbergen. Mehrfach rettete Mettingen Nummer Eins in herausragender Manier, alleine zwei Mal in den letzten fünf Minuten. „Wir können uns bei Robert über den Punkt bedanken“, lobte Eintracht-Trainer Marcus Mahnken seinen Schlussmann. Mahnken sah eine „grottenschlechte“ erste Halbzeit seiner Mannen, die sich mit viel Glück und einem 2:2 in die Pause retteten. Nach dem Wechsel sei es dann etwas besser geworden, zwingend waren die Aktionen der Gastgeber aber nur selten. Am Ende sei das Remis sicherlich „schmeichelhaft“ gewesen, war der Mettinger Trainer ehrlich.

Tore: 1:0 Tenambergen (27.), 1:1 Richter (34.), 1:2 Kemper (41.), 2:2 Schröer (43.).

SV Büren -

SC Halen 4:2 (0:1)

Der Lauf des SV Büren geht weiter, der SC Halen hingegen steckt als Vorletzter tief im Abstiegsschlamassel. Nach einem 0:1-Rückstand zur Pause leitete Dennis Kleingünther kurz nach Wiederbeginn die Wende ein. Nach einer spannenden Schlussphase machte Kai Hartmann in der vierten Minute der Nachspielzeit schließlich mit dem 4:2 den Deckel drauf.

Tore: 0:1 Buxhovi (5.), 1:1 Kleingünther (46.), 2:1 Selimi (56.), 3:1 Pantelakos (66.), 3:2 Fried (86.), 4:2 Hartmann (90.+4).

BSV Brochterbeck -

Cher. Laggenbeck 3:1

Das Spiel auf dem Brochterbecker Kleeberg hätte eigentlich nur einen Sieger haben dürfen, Cheruskia Laggenbeck. „Wir haben sowas von unverdient gewonnen“, war Hubertus Ahmann ehrlich. Vor allem in der zweiten Halbzeit waren die Cherusker deutlich stärker und erspielten sich eine Viezahl guter Möglichkeiten. Immer wieder agierten die Gäste mit langen Bällen, „das haben sie wirklich gut gemacht“ (Ahmann). Die Tore erzielte aber nur der BSV. Pitt Hoge sorgte nach 52 Minuten für das 2:1, Thomas Voß eine Viertelstunde vor dem Ende für den 3:1-Endstand. „Ich freue mich tierisch, aber den Sieg hätten heute Laggenbeck verdient gehabt“, fühlte Ahmann mit enttäuschten Gästen.

Tore: Harte (20.), 1:1, 2:1 Hoge (22., 52.), 3:1 Voß (75.).

Schwarz-Weiß Esch -

TGK Tecklenburg 1:2

Die Püsselbürener kommen aus dem Abstiegsstrudel nicht heraus. Gegen Tecklenburg musste sich die Bartkowski-Elf trotz einer Leistungssteigerung mit 1:2 geschlagen geben. Grund für die Pleite war nach Ansicht von Eschs Co-Trainer Paul-Simon Eckeler vor allem die erste Halbzeit. „Da haben wir uns sehr schwer getan, Tecklenburg hat völlig verdient geführt.“ In der Halbzeit stellten die Gastgeber taktisch um, wurden aber direkt kalt erwischt. Mit einem sensationellen Fallrückzieher erhöhte Mahmut Akbas auf 2:0. Fortan steigerte sich Esch jedoch, „da haben wir dann richtig Gas gegeben“ (Eckeler). Lohn der Mühen war der 1:2-Anschlusstreffer durch Thorben Holthaus (65.), weitere gute Möglichkeiten blieben ungenutzt. „Wir hätten das 2:2 verdient gehabt“, resümierte Eckeler.

Tore: 0:1 Deger (8.), 0:2 M. Akbas (48.), 1:2 T. Holthaus (65.).

Arminia Ibbenbüren –

Falke Saerbeck 3:0

DJK-Trainer Vladan Dindic sah dabei ein „sehr kontrolliertes Spiel“ seiner Akteure, die von Beginn an das Heft das Handelns in die Hand nahmen. Gegen tief stehende Gäste versuchten die Arminen zunächst, den Erfolg über die Außen zu suchen, zwingend waren die Aktionen dabei aber nicht. „Es war kein Fußball vom Allerfeinsten, nicht so spektakulär wie zuletzt“, beschrieb Dindic die Bemühungen des Spitzenreiters. Defensiv hingegen standen die Arminen gut, gingen mit ihrer ersten echten Möglichkeit dann nach 25 Minuten in Führung. Einen Freistoß von Gerrit Mahmutovic legte Domenik Breuer quer auf Lennart Peters, der vollendete. „Einstudiert“, lobte der Trainer. Kurz darauf hatte dann Saerbeck die große Ausgleichschance, vergab jedoch. Besser machte es auf der anderen Seite Gerrit Mahmutovic, der nach einer tollen Einzelleistung auf 2:0 erhöhte. Nach einer Balleroberung ließ er zwei Gegenspieler aussteigen und hämmerte das Leder aus rund 20 Metern in die Maschen.

Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung im Rücken hatten die Gastgeber die Partie auch nach dem Seitenwechsel fest im Griff. „Ich hatte nie das Gefühl, dass hier was passieren kann“, erlebte Vladan Dindic an der Seitenlinie einen entspannten Nachmittag. Die Falken tauchten nur „zwei, drei Mal“ überhaupt vor dem DJK-Gehäuse auf, ohne den Torjäger vom Dienst Felix Steuter fehlte der Wienke-Elf die Durchschlagskraft im Spiel nach vorne. Die hatte nach 73 Minuten Maxi Walkenhorst, als er ein Zuspiel in die Gasse von Philipp Spallek mit dem 3:0 vollstreckte. In der Schlussphase ließ die Dindic-Elf dann nichts mehr anbrennen, fuhr am Ende einen hochverdienten 3:0-Erfolg ein. In der Tabelle haben die Ibbenbürener nun fünf Zähler Vorsprung auf den ärgsten Verfolger SC Dörenthe, der Dritte aus Lotte folgt mit weiteren zwei Zählern Rückstand. „Ich bin sehr zufrieden, das war schon ein Stück Arbeit“, so Dindic.

Tore: 1:0 Peters (25.), 2:0 Mahmutovic (32.), 3:0 Walkenhorst (73.).

Westfalia Hopsten –

SF Lotte II 0:3

Christoph Meyer, Trainer des Fußball A-Ligisten Westfalia Hopsten, ist ein Mann der klaren Worte.

„Ich bin richtig tief enttäuscht. Was wir vorne machen ist unterirdisch, da finde ich keine Worte mehr.“ Sechs glasklare Möglichkeiten habe die Westfalia zum Teil kläglich vergeben. „Wir sind nicht gallig genug, das ist zum Verzweifeln“, so Meyer. Zudem habe seine Elf die ersten 20 Minuten völlig verschlafen, „da waren wir überhaupt nicht auf dem Platz, haben nur Fehlpässe gespielt“, haderte Meyer. Auf der Gegenseite hatten die Lotteraner einen Akteur in ihren Reihen, der einen echten Sahnetag erwischt, Arber Shala. In der 17. Minute profitierte er von einem Fehler der Hopstener im Spielaufbau, das 2:0 erneut durch Shala nach 34 Minuten war fast eine Kopie des ersten Treffers. „Lotte hat in der ersten Halbzeit zwei Mal aufs Tor geschossen, sie waren einfach cleverer als wir“ (Meyer). Zu allem Überfluss verletzte sich nach 20 Minuten auch noch Westfalia-Torwart Steffen Söndgen, fortan musste mit Bastian Stapper ein Feldspieler ins Tor. Stapper machte dann auch beim 0:3 durch Shalas Treffer Nummer Drei eine unglückliche Figur, spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Partie entschieden. In der Tabelle geht es für Hopsten weiter abwärts, nach dem tollen Saisonstart ist die Meyer-Elf nun auf Rang Sechs abgerutscht. „Alles Scheiße heute“ fasste der Trainer zusammen.

Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Shala (17., 34., 61.).

SC Hörstel –

SV Uffeln 5:1

„So ein Spiel haben wir mal wieder gebraucht, das hat richtig Spaß gemacht.“ Sebastian Bruns aus dem Trainerduo des SC Hörstel war nach dem 5:1 (0:1)-Erfolg seiner Elf gegen den SV Uffeln hochzufrieden.

Tore: 0:1 Ostendorf (24.), 1:1 Arben Gashi (46.), 2:1 Pa. Schoo (48.), 3:1, 4:1 Seiler (59., Foulelfmeter, 83.), 5:1 Ph. Schoo (89.).

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