Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
„Neun-Punkte-Spiel“ in Halverde

Tecklenburger Land -

Der BSV Brochterbeck hofft, am Sonntag in der Kreisliga A daheim gegen Falke Saerbeck weiter punkten zu können. Schwer wird es für den TuS Graf Kobbo Tecklenburg, im Verfolgerduell beim SC Hörstel zu bestehen. Am Sonntag gibt es eine frühere Anstoßzeit. Alle spiele beginnen um 14.30 Uhr.

Freitag, 04.11.2016, 00:11 Uhr

Klaus Bienemann tritt mit seinem TuS Graf Kobbo zum Verfolgerduell in Hörstel an.
Klaus Bienemann tritt mit seinem TuS Graf Kobbo zum Verfolgerduell in Hörstel an. Foto: Mrugalla

Es war ein zäher Start für Mirco Heger und Sebastian Bruns als neues Trainergespann des SC Hörstel . Nach einigen Misserfolgen zu Saisonbeginn hat sich Hörstel mittlerweile jedoch gefangen und strebt in der Tabelle nach oben. Gegen den punktgleichen TuS Tecklenburg wollen die Gastgeber am Sonntag ab 14.30 Uhr den nächsten Schritt Richtung machen. Auch der BSV Brochterbeck, daheim gegen Falke Saerbeck, hofft, weiter punkten zu können. Gestern Abend trafen SC Halen und VfL Ladbergen aufeinander. Das Spiel war bei Druckbeginn noch nicht beendet. Alle Partien werden am Sonntag zur neuen Anstoßzeit um 14.30 Uhr angepfiffen.

BSV Brochterbeck –

Falke Saerbeck

Ungewohnt forsch zeigt sich BSV-Trainer Hubertus Ahmann vor dem Duell mit den Falken. „Wir wollen die Punkte zurückhaben, die wir in Dörenthe liegengelassen haben.“ Beim 2:3 im Nachbarschaftsderby sei Brochterbeck „in allen Belangen klar besser gewesen“ (Ahmann), Zählbares kam dabei nicht heraus. Der BSV-Coach wünscht sich vor allem im letzten Spieldrittel „mehr Ruhe am Ball“, auch defensiv müsse man wieder kompakter stehen. Ausgerechnet da fehlt jedoch bis zur Winterpause Abwehrchef Oliver Ventker (Bänderriss), auch Josias Evers, Daniel Minnerup und Iwan Raspopov müssen morgen passen.

BSV Brochterbeck (rot-weiße Trikots) will gegen Falke Saerbeck in der Tabelle Boden gutmachen.

BSV Brochterbeck (rot-weiße Trikots) will gegen Falke Saerbeck in der Tabelle Boden gutmachen. Foto: Walter Wahlbrink

SC Hörstel –

TuS Tecklenburg

Beide Mannschaften sind punktgleich, nur aufgrund des besseren Torverhältnisses rangieren die Hörsteler als Sechster einen Platz vor den Gästen. Nicht nur aufgrund von zehn Zählern aus den vergangenen vier Partien spricht Mirco Heger aus dem Trainergespann des SCH von einem Aufwärtstrend seiner Elf. Allerdings muss Heger selber aufgrund seiner fünften Gelben Karte morgen passen, auch Patrick Schoo (Knie) und Jan Niestegge (Bänderverletzung) stehen auf der Kippe. Die Gäste schätzt Heger als „sehr spielstarke“ Truppe ein, denen man den „Spaß am Fußball nehmen muss.“ Der TuS Graf Kobbo tritt mit der Empfehlung des klaren 5:1-Erfolges am Donnerstag im Kreispokal-Viertelfinale gegen SV Büren an.

SW Esch –

Westf. Hopsten

Es ist ein Auf und Ab, das die Fußballer von Schwarz-Weiß Esch in der bisherigen Saison durchleben. Mangelnde Konstanz ist der Hauptgrund dafür, dass die Püsselbürener auch nach 13 Spieltagen im Abstiegskampf stecken. Für Co-Trainer Paul-Simon Eckeler kommt die momentane Situation nicht überraschend. „Wir haben damit gerechnet, dass es eine sehr schwere Saison wird, es sind starke Aufsteiger dazu gekommen.“ Mit der Westfalia aus Hopsten kommt nun eine Mannschaft in den Sportpark, die Eckeler durchaus auf Augenhöhe sieht. „Es liegt an der Tagesform. Wir müssen durch Siege jetzt den Anschluss an Teams wie Hopsten schaffen.“

Arm. Ibbenbüren -

SF Lotte U23

Zwei Mannschaften, die sich den Aufstieg als Ziel auf die Fahnenstange geschrieben haben, treffen in Schierloh aufeinander. Zwar sind die Sportfreunde derzeit noch Dritter, haben allerdings schon zehn Zähler Rückstand auf die zuletzt so souveränen Arminen. Zudem gehen die Gäste geschwächt ins Spitzenspiel, beim 0:1 gegen Hörstel vor Wochenfrist mussten erneut zwei SF-Akteure vorzeitig das Feld verlassen. DJK-Trainer Vladan Dindic pflegt weiter gute Kontakte zu seinem Ex-Klub aus Lotte und weiß, dass „das Auftreten immer mehr ins Visier genommen wird“. Das die Sportfreunde mittlerweile „fast so viele Platzverweise haben wie alle anderen Mannschaften zusammen“ (Dindic), sei schon vielsagend.

SV Halverde –

SV Uffeln

Zu einem klassischen Kellerduell kommt es am Sonntag in Halverde. Dann will der gastgebende HSV den Abwärtstrend stoppen und gegen Aufsteiger SV Uffeln mit einem Dreier die rote Laterne abgeben. So ruft Halverdes Mannschaftsverantwortlicher Franz-Josef Garmann für entgegen der üblichen Gepflogenheiten gar ein „Neun-Punkte-Spiel“ aus, „wir sind zum Siegen verdammt, selbst ein Unentschieden ist zu wenig“, weiß Garmann um die Drucksituation. SVU-Trainer Ralf Janning fehlen mit Markus Prax (verletzt) und Janek Unnerstall (5. Gelbe) zwei Leistungsträger.

SV Büren –

Cheruskia Laggenbeck

„Büren ist unsere Reichweite. Wir wollen uns endlich einmal belohnen und mit einem Sieg am Gegner vorbeiziehen“, gibt SVC-Coach Heiko Becker die Marschroute vor. Positiv stimmt den Gästetrainer die Personalsituation, die sich so gut darstellt wie seit langem nicht. Durch die Rückkehr von Sebastian Ebeler und Jannik Hoppe sind die Laggenbecker nach Ansicht Beckers „richtig gut bestückt“.

Eintracht Mettingen –

SC Dörenthe

Als Tabellenzweiter sind die Gäste ärgster Verfolger von Spitzenreiter Arminia Ibbenbüren. Coach Ralf Scholz will mit allen Mitteln bis zur Winterpause dranbleiben. Trotz des glücklichen 3:2-Erfolges gegen Brochterbeck zuletzt stockt es ein wenig in Dörenhe. „Wir sind nicht konzentriert genug, kommen schlecht in die Spiele rein, spielen zu wenig Fußball und müssen besser gegen den Ball arbeiten“, zählt Scholz die aktuellen Mankos aus.

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