Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Ein Derby zum Jahresabschluss

Tecklenburger Land -

Für den BSV Brochterbeck ist es das Ende eines Fußballjahres, in dem rund um den Kleeberg fast durchweg Zufriedenheit herrschte. Der Klassenerhalt als Aufsteiger in der Vorsaison, nun eine mehr als solide Hinrunde und Platz neun in der Tabelle, dazu eine junge Mannschaft mit einem Riesen- Entwicklungspotenzial.

Freitag, 02.12.2016, 17:12 Uhr

Mitte August gewann der BSV Brochterbeck (rot-weiße Trikots) das Derby in Tecklenburg mit 3:2. Jetzt sinnen die Kobbos auf Revanche.
Mitte August gewann der BSV Brochterbeck (rot-weiße Trikots) das Derby in Tecklenburg mit 3:2. Jetzt sinnen die Kobbos auf Revanche. Foto: Jörg Wahlbrink

Gekrönt werden soll all das am Sonntag im Nachbarschaftsduell gegen TuS Graf Kobbo Tecklenburg .

Alle Partien des 17. Spieltages werden am Sonntag um 14.30 Uhr angepfiffen, dabei will unter anderem Igor Speter in seinem letzten Spiel als Interimscoach von Schwarz-Weiß Esch beim zuletzt aufstrebenden SV Cheruskia Laggenbeck für eine Überraschung sorgen. Auch der VfL Ladbergen will das Jahr mit einem Erfolg gegen SC Dörenthe abschließen.

BSV Brochterbeck

TuS Tecklenburg

„Ich bin echt gut zufrieden mit unserem Fußballjahr“, ist BSV-Trainer Hubertus Ahmann stolz auf seine junge Mannschaft. „Zahlreiche Nachwuchskräfte wurden erfolgreich eingebaut, das hilft uns langfristig extrem weiter.“ Gerne würde Brochterbeck das Jahr nun mit einem Erfolg gegen den Nachbarn beenden. „Fußballerisch können sie alles, was fehlt ist die Geschlossenheit“, sieht der BSV-Trainer durchaus Ansatzpunkte, den Gegner in die Knie zu zwingen. Dabei muss er allerdings mit Nicolas Mersch (5. Gelbe), Niklas Wöstemeier und Josias Evers drei neuerliche Ausfälle verkraften, „hinten müssen jetzt andere in die Bresche springen“, glaubt Ahmann trotzdem an einen dreifachen Punktgewinn. TuS-Trainer Klaus Bienemann kann dagegen nicht mit der Hinrunde zufrieden sein. Zwar musste er immer wieder mit Ausfällen kämpfen, möchte aber das Jahr unbedingt mit einem Erfolgserlebnis abschließen.

VfL Ladbergen –

SC Dörenthe

Nach drei Wochen Spielpause weiß DSC-Trainer Ralf Scholz nicht, wo seine Elf momentan steht. „Wichtig wird sein gerade auf Kunstrasen direkt hellwach zu sein“, verlangt er volle Konzentration. Vom Gegner hat er eine hohe Meinung: „Ladbergen spielt eine richtig gute Saison, spielerisch sehr gut, dazu sehr beweglich vorne. Die werden mit unten nichts zu tun haben.“ Dennoch will er mit aller Macht drei Punkte einfahren, um auf Tuchfühlung zu Spitzenreiter Arminia zu bleiben. Dabei muss er weiterhin einige Akteure ersetzen, einzig bei Tobias Kunkemöller könnte es für ein Comeback reichen. Das Hinspiel entschied Dörenthe klar mit 4:1 für sich, „das war eine wirklich gute Leistung“, erinnert sich Scholz gerne. Entsprechend will sich der VfL revanchieren. Trainer Peter Melchers traut seiner Mannschaft im letzten spiel des Jahres ein gutes Ergebnis zu.

SV Büren –

SV Uffeln

Beim 1:5 in Mettingen zuletzt sah SVU-Trainer Ralf Janning seine Elf unter Wert verkauft: „Wir haben lange Zeit auf Augenhöhe mitgespielt, das Ergebnis gibt den Spielverlauf nicht wieder.“ Eine Sache müsse der Aufsteiger aber zwingend verbessern, „wir müssen uns nach Gegentoren schlauer anstellen.“ Gegen Mettingen herrschte nach dem 0:1 ein wenig Chaos, binnen kürzester Zeit war die Partie gelaufen. Das soll gegen Büren nicht passieren, auch wenn Ralf Janning Respekt vor dem Mit-Aufsteiger hat. „Von den Einzelspielern her gehören sie ins obere Drittel der Tabelle, aber sie agieren sehr wechselhaft“, sieht er durchaus Chancen für seine Mannen. Die müssen ohne den gesperrten Kai Grzeskiewicz auskommen, ansonsten hat Janning alle Man an Bord.

SV Halverde –

Westf. Hopsten

Es waren schwere Wochen, die der SV Halverde zuletzt durchmachen musste. Es fehlte ein Erfolgserlebnis, als Schlusslicht drohte der Karlisch-Elf den Kontakt zum rettenden Ufer zu verlieren. Passend zum mit Spannung erwarteten Nachbarschaftsderby hat der kleine HSV Selbstvertrauen getankt, der 2:1-Erfolg gegen Tecklenburg vor Wochenfrist ist ein Hoffnungsschimmer kurz vor der Winterpause. Personell sieht es gut aus, einzig Marco Hülsmeier fehlt nach seiner Gelb-Roten Karte aus dem Tecklenburg-Spiel. Bei den Gästen kehren mit Dennis Kewe, Elias Strotmann und Steffen Siegbert drei Stammkräfte zurück, entsprechend guter Dinge ist Westfalia-Trainer Christoph Meyer: „Wir fahren nach Halverde um drei Punkte zu holen, nichts anderes zählt für mich.“

Cheruskia Laggenbeck –

Schwarz-Weiß Esch

Nach schwachem Saisonstart haben sich die Cherusker kontinuierlich gesteigert, „mit der momentanen Verfassung bin ich zufrieden“, stimmt SVC-Coach Heiko Becker die Entwicklung zuversichtlich. Wäre da nur nicht die Verletztenmisere, mit Phil Lagelage, Steffen Mirsberger, Jannik Hoppe, Sascha Klumpe, Durim Krasniqi und Marco Lutterbeck fehlen sechs Stammkräfte. Sein Gegenüber Igor Speter gibt morgen seine Abschiedsvorstellung, ab Januar übernimmt Bruno Kitroschat den Posten des SWE-Trainers. „Die Mannschaft hat es absolut nicht verdient dort unten zu stehen, sie hat nur vergessen, sich für ihr Engagement zu belohnen“, war Speter durchaus beeindruckt vom Auftreten seiner Schützlinge in jeder einzelnen Trainingseinheit. In Laggenbeck baut der Interimscoach vor allem auf die Rückkehr der Leistungsträger Stefan Brink, Matthias Knollmann und Julian Biermann.

SC Halen –

Falke Saerbeck

Beide Mannschaften sind sicherlich froh, wenn es endlich in die Winterpause. Der SC Halen ist seit der Vorwoche Schlusslicht der Kreisliga A, die Falken sind nach einigen schwächeren Auftritten zuletzt bis auf Rang acht abgerutscht. Eine klare Angelegenheit war das Hinspiel, das Saerbeck mit 4:1 für sich entschied.

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