Handball-Bezirksliga
HSG-Teams sorgen für die Licht-Effekte

Tecklenburger Land -

Licht und Schatten gab es am Wochenende aus Sicht der Bezirksliga-Handballer. Für die Lichteffekte sorgten die Teams der HSG Hohne/Lengerich. Für den Schatten war der TSV Ladbergen zuständig.

Montag, 13.02.2017, 19:02 Uhr

Laura Hannig (rechts) traf am Sonntag zwar sieben Mal für die TSV-Damen, die dennoch den Sieg gegen Kinderhaus noch aus der Hand gaben
Laura Hannig (rechts) traf am Sonntag zwar sieben Mal für die TSV-Damen, die dennoch den Sieg gegen Kinderhaus noch aus der Hand gaben Foto: Jörg Wahlbrink

Licht und Schatten gab es am Wochenende aus Sicht der Bezirksliga-Handballer. Für die Lichteffekte sorgten die Teams der HSG Hohne / Lengerich . Die Männer setzten sich am Samstag in einer kampfbetonten Partie in Hiltrup mit 29:28 hauchdünn durch, die Damen hatten am Sonntag keine Probleme, um die Reserve des BSV Roxel mit 31:19 in die Schranken zu verweisen. Für den Schatten war der TSV Ladbergen zuständig. Die Damen verloren am Sonntag das Topspiel gegen die Gäste aus Kinderhaus mit 20:23, die zweite Männermannschaft verlor zuvor gegen Telgtes Reserve mit 17:32. Keinen Schweißtropfen musste der TV Kattenvenne vergießen, denn der Gast aus Senden schenkte das Spiele mangels Masse, sprich fitte Akteure, ab. Der TVK bekam die Punkte kampflos gutgeschrieben.

Bezirksliga Männer

Eintracht Hiltrup --

HSG Hohne/Leng. 28:29

„Wir haben zuerst überhaupt nicht ins Spiel gefunden und insbesondere Hiltrups Konstantin Revermann nicht in den Griff bekommen“, sagte HSG-Trainer Stefan Ritterbach am Ende. In der Tat gehörte den Gastgebern die Startphase dieser emotionsgeladenen Partie, die darin gipfelte, dass Lengerichs Jans Steinigeweg wegen einer Tätlichkeit kurz vor der Pause die rote Karte sah. Dennoch gingen die Lengericher mit einer Vier-Tore-Führung (16:12) in die Pause. Im zweiten Durchgang schaffte Hiltrup dann wieder den Ausgleich, nach dem 20:20 aber setzte sich die HSG wieder leicht ab. Doch in der Schlussminute stand die Partie erneut auf der Kippe, Hiltrup hatte per Siebenmeter ausgeglichen (28:28). „Mit einer perfekten schnellen Mitte“, so Ritterbach, „hat uns Frederik Grune aber noch den Sieg geschenkt.“ Grune traf mit der Schlusssirene, Hiltrup lag am Boden. „Auch wenn ein Unentschieden bei diesem Spiel das gerechtere Ergebnis gewesen währe, freuen wir uns über die so wichtigen Punkte“, so Ritterbachs Schlussworte.

► HSG-Tore : Grune (9/1), Schallenberg (5), Hart (4), Steinigeweg (4/4), Volk (3), Hoppe (2) und Dorroch (2).

TSV Ladbergen 2 –

Friesen Telgte 2 17:32

Das Hinspiel hatte der TSV noch mit 25:21 gewonnen. Zur einer Wiederholung hat es am Sonntagmittag diesmal nicht gereicht. Bis zur Pause (10:10) war das Spiel völlig offen. Dann ging Telgte in Führung, der TSV wehrte sich aber weiter. Schließlich zogen die Gäste von 17:16 auf 21:16 davon. Das Spiel war gelaufen.

►  TSV-Tore: Graß (6/3), Dellbrügge (5), Alkenane (3), Gehder (1), Lotz (1) und Untiet (1).

TV Kattenvenne –

ASV Senden 2 1:0

Da Senden nicht anreiste, gewann der TVK kampflos die Heimpartie.

Bezirksliga Damen

HSG Hohne/Lengerich –

BSV Roxel 2 31:19

Die Gastgeberinnen sorgten schnell für klare Verhältnisse. Nahezu von Beginn an ließen sie keinen Zweifel daran aufkommen, wer „Herr“ im Hause ist. 14:7 führte die HSG zur Pause. bereits deutlich Auch im zweiten Abschnitt ließen die Lengericherinnen nichts mehr anbrennen. „Der Angriff hat sehr variabel gespielt, der hat mir fast sogar besser gefallen als die Abwehr“, analysierte leicht schmunzelnd Andrea Mandau, die den erkrankten Coach Dennis Suhre vertrat. „Aber Lisa hat einen guten Job gemacht hinten im Tor“, lobte Co-Trainer Christian Metten Torfrau Lisa Ramos Fangmeier. Der Sieg dürfte der Genesung des Cheftrainers sicher gut getan haben.

►  HSG-Tore: Grune (9/4), Bücker (7), Specht (7), Mo. Hütt (3), Ma. Hütt (2), Anielski (1), Gießmann (1) und Hoffmeyer (1),

TSV Ladbergen –

Westf. Kinderhaus 20:23

„Wenn es eine Wertung für Pfostentreffer gäbe, dann lägen wir ungeschlagen vorne“, nahm TSV-Trainer Andreas Friese die erste Heimschlappe in diesem Jahr mit Galgenhumor. „Und wieder waren es unsere schlechten zehn Minuten“, fügte er noch an. Nach 42 Minuten (Pause: 9:9) führte der TSV mit 16:13, dann lief aber nicht mehr viel. Kinderhaus drehte die Partie und ging mit 20:19 in Führung. In der Schlussphase scheiterte der TSV, der schon früh in der erste Hälfte auf Nicole Oeljeklaus wegen einer Verletzung verzichten musste, fünf Mal an Latte oder Pfosten. „Am Ende fehlte wohl etwas die Konzentration“, meinte Friese.

►  TSV-Tore: Hannig (7/4), Ehmann (5), Eppe (4), Diehl (2), Haase (1) und Fiege (1).

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