Handball - Verbandsliga: TuS Jöllenbeck - TSV Ladbergen 36:30
Trotz Niederlage nicht enttäuscht

Ladbergen -

Cchancenlos und mit 30:36 (15:20) klar verloren. Wirklich enttäuscht war am Samstagabend im Lager des TSV Ladbergen aber niemand. Zu dominant tritt in dieser Saison der TuS Bielefeld/Jöllenbeck auf.

Sonntag, 19.02.2017, 00:02 Uhr

Nico Pötter traf sieben Mal in Bielefeld.
Nico Pötter traf sieben Mal in Bielefeld. Foto: Mareike Stratmann

Im Prinzip chancenlos und mit 30:36 (15:20) klar verloren. Wirklich enttäuscht war am Samstagabend im Lager des TSV Ladbergen aber niemand. Zu dominant tritt in dieser Saison der TuS Bielefeld/ Jöllenbeck auf. So fuhr der Tabellenführer der Handball-Verbandsliga einen ungefährdeten Sieg ein, obwohl die Gäste keineswegs enttäuschten.

„Das war ein guter Auftritt von uns“, meinte auch Trainer Jens Großpietsch . „Ich bin absolut zufrieden. Mit so einer Niederlage kann ich gut umgehen.“ Obwohl mehrere Spieler fehlten und die vergangene Trainingswoche aufgrund zahlreicher Ausfälle wenig verheißungsvoll verlief, verkauften sich die Heidedörfler in Bielefeld teuer. „Wir haben unseren jüngsten Aufwärtstrend fortgesetzt und nicht gespielt wie der Drittletzte“, freute sich der TSV-Coach.

Bis zum 5:3 führten die Gäste sogar durchgehend, ehe der mit ehemaligen Zweit- und Oberliga-Akteuren gespickte TuS Jöllenbeck zu seinem Spiel fand, sich eine eigene Führung erkämpfte und die kontinuierlich ausbaute. Zur Pause lagen die Hausherren mit 20:15 vorne.

Trotz des Rückstandes gaben sich die TSVer nicht geschlagen. Sie zeigten Moral und machten den Gastgebern das Leben durchaus schwer. Die Maßnahme, den gefährlichen Grothues aus dem Spiel zu nehmen, erwies sich als richtig. Zwar kamen die Gäste nie näher als vier Tore heran, sie sorgten aber dafür, dass auch der TuS zu keiner Zeit einen Deut nachlassen durfte. „Wenn man sieht, wie die besetzt sind“, meinte Großpietsch, „haben wir richtig gut ausgesehen. Und 30 Tore wirft nicht jeder gegen Jöllenbeck.“

Im Tabellenkeller bleibt es weiterhin eng. Da TuS Spradow gegen TSV Hahlen gewonnen hat, rutschte Ladbergen wieder auf den vorletzten Tabellenrang ab. Am kommenden Wochenende ist spielfrei, dann kommt Spradow zum Abstiegsduell in die Rott-Sporthalle. Vieles deutet daraufhin, dass der zweite Absteiger neben der kaum noch zu rettenden HSG Gütersloh zwischen diesen beiden Clubs ermittelt wird. Jens Großpietsch hofft, dass die Trainingsbeteiligung wieder besser wird und er seine Mannschaft auf dieses vielleicht vorentscheidende Duell um den Klassenerhalt entsprechend vorbereiten kann.

TSV Ladbergen: Hakmann, Beckschäfer - Große-Schulte, Wüller (3), Beckmann (4), Dellbrügge (5/1), J. Schröer (6), Kuckhermann (2), Friese (2), Alkenane (1), Pötter (7/2)

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