Handball: B-Jugend JSG Tecklenburger Land
Wieder Niederlage trotz guter Leistung: Täglich grüßt das Murmeltier

Tecklenburger Land -

„Und täglich grüßt das Murmeltier... .“ Ingo Krimphoff, dem Trainer der männlichen B-Jugend der JSG Tecklenburger Land, war die Enttäuschung ob der 22:29-Niederlage gegen den SC Arminia Ochtrup auch einen Tag nach dem Spiel noch anzumerken.

Dienstag, 21.02.2017, 00:02 Uhr

Fynn Stapel (links) traf drei Mal gegen Arminia Ochtrup, zum Sieg reichte es nicht.
Fynn Stapel (links) traf drei Mal gegen Arminia Ochtrup, zum Sieg reichte es nicht. Foto: Jörg Wahlbrink

„Und täglich grüßt das Murmeltier ... .“ Ingo Krimphoff, dem Trainer der männlichen B-Jugend der JSG Tecklenburger Land , war die Enttäuschung ob der 22:29-Niederlage gegen den SC Arminia Ochtrup auch einen Tag nach dem Spiel noch anzumerken. Denn Coach wie Mannschaft hatten sich von dem Heimspiel gegen den Tabellenachten deutlich mehr erhofft und auf die Punkte fünf und sechs geschielt. „Und ich habe während der Halbzeitpause auch noch dran geglaubt“, so Krimphoff angesichts des knappen 10:11-Zwischenstands.

Aber am Ende war es wie so oft zuvor: In der ersten Halbzeit zeigte die JSG eine couragierte und sehr gute Leistung, führte zwischenzeitlich sogar mit 9:7 und hätte laut Krimphoff auch mit einer deutlichen Führung von drei bis vier Toren in die Halbzeit gehen können, „hätten wir nicht gleich mehrere hundertprozentige Bälle vor allem von den Außenpositionen und vom Kreis verworfen“. Jenseits der Chancenverwertung gab es nicht viel zu meckern im JSG-Spiel. Im Gegenteil: „Es hat richtig Spaß gemacht, den Jungs zuzugucken. Mit welcher Dynamik sie da im Angriff gespielt haben.“

Aber genau diese Dynamik kann die männliche B-Jugend eben nicht über 50 Minuten aufrechthalten. „Uns fehlen schlicht und einfach die personellen Alternativen“, musste Krimphoff zum wiederholten Male mitansehen, wie seine Mannschaft in der Folge schnell mit 12:15 ins Hintertreffen geriet. Ochtrup hatte sich während der Pause gut auf die starken Rückraumspieler der JSG eingestellt und zog ihnen mit einer fortan defensiveren Deckung mehr und mehr den Zahn. „Wir sind einfach nicht mehr rangekommen, haben dann den ein oder anderen Fehler zu viel gemacht und Arminia hat sich weiter abgesetzt“, so die Analyse des JSG-Trainers, der aber trotz allen Ärgers ein Lob für sein Team parat hatte: „Die Jungs sind toll und machen das toll. Aber es geht mit dem dünnen Kader eben nicht über 50 Minuten.“

Tore: Ole Krimphoff (8), Kim Osterbrink (5/2), Fynn Stapel (3), Maximilian Gansler (3), Tim Fiege (2) und Malte Ehmann (1).

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