Tischtennis: TTC Ladbergen
Platz unter den besten acht Teams bei der deutschen Pokalmeisterschaft

Ladbergen -

Bei der erstmaligen Teilnahme in seiner über 50-jährigen Vereinshistorie erkämpfte sich der TTC Ladbergen bei den Deutschen Pokalmeisterschaften der Verbandsklassen eine Platzierung unter den besten acht Teams in der Herren-C-Klasse.

Dienstag, 30.05.2017, 06:05 Uhr

Spieler und mitgereiste Fans waren mit dem Abschneiden des TTC Ladbergen bei den Deutschen Pokalmeisterschaften zufrieden..
Spieler und mitgereiste Fans waren mit dem Abschneiden des TTC Ladbergen bei den Deutschen Pokalmeisterschaften zufrieden.. Foto: TTC Ladbergen

Bei der erstmaligen Teilnahme in seiner über 50-jährigen Vereinshistorie erkämpfte sich der TTC Ladbergen bei den Deutschen Pokalmeisterschaften der Verbandsklassen eine Platzierung unter den besten acht Teams in der Herren-C-Klasse. Durch das positive Abschneiden auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene sicherten sich Gerrit Haar , Thomas Kuhn und Hendrik Kuck einen Startsplatz bei den viertägigen Deutschen Pokalmeisterschaften in Fröndenberg.

Bei bestem Wetter und mit hervorragender Unterstützung durch den eigenen Verein galt es zunächst, die Vorrunde zu überstehen. Ein souveräner 4:0-Auftaktsieg gegen den TV Offenbach-Queich sorgte für einen gelungenen Einstand und bescherte Selbstvertrauen für den weiteren Turnierverlauf.

Eine höhere Hürde stellte der spätere Turniersieger aus Gaimersheim da. Nur Gerrit Haar punktete bei der 1:4-Niederlage. „In meinem Einzel und dem Doppel war mehr drin“, hadert Thomas Kuhn zwar nach dem Spiel, erkannte aber die starke Leistung des Mitfavoriten an.

So bot der zweite Turniertag bereits ein kleines Endspiel um das Weiterkommen gegen den TTG Rellingen-Egenbüttel. Die aus der Nähe von Hamburg angereisten Spieler hatten am Vortag bereits durch zwei Siege überzeugt und hofften, die Qualifikation für die Endrunde perfekt zu machen. Doch der TTC setzte sich mit 4:2 durch. Großen Anteil hatte Thomas Kuhn durch zwei knappe Fünf-Satz-Spiele. Musste er sich im ersten Einzel noch 2:3 geschlagen geben, drehte er in seinem zweiten Spiel das Ergebnis und sicherte mit einem 3:2 den Teamerfolg. Neben den sportlichen Highlights bot ein Turnier von solchem Format auch einen ungewohnten Rahmen. „Schlägerkontrollen, Startnummern, Nationalhymne. Das kriegt man sonst auf Kreisebene natürlich nicht geboten“, scherzte Hendrik Kuck. Tag drei begann mit den Entscheidungen in den einzelnen Gruppen. Durch einen 4:1-Sieg errang der TTC den zweiten Platz in der Gruppe und zog in die K.o.-Runde der besten Acht ein.

Mit der Auslosung stand fest, dass mit dem TTF Altshausen ein nominell ähnlich starker Gegner wartete. Da zudem ein Sieg eine Platzierung unter den besten Drei versprach, stand einem packenden Viertelfinale nichts mehr im Weg. Ein vielversprechender Auftakt durch einen 3:0-Sieg von Gerrit Haar brachte den TTC in Führung. Aber so wie Haar seiner Favoritenrolle gerecht wurde, setzte sich auch die Nummer eins des Gegners in drei Sätzen gegen Hendrik Kuck durch. Thomas Kuhn brachte seine Farben wieder in Führung. Ein erneuter Ausgleich lag in der Luft, als das Doppel Haar/Kuhn 0:2 in Rückstand geriet. Doch die beiden fanden zur ihrer oft spielentscheidenden Doppelstärke zurück und erkämpften sich in engen Ballwechseln den finalen fünften Satz. Die Aufholjagd wurde jedoch nicht belohnt, da der Gegner den Entscheidungssatz für sich entschied. So stand es 2:2.

Anschließend verlor Haar mit 0:3 gegen die Nummer eins des TTF, während Kuhn ebenso deutlich gewann – 3:3. So musste das letzte Einzel über eine Teilnahme am Halbfinale entscheiden. Hendrik Kuck holte alles aus sich heraus, musste sich aber mit 1:3 geschlagen geben. Endstand 3:4.

„Das Spiel heute war mit das Spannendste, was man sich im Sport überhaupt vorstellen kann“, meinte der mitgereiste Nino Kaske. Die Enttäuschung der TTC-Spieler und -Fans hielt sich angesichts der beeindruckenden Turniertage in Grenzen. Sie hatten unter dem Strich mehr erreicht als erwartet.

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