Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Kobbos trumpfen wieder auf: 5:0 gegen Dörenthe

Tecklenburg -

Der TGK Tecklenburg hat eine Woche nach dem 6:1-Erfolg beim VfL Ladbergen das nächste dicke Ausrufezeichen in der Fußball-Kreisliga A gesendet. Die Bienemann-Elf fertigte den Vizemeister der Vorsaison SC Dörenthe überraschend klar mit 5:0 ab und festigte damit Rang Eins in der Tabelle.

Sonntag, 20.08.2017, 20:08 Uhr

Der TuS Tecklenburg um Kapitän Oral Dogru (rechts) setzte sich mit 5:0 gegen den SC Dörenthe durch.
Der TuS Tecklenburg um Kapitän Oral Dogru (rechts) setzte sich mit 5:0 gegen den SC Dörenthe durch. Foto: Jörg Wahlbrink

Für Schwarz-Weiß Esch ist dagegen der Fehlstart perfekt, gegen den SV Halverde unterlag die Kitroschat-Elf mit 0:2. Erfolgreich verlief das Saisondebüt dagegen für den SC Hörstel, der trotz Personalnot beim SV Büren mit 3:1 triumphierte.

SV Büren –

SC Hörstel 1:3

Sebastian Bruns aus dem Trainergespann des SC Hörstel war nach Spielende mächtig stolz auf seine ersatzgeschwächte Elf: „Der perfekte Start, besser hätten wir es uns nicht vorstellen können.“ Nach einer verpatzten Vorbereitung war der Gast passend zum Ligastart voll da. 45 Minuten lang spielte in Büren nur der SC Hörstel, „wir waren wirklich bärenstark und immer einen Schritt schneller als der Gegner“, lobte Bruns. Folgerichtig trafen Patrick Böker und Arben Gashi zur 2:0-Pausenführung. Kurz nach Wiederbeginn verletzte sich dann der bis dato überragende Arben Gashi und musste runter, plötzlich wendete sich das Blatt. „Da haben wir völlig die Ordnung verloren, haben überhaupt keine Ruhe mehr ins Spiel bekommen“, haderte Bruns.

Tore: 0:1 Bösker (34.), 0:2 Arben Gashi (38.), 1:2 Riehemann (63.), 1:3 Philipp Schoo (75.).

TGK Tecklenburg –

SC Dörenthe 5:0

Dörenthes Trainer Ralf Scholz war stinksauer ob der Darbietung seiner Mannen: „Das war eine desaströse Vorstellung meiner Mannschaft, wir hätten gut und gerne auch 8:0 verlieren können.“ Einzig zwischen der 46. Und 50. Minute sah Scholz einen halbwegs akzeptablen Auftritt, ansonsten fehlte ihm jegliche Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und auch der nötige Wille. „Es war total einseitig und von uns völlig leblos“, kritisierte Scholz weiter. Nach einer eigenen Ecke geriet der DSC bereits in der zweiten Minute in Rückstand, erholte sich von diesem zu keinem Zeitpunkt. In Durchgang Zwei gelang TGK-Angreifer Isuf Asslani dann ein lupenreiner Hattrick, damit erhöhte der Neuzugang seine Torquote auf sieben Treffer nach nur zwei absolvierten Partien.

Tore: 1:0 A. Akbas (2.), 2:0 Deger (33.), 3:0, 4:0, 5:0 Asllani (53., 78., 83.).

BSV Brochterbeck –

VfL Ladbergen 1:4

Nur 20 Minuten lang war der BSV am Kleeberg seinem Kontrahenten aus Ladbergen ebenbürtig, danach übernahm der VfL das Zepter und feierte einen hochverdienten Erfolg. Das sah auch Brochterbecks Trainer Gerd Voß so, „gerade in der zweiten Halbzeit war es dann auch eine Qualitätsfrage“, vermisste der neue Coach vor allem Mittelfed-Abräumer Jan-Philipp Koliska. Nach dem Führungstreffer durch Vithusan Thayaharan (6.) sah es zunächst gut aus für die Gastgeber, doch spätesten mit dem 1:1-Ausgleich durch Simon Ulrich Richter hatte der VfL alles im Griff. Vor allem den Torschützen zum 1:1 sowie Flamur Zeciri habe seine Elf nie in den Griff bekommen, beide waren am Ende maßgeblich am Auswärtserfolg der Melchers-Elf beteiligt.

Tore: 1:0 Thayaharan (6.), 1:1 Richter (34.), 1:2 Zeciri (66.), 1:3 Richter (83.), 1:4 Beneking (86.).

Schwarz-Weiß Esch –

SV Halverde 0:2

HSV-Trainer Frank Karlisch sah eine Partie, in der sich beide Mannschaften größtenteils neutralisierten. „Chancen waren absolut Mangelware, es war sicher kein hochklassiges Spiel“, beschrieb Karlisch das Geschehen. Defensiv standen beide Mannschaften sicher, mit einem torlosen Remis ging es in die Kabine. Für Karlisch war danach klar, „wer hier das erste Tor schießt gewinnt das Spiel auch.“ Mit seiner Prophezeihung sollte der HSV-Coach Recht behalten.

Tore: 0:1 El-Hassan (66.), 0:2 H. Röwekamp (89.).

A. Ibbenbüren II –

Westfalia Hopsten 4:4

„Das brauche ich nicht jedes Wochenende“, war DJK-Trainer Andre Wichert nach dem Schlusspfiff sichtlich mitgenommen. „Wenn du 1:3 zurückliegst ist ein Remis okay, wenn du kurz vor Schluss das 4:3 machst willst du natürlich alle Punkte mitnehmen.“ Dabei begann die Partie denkbar ungünstig für den Aufsteiger. Nicht einmal 120 Sekunden waren absolviert, da brachte Steffen Roling die Westfalia mit 1:0 in Führung. Die DJK-Reserve kämpfte sich jedoch ins Spiel zurück und glich durch Tizian Hohnhorst aus (35.). Der Jubel währte nur kurz, fast postwendend sorgte Steffen Roling mit seinem zweiten Treffer für die erneute Gästeführung. Direkt nach der Pause stellte Nico Üffing nach einem neuerlichen individuellen Aussetzer der Gastgeber auf 3:1, alles sprach für einen Erfolg der Meyer-Elf. Doch die Arminen zeigten eine tolle Moral. Ein Freistoßkracher von Sebastian Krügel zum 2:3 (61.) hauchte der DJK-Reserve neues Leben ein. Während die Gäste ihre sich bietenden Kontergelegenheiten kläglich ausließen, drehte die Wichert-Elf mit einem Doppelschlag die Partie. Zunächst traf erneut Krügel zum 3:3, dann besorgte Dennis Schomaker das 4:3 (87.) Dann folgte die Nachspielzeit. Arminias Dennis Krügel bekam im Strafraum das Leder an die Hand, den fälligen Strafstoß verwandelte Max Mause zum 4:4-Endstand.

Tore: 0:1 Roling (2.), 1:1 Hohnhorst (35.), 1:2 Roling (38.), 1:3 Üffing (46.), 2:3, 3:3 S. Krügel (61., 83.), 4:3 Schomaker (87.), 4:4 Mause (90.+1, Handelfmeter).

Die Spiele vom Freitagabend

Brukteria Dreierwalde - SVC Laggenbeck 1:1

Nach einem schwungvollen Beginn der Gäste hatte der Aufsteiger aus Dreierwalde die erste dicke Gelegenheit. Die beste Chance vergab in der 37. Minute Laggenbecks Steffen Mirsberger, der völlig alleine aufs Brukteria-Gehäuse zusteuerte, das Leder jedoch nicht im Tor unterbrachte. Besser machte es kurz darauf Fabian Harte, der nach einer Ecke zur Gästeführung traf. In den zweiten 45 Minuten sahen die Brukteria-Fans dann eine wie verwandelt auftretende Heimelf. Obwohl Kai Kramer in der 68. Minute nach einer Tätlichkeit gegen Nico Fehlhauer die Rote Karte sah, blieb der Aufsteiger am Drücker und belohnte sich kurz vor dem Ende. Michael Schütte-Bruns traf aus 25 Metern zum „hochverdienten Ausgleich“, fand Andreas Steffen.

Tore: 0:1 Harte (39.), 1:1 M. Schütte-Bruns (86.).

 

Falke Saerbeck -

Pr. Lengerich 2 2:1

Falkes neuer Trainer Holger Althaus sah einen „verdienten Erfolg“ seiner Mannen gegen den Aufsteiger. Vor allem im ersten Durchgang waren die Gastgeber die bessere Elf, Althaus sah neben dem Führungstreffer durch Konstantin Usov (13.) nicht eine Gelegenheit der Gäste. Obwohl die Preußen kurz nach dem 1:2 nach einer Roten Karte in Unterzahl agieren mussten, blieb es bis zum Ende spannend.

Tore: 1:0 Usov (13.), 2:0 Stallfort (52.), 2:1 Westhoff (70./Foulelfmeter).

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