Tischtennis: Saisonstart
Neue Regeln greifen sofort: „Festspielen“ wird abgeschafft

Tecklenburger Land -

Zur neuen Tischtennis-Saison sind nach Einführung der bundeseinheitlichen Wettspielordnung einige Regeländerungen zu beachten. So darf neuerdings jeder Spieler und jede Spielerin (jeweils ohne Sperrvermerk) beliebig oft in beliebig vielen Mannschaften als Ersatz mitwirken.

Dienstag, 29.08.2017, 00:08 Uhr

Zur neuen Tischtennis-Saison sind nach Einführung der bundeseinheitlichen Wettspielordnung einige Regeländerungen zu beachten. So darf neuerdings jeder Spieler und jede Spielerin (jeweils ohne Sperrvermerk) beliebig oft in beliebig vielen Mannschaften als Ersatz mitwirken. Ein „Festspielen“ wie bisher gibt es nicht mehr. Kein Spieler wird künftig nach fünfmaligem Fehlen seine Fähigkeit verlieren, zur Sollstärke beizutragen. Nachrücken muss ein Spieler erst nach einer Vor- oder Rückrunde.

Ein Reservespieler (RES)-Vermerk gilt für die gesamte nächste Halbserie. Eine Löschung erfolgt erst dann, wenn ein Spieler in der vergangenen Halbserie zwei Einsätze im Einzel hatte oder die Spielberechtigung wechselt. Der RES-Vermerk ist nicht für die unterste Mannschaft und im Nachwuchsbereich wirksam. Jede Spielerin darf sowohl in einer Herren- als auch in einer Damenmannschaft aufgestellt werden. Sie ist aber nur in einer der beiden Teams Stammspielerin. Diese Regelung ist für die Verbandsliga und die Klassen darunter vorgesehen. Der Mannschaftsführer hat neuerdings die Mitverantwortung für die Einzel- und Doppelaufstellung, korrekte Erstellung des Spielberichtes und korrekte Durchführung des Mannschaftskampfes. Er ist für seinen eigenen Teil des Spielberichtes zuständig. Die Heimmannschaft für die Eintragungen im linken Bereich und die Gastmannschaft für die Eintragungen im rechten Bereich. Die Vereine sind weiterhin nach jedem Spieltag verpflichtet, die Spielberichte bis Montag um 24 Uhr in click-tt einzugeben.

Auch im Spieljahr 2017/18 kann bei Meisterschaftsspielen und Turnieren sowohl mit Zelluloid- als auch Plastik-Bällen gespielt werden. Diese Entscheidung trifft jeder Verein für sich. Von den 14 Vereinen im Tecklenburger Land setzen nach Auskunft bei der Kreisversammlung nur Westfalia Westerkappeln und SC VelpeSüd in der neuen Spielzeit den immer noch umstrittenen Plastikball ein.

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