Handball: Landesliga
Cerniauskas: „Es kann noch nicht alles glatt laufen“

Ladbergen -

Noch acht Tage bis zum Saisonstart in der Landesliga, dann wird es für den Verbandsligaabsteiger TSV Ladbergen wieder ernst. Am Sonntag, 10. September, begrüßen die Handballer aus dem Heidedorf den SC DJK Everswinkel in der heimischen Rott-Sporthalle (18 Uhr Anwurf).

Freitag, 01.09.2017, 19:09 Uhr

Für Philipp Wüller und den TSV Ladbergen beginnt am 10.September wieder die Meisterschaft. Nach dem Abstieg aus der Verbandsliga wollen die Ladberger in der Landesliga möglichst oben mitspielen.
Für Philipp Wüller und den TSV Ladbergen beginnt am 10.September wieder die Meisterschaft. Nach dem Abstieg aus der Verbandsliga wollen die Ladberger in der Landesliga möglichst oben mitspielen. Foto: Uwe Wolter

„Die Vorbereitungen auf den Saisonstart laufen noch“, sagt Giedrius Cerniauskas , der beim TSV Jens Großpietsch als Trainer abgelöst hat. Am Donnerstagabend absolvierten die Ladberger ihr letztes Testspiel gegen SF Loxten II. „Dann werden wir in der Woche vor dem ersten Spieltag noch drei Mal trainieren“, so Cerniauskas.

Auf einer Skala von eins bis zehn gibt der neue TSV-Coach der Vorbereitungsphase die Note sieben. „Es hat nicht alles hundertprozentig geklappt“, meint Cerniauskas. „Es hat noch einiges gefehlt.“ So standen nie alle Spieler zur Verfügung. „Einige waren verletzt, andere hier und da verhindert.Außerdem konnten nicht alle geplante Testspiele durchgeführt werden.“ Aber das für den 47-Jährigen kein Grund eine Woche vor dem „Ernstfall“ Trübsal zu blasen. „Wichtiger ist ohnehin, dass die Stimmung in der Mannschaft gut ist“, sagt Cerniauskas. Die ausgetragenen Testspiele, zum Teil gegen Verbandsligisten, haben aber ihren Zweck erfüllt. So gab es gegen Teutonia Riemke am vergangenen Samstag ein 35:35bei einer Spielzeit von drei Mal 25 Minuten. Da hielt der TSV gut mit und kam immer wieder mit schnellen Gegenstößen zum Torerfolg.

„Es waren ein paar gute Spiele dabei. Aber das Ganze ist noch ein Lernprozess“, so der TSV-Coach. „Es kann in der Vorbereitung einfach noch alles glatt laufen. Das wäre sogar schlecht, denn dann knackt es irgendwann später“, glaubt Cerniauskas. „Dann ist es mit lieber, jetzt die Fehler zu erkennen und daran zu arbeiten.“

Der TSV-Coach erwartet eine spannende Startphase. Die ersten Spiele können schon Aufschluss darüber geben, wohin die Reise nach dem Verbandsligaabstieg gehen könnte. Kurz nach seiner Verpflichtung hatte Cerniauskas noch gesagt: „Ich bin ein Trainertyp, der immer das Maximum will. Deshalb möchte ich nächstes Jahr sofort wieder aufsteigen. Ich weiß, dass das auch andere Mannschaften wollen und dass das eine schwierige Aufgabe wird. Ich möchte aber immer alles versuchen, das ist meine Art.“

Eine Woche nach dem Meisterschaftsauftakt gegen Everswinkel folgt schon das TE-Derby bei der ISV (16. September, 15.15 Uhr). Und im zweiten Heimspiel am Samstag, 23. September, kommt der 1. HC Ibbenbüren nach Ladbergen (18 Uhr).

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