Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
„Englische Woche“: VfL Ladbergen trifft erneut auf BSV Brochterbeck

Tecklenburger Land -

Während die höheren Ligen aufgrund der WM-Qualifikation pausieren, wartet auf die Fußballer der Kreisliga A die erste „Englische Woche“ der Saison. Am Mittwochabend wird der 2. Rückrundenspieltag vorgezogen, wenige Wochen nach dem ersten Aufeinandertreffen sehen sich die Mannschaften bereits wieder.

Dienstag, 05.09.2017, 00:09 Uhr

Im Hinspiel vor zweieinhalb Wochen gewann VfL Ladbergen beim BSV Brochterbeck mit 4:1. Hier erzielt Flamur Zeqiri zum 2:1. Heute will der BSV Revanche nehmen.
Im Hinspiel vor zweieinhalb Wochen gewann VfL Ladbergen beim BSV Brochterbeck mit 4:1. Hier erzielt Flamur Zeqiri zum 2:1. Heute will der BSV Revanche nehmen. Foto: Jörg Wahlbrink

Während die höheren Ligen aufgrund der WM-Qualifikation pausieren, wartet auf die Fußballer der Kreisliga A die erste „Englische Woche“ der Saison. Am Mittwochabend ab 19 Uhr wird in bewährter Manier der 2. Rückrundenspieltag vorgezogen, wenige Wochen nach dem ersten Aufeinandertreffen sehen sich die Mannschaften bereits wieder.

Dabei sinnt unter anderem der SC Dörenthe auf Revanche, das 0:5 in Tecklenburg will Trainer Ralf Scholz vergessen machen. In Hörstel will der gastgebende SCH seinen vierten Sieg im vierten Spiel einfahren, im Kellerduell empfängt Westalia Hopsten die Reserve der DJK Arminia Ibbenbüren.

VfL Ladbergen –

BSV Brochterbeck

Obwohl beide Mannschaften in der Tabelle jeweils drei Zähler auf dem Konto haben, sieht BSV-Trainer Gerd Voß den VfL in der Favoritenrolle. „Sie sind spielerisch stärker und haben die besseren Einzelspieler. Für uns kann es nur über den Kampf gehen.“ Wie stark die Ladberger an guten Tagen sein können bekam Brochterbeck im Hinspiel am eigenen Leib zu spüren, „da haben sie uns nach unserer guten Anfangsphase auseinandergenommen“ (Voß). Verzichten müssen die Gäste am Mittwoch auf Daniel Minnerup, Ivan Raspopov und wohl auch Andre Minnerup. Allerdings ist auch der VfL nicht komplett.

SC Dörenthe –

TGK Tecklenburg

Die Schmach des 0:5 in Tecklenburg hat DSC-Coach Ralf Scholz „aus dem Gedächtnis gestrichen“. Großartig motivieren muss er vor dem Rückspiel keinen seiner Akteure, zu tief sitzt der Stachel des desolaten Auftritts vor einigen Wochen. Die Gastgeber schätzt Scholz schon als „gute Truppe“ ein, die man keinesfalls nur auf Isuf Asllani reduzieren darf. Den Wochenspieltag bezeichnet der Dörenther Trainer als „Katastrophe“, neben den sicheren Ausfällen von Pascal Lagemann und Frederic Meyer ist das Mitwirken vieler Akteure aus beruflichen Gründen fraglich. Nicht anders sieht es bei den Kobbos aus. Auch hier muss Trainer Klaus Bienemann gleich mehrere Akteure ersetzen.

Preußen Lengerich 2 –

Falke Saerbeck

Nur zwei Gegentore in vier Partien, dazu die alleinige Tabellenführung. Besser hätte der Start für den neuen Falken-Coach Holger Althaus nicht laufen können. Der Aufsteiger aus Lengerich musste nach dem Auftakterfolg über Esch zuletzt ein wenig Federn lassen und kassierte zwei Pleiten in Serie, hat allerdings ein Spiel weniger absolviert als der Konkurrent.

SV Halverde –

Schwarz-Weiß Esch

Eschs Trainer Bruno Kitroschat erwartet auf dem Waldplatz in Halverde ein „reines Kampfspiel“. Mehr ist aufgrund der höchst bescheidenen Personalsituation der Gäste nicht möglich. Mit Oliver Schröter, Bastian Schnetgöke, Jonas Rode, Andre Jostmeier und Lukas Knollmann sind fünf Akteure verletzt, Malte Lietmann, Mathis Oelgeklaus und Tobias Brinkhues sind beruflich verhindert. „Wir verfallen trotzdem nicht in Panik“, bewahrt Kitroschat die Ruhe. Bei den Hausherren stehen die Einsätze von Jeffrey und Jerome Kleist auf der Kippe, zwischen den Pfosten wird Burkhard Meyer aus den Alten Herren stehen.

SC Hörstel –

SV Büren

Gerne erinnert sich Mirco Heger aus dem Trainergespann des SCH an den „super Saisonstart“ beim Erfolg in Büren. Erfolgreich waren die Hörsteler auch zuletzt in Hopsten (2:1), allerdings ließ die Leistung zu wünschen übrig. „Wir brauchen mehr Ballsicherheit, eine bessere Passquote und müssen die Konterchancen des Gegners verhindern“, hat Heger einige Mängel ausgemacht. Nicht dabei ist am Mittwochabend auf dem Nebenplatz im Waldstadion Daniel Spindler, dafür kehrt Patrick Schoo ins Aufgebot zurück.

Ch. Laggenbeck –

Brukt. Dreierwalde

Vieles stimmt beim A-Ligisten Cheruskia Laggenbeck. Acht Punkte aus vier Partien bedeuten einen starken Start, die Chemie zwischen Trainer Nico Fehlhauer und dem Team passt, das neue System greift immer besser und die Defensive wirkt deutlich stabiler. Dennoch bremst Nico Fehlhauer die aufkommende Euphorie, er sieht seine Elf „nicht als Spitzenteam“. Vor allem die fehlende Erfahrung sei es, die viele andere Mannschaften den Gastgebern noch voraus haben. Dennoch peilen die Cherusker gegen Aufsteiger Brukteria Dreierwalde den dritten Dreier im dritten Heimspiel an.

Westfalia Hopsten –

Arminia Ibbenbüren 2

„In Schierloh haben wir zwei Punkte verschenkt, die müssen wir uns nun wiederholen, da führt kein Weg dran vorbei“, nimmt Westfalia-Trainer Christoph Meyer seine Mannen in die Pflicht. Durch die zusätzlichen Ausfälle der Urlauber Steffen Söndgen, Julian Lammers und Nico Üffing sowie des verletzten Max Withake stehen ihm nur noch zehn Akteure aus dem Kader der Ersten zur Verfügung, „wir werden improvisieren müssen“ (Meyer).

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