Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Tolles Spiel in Dörenthe

Tecklenburger Land -

Am Mittwochabend fand ein kompletter Spieltag der Kreisliga A statt. Dabei lieferten sich der SC Dörenthe und der TGK Tecklenburg ein packendes Duell. Der VfL Ladbergen feierte einen Kantersieg gegen den BSV Brochterbeck.

Donnerstag, 07.09.2017, 13:09 Uhr

Der VfL Ladbergen setzte sich am Mittwochabend mit 6:1 gegen den BSV Brochterbeck klar durch.
Der VfL Ladbergen (blaue Trikots) setzte sich am Mittwochabend mit 6:1 gegen den BSV Brochterbeck klar durch. Foto: Jörg Wahlbrink

Der SC Hörstel hat erstmals in dieser Saison in der Kreisliga A den Platz nicht als Sieger verlassen. Gegen den SV Büren kam die Elf vom Trainergespann Sebastian Bruns und Mirco Heger am Mittwochabend nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. An der Tabellenspitze marschiert Falke Saerbeck weiter, beim Aufsteiger Preußen Lengerich 2 setzte sich die Althaus-Elf mit 5:3 durch.

SC Hörstel -

SV Büren 1:1

Am Ende leistungsgerecht 1:1-Remis trennten sich der SC Hörstel und der SV Büren. „Insgesamt hätten wir es vielleicht einen Tacken mehr verdient gehabt, aber es geht schon in Ordnung“, fasste Gästetrainer Marcel Czichowski zusammen. Nico Schlegel brachte die Bürener nach zwölf Minuten in Führung, kurz vor der Pause glich Niklas Grotke nach einem „Flipper-Tor“ (Czichowski) aus. Im Durchgang zwei neutralisierten sich beide Mannschaften größtenteils, die Hochkaräter vor den Toren blieb aus, die Defensivreihen standen gut.

►  Tore: 0:1 Schlegel (12.), 1:1 Grotke (38.).

Pr. Lengerich 2 -

Falke Saerbeck 3:5

Ein spektakuläres Spiel in Lengerich, in dem schon vor der Halbzeitpause sechs Tore gefallen waren, sorgte dafür, dass die Falken weiter Spitzenreiter der A-Liga sind. „Wir sind sehr gut angefangen“, berichtete Saerbeck-Coach Holger Althaus über die 2:0-Führung (Puckert, Usov) nach sieben Minuten. Doch schon knapp zehn Minuten später war die Partie komplett gedreht, Lengerich war 3:2 vorne. Noch vor der Pause glich Saerbeck durch Konstantin Usov wieder aus. „Dann mussten wir uns erst einmal sammeln“, so Althaus. Nach der Pause gelang den Falken das 4:3 durch Fabian Henkel. „Für mich das wichtigste Ding“, so Althaus. Mit dem 5:3 durch Usov (76.) war die Partie gelaufen. Althaus: „Das war kein schöner Sieg, aber ein ganz wichtiger. Für unsere Personalsituation haben wir das gut gemacht.“

► Tore: 0:1 Puckert (3.), 0:2 Usov (7.), 1:2 Haverkamp (10.), 2:2 Guttek (13./Foulelfmeter), 3:2 (16.), 3:3 Usov (36.), 4:3 Henkel (56.), 5:3 Usov (76.).

VfL Ladbergen -

BSV Brochterbeck 6:1

Das 1:0 für Ladbergen durch Jannik Potthoff nach elf Minuten war die erste Chance im Spiel, danach kam Brochterbeck durch Pitt Hoge zurück (20.). In der ersten Halbzeit war die Begegnung ausgeglichen, nach der Pause ging Ladbergen direkt in Führung durch einen laut BSV-Trainer Gerd Voß berechtigen Strafstoß, verwandet von Simon Ulrich Richter. Das 3:1 durch Denis Qoraj fiel nach einer Ecke, danach habe Brochterbeck die Chance zum 3:2 gehabt, so Voß, und es habe noch Hoffnung gegeben. „Nach dem 4:1 haben wir uns dann aufgegeben und sind zusammengebrochen“, sagte Gerd Voß, laut dem das Endergebnis zu deutlich ausgefallen sei. Das hätten auch Gästetrainer Peter Melchers und Schiedsrichter Stefan Schönfelder so gesehen.

►  Tore: 1:0 Potthoff (11.), 1:1 Hoge (20.), 2:1 Richter (47./Foulelfmeter), 3:1 Qoraj (65.), 4:1 Zeciri (80.), 5:1 Richter (87.), 6:1 Zeciri (89.).

SC Dörenthe -

TGK Tecklenburg 3:3

Ein begeisterndes Spiel sahen die Besucher auf dem Dörenther Ascheplatz. „Ich muss meiner Mannschaft ein riesen Kompliment machen“, fand DSC-Trainer Ralf Scholz nur lobende Worte. Einzig und allein die Chancenauswertung verhinderte einen Erfolg der Gastgeber. „Dass der verdient gewesen wäre, kann man nicht wegdiskutieren“, so Scholz. Die Gastgeber schafften unter anderem das Kunststück, direkt nach Wiederanpfiff drei Mal binnen vier Minuten nur den Querbalken zu treffen. Die Tecklenburger verspielten zwei Mal einen Zwei-Tore-Vorsprung. „Das 1:3 resultierte aus Tecklenburgs einzigem Torschuss in der zweiten Halbzeit“, haderte Dörenthes Coach.

►  Tore: 0:1 Günana (20.), 0:2 M. Akbas (28.), 1:2 Knüppe (36.), 1:3 Widdermann (62.), 2:3 Zeqiri (76.), 3:3 Ottmann (86.).

SV Halverde -

SW Esch 2:0

Beide Treffer für den HSV erzielte Marco Schneider in der ersten Halbzeit. Das 1:0 war ein Schlenzer, nachdem Eschs Torhüter einen Siebelmeyer-Schuss nur abprallen lassen konnte, das 2:0 ein Schneider-Kopfball nach Flanke von Florian Siebelmeyer. „Esch hat bis zum Schluss gekämpft und sich nicht aufgegeben“, zollte der HSV-Mannschaftsverantwortliche Franz-Josef Garmann dem Gast Respekt. Dieser kam auch besser aus der Pause, „da hat der Altherren-Torhüter Burkhard Meyer den Halverder Sportverein im Spiel gehalten“, so Garmann. Ab der 60. Minute verpasste es der HSV, den Sack zuzumachen. „Unterm Strich ein verdienter Sieg“, so Garmann.

►  Tore: 1:0, 2:0 Schneider (15., 30.).

SVC Laggenbeck -

Br. Dreierwalde 2:2

Die Gastgeber legten einen Blitzstart hin. Das Offensiv-Pressing der Laggenbecker war direkt erfolgreich. Nachdem Fabian Harte noch gescheitert war, netzte Arno Aschebrock zur frühen Führung ein (1.). Der Aufsteiger brauchte nicht lange, um sich zu erholen. Mit dem ersten gefährlichen Vorstoß war auch die Steffen-Elf erfolgreich, Torben Robin nickte einen Eckball zum Ausgleich ein (7.). Was die Hausherren fortan anboten, gefiel Trainer Nico Fehlhauer nicht. Die Möglichkeit, in Führung zu gehen, hatte die Fehlhauer-Elf dennoch: Steffen Mirsberger traf nach 28 Minuten nur die Latte. Über die Pausenführung jubeln durften dann jedoch die Gäste. Nach einem unglücklichen Einsteigen von SVC-Keeper Nils Ortner entschied der Unparteiische zurecht auf Strafstoß, den Dominik Tepe eiskalt verwandelte. Die Umstellung Fehlhauers nach der Pause fruchteten. Die Gastgeber ließen einige gute Gelegenheiten aus, ehe Fabian Harte in der 70. Minute nach einem erneuten Diagonalball den 2:2-Ausgleich markierte. Nun war Laggenbeck am Drücker und hätte in Führung gehen müssen.

►  Tore: 1:0 Aschebrock (1.), 1:1 Robin (7.), 1:2 D. Tepe (32., Strafstoß), 2:2 Harte (70.) – Gelb-Rote Karte: Joel Pott (Laggenbeck, 77.) wegen Handspiels.

Westfalia Hopsten -

A. Ibbenbüren 2 1:0

Hopstens Trainer Christoph Meyer sah am Mittwoch „kein Fußballspiel für Feinschmecker“ mit vielen Unzulänglichkeiten auf beiden Seiten und wenig Spielfluss. Das einzige Tor des Tages resultierte aus einem „höchst unglücklichen“ (Meyer) Eigentor des Arminen Reinhold Magel in der 73. Minute. In der Folge hätte der Aufsteiger noch ausgleichen können, ließ jedoch einige gute Chancen aus. „Ein Unentschieden wäre zwischen zwei nicht guten Mannschaften absolut gerecht gewesen“, fasste Christoph Meyer zusammen.

►  Tor: 1:0 R. Magel (73., Eigentor).

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