Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
VfL Ladbergen sinnt beim TuS Graf Kobbo Tecklenburg auf Revanche

Tecklenburger Land -

Interessante Duelle stehen am Wochenende auf dem Plan der Kreisliga A. In Tecklenburger erwartet der TuS Graf Kobbo Tecklenburg den VfL Ladbergen. Der sinnt nach der 1:6-Hinspielschlappe auf Revanche. Für BSV Brochterbeck geht es gegen Halverde um wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Freitag, 01.12.2017, 00:12 Uhr

Das Hinspiel in Ladbergen zum Saisonauftakt gewannen Jost Knippenberg (schwarzes Trikot) und TGK Tecklenburg mit 6:1. Am Sonntag steigt die Revanche des Nachbarschaftsduells.
Das Hinspiel in Ladbergen zum Saisonauftakt gewannen Jost Knippenberg (schwarzes Trikot) und TGK Tecklenburg mit 6:1. Am Sonntag steigt die Revanche des Nachbarschaftsduells. Foto: Jörg Wahlbrink

Für den BSV Brochterbeck ist es der zweite Nerven-Krimi im Abstiegskampf binnen weniger Wochen. Nach dem hart erkämpften 1:0-Erfolg gegen Schlusslicht Lengerich 2 wartet am Sonntag das nächste Kellerduell auf die Elf von Trainer Gerd Voß . Bereits ab 12.45 Uhr geht es am Kleeberg gegen den SV Halverde. Als einzige Mannschaft der Kreisliga A musste sich SW Esch in der Hinrunde dem Aufsteiger Preußen Lengerich 2 geschlagen geben, am Sonntag ist Zeit für Revanche. Ab 14.30 Uhr trifft die Kitroschat-Elf im heimischen Sportpark auf das abgeschlagene Schlusslicht. Spannung verspricht in jedem Fall das Nachbarschaftsduell zwischen dem TuS Graf Kobbo Tecklenburg und VfL Ladbergen.

BSV Brochterbeck -

SV Halverde

Die Ausgangslage verspricht Abstiegskampf pur. Der gastgebende BSV hat als Drittletzter der Tabelle drei Zähler weniger auf der Habenseite als der HSV (12.), wobei die Gäste noch zwei Spiele in der Hinterhand haben. In der Bewertung der Partie sind sich sowohl Gerd Voß als auch Halverdes Mannschaftsverantwortlicher Franz-Josef Garmann einig: „Das ist ein sehr wichtiges und richtungsweisendes Spiel.“ Für den Heim-Trainer kommt es vor allem darauf an, die „Brochterbecker Tugenden“ auf den Platz zu bringen. Leidenschaft, Laufbereitschaft, Kampfeswille und Siegeswille sind für Voß die entscheidenden Attribute, die über Sieg oder Niederlage entscheiden. Die vielen spielfreien Wochen zuletzt nutzten die Halverder vor allem, um Blessuren zu kurieren – mit Erfolg. Einzig hinter Marco Hülsmeier steht noch ein kleines Fragezeichen, alle anderen Akteure sind rechtzeitig wieder fit. Gerd Voß will die Zähler natürlich „auf dem Kleeberg behalten“, nach einer guten Trainingswoche sieht auch er seine Mannen gut vorbereitet. „Unser Trainingsplatz war eigentlich immer bespielbar“, war er anders als die Halverder nicht zum Improvisieren gezwungen. Keine guten Erinnerungen haben die Hausherren ans Hinspiel in Halverde, das der BSV mit 1:3 verlor. „Das tut immer noch weh. Wir waren klar überlegen und haben unglückliche Tore kassier“, hofft Voß auf Wiedergutmachung. Dabei stehen ihm bis auf den Langzeitverletzten Henrik Manecke alle Akteure zur Verfügung.

TGK Tecklenburg -

VfL Ladbergen

Nach vielen begeisternden Auftritten und bereits 50 erzielten Toren scheint den Kobbos im Schlussspurt des Jahres ein wenig die Puste auszugehen. Dem 2:2-Remis gegen Büren folgte unter der Woche eine bittere 1:3-Heimpleite gegen Mettingen, der Anschluss an die Tabellenspitze ist vorerst verloren. Die Gäste aus Ladbergen führen derweil ein breit gefächertes Mittelfeld an, können mit einem Erfolg in Tecklenburg noch auf einem einstelligen Tabellenplatz überwintern.

Schwarz-Weiß Esch -

Preußen Lengerich 2

Die Begeisterung nach dem überraschenden Erfolg in Hörstel war groß im SWE-Lager, nun gilt es, nachzulegen. „Das wird ein ganz anderes Spiel, es wird sehr schwer, den Schalter umzulegen“, rätselt SWE-Coach Bruno Kitroschat ob der richtigen Kabinenansprache vor dem Spiel. „Zum Glück“ habe seine Elf das Hinspiel verloren, „sodass wir Lengerich nicht unterschätzen werden“, hofft Kitroschat auf den Lerneffekt der Hinserie. Abzuwarten bleibt bei den Preußen, in wie weit sich die Trennung von Ex-Trainer Freddey Stienecker bemerkbar macht.

Brukteria Dreierwalde -

SC Dörenthe

Zum Aufeinandertreffen zweier Mannschaften, die zuletzt richtig gut drauf waren, kommt es am Sonntag in Dreierwalde. „Mäßig angefangen, danach die alten Tugenden zurückgeholt.“ So bewertet DSC-Trainer Ralf Scholz die Hinrunde seiner Elf, die aktuell mit 23 Zählern Tabellenplatz sieben aufweist. Der Zug nach ganz vorne ist für Scholz dabei abgefahren.

SV Büren -

Westfalia Hopsten

„Angesichts der ganzen Begleitumstände sind wir zufrieden“, kann Westfalia-Trainer Christoph Meyer mit der aktuellen Punktausbeute leben. Seine Elf habe sich zuletzt deutlich stabilisiert. „Jetzt wollen wir einen versöhnlichen Abschluss und mit einem guten Gefühl in die Pause gehen“, so Meyer. Die Gastgeber schätzt der Hopstener Trainer als „Wundertüte“ ein, er hätte dem SVB deutlich mehr zugetraut als Platz sieben in der Tabelle. „Die technischen Möglichkeiten sind da, sie haben es wohl nicht geschafft, als Mannschaft aufzutreten“, wagt er den Versuch entschied Büren mit 1:0 für sich.

Falke Saerbeck -

Eintracht Mettingen

Mit einem Erfolg in Saerbeck wären die Mettinger urplötzlich wieder ganz dick im Titelkampf. „Damit hätten wir selber nicht gerechnet“, freut sich Tobias Stenzel aus dem Trainerduo der Eintracht über ungeahnte Möglichkeiten. Warum es derzeit so gut läuft, weiß Stenzel genau: „Die Jungs setzen vieles aus dem Training sehr gut um, sie zeigen den nötigen Lerneffekt.“ Neben Daniel Röckers (beruflich nach Freiburg) fehlt im am Sonntag auch Kapitän Christian Hoppe.

Arminia Ibbenbüren 2 -

SVC Laggenbeck

Mit dem 3:1-Erfolg gegen Arminia Ibbenbüren 2 begann für Cheruskia Laggenbeck eine Hinrunde, die nicht besser hätte verlaufen können. Im Kreispokal zog die Fehlhauer-Elf ins Endspiel ein, im letzten Spiel des Jahres haben die Laggenbecker nun die Chance, sich die Tabellenführung vom SC Hörstel zu erobern, der spielfrei hat. Voraussetzung dafür ist ein dreifacher Punktgewinn bei der Reserve der DJK Arminia Ibbenbüren.

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