Fußball: Kreisliga A- Tecklenburg
Kann BSV Brochterbeck auch beim Nachbarn SC Dörenthe punkten?

Tecklenburger Land -

Am Sonntag will Eintracht Mettingen gegen TGK Tecklenburg an die starke Leistung des ersten Heimspiels anknüpfen. Der VfL Ladbergen trifft daheim auf Westfalia Hopsten, während BSV Brochterbeck zum Nachbarn SC Dörenthe reisen muss.

Freitag, 24.08.2018, 21:12 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 24.08.2018, 00:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 24.08.2018, 21:12 Uhr
Für VfL Ladbergen (weiße Trikots) läuft es bisher in der Kreisliga A richtig gut. Die Erfolgsserie fortsetzen will das Team auch gegen Westfalia Hopsten.
Für VfL Ladbergen (weiße Trikots) läuft es bisher in der Kreisliga A richtig gut. Die Erfolgsserie fortsetzen will das Team auch gegen Westfalia Hopsten. Foto: Uwe Wolter

Einmal ganz tief durchatmen musste Christian Loetz aus dem Trainergespann des VfL Eintracht Mettingen nach der 0:5-Pleite seiner Elf vor Wochenfrist bei Falke Saerbeck. „Das muss man erst einmal verarbeiten“, hofft Loetz, dass seine Schützlinge die Niederlage vor dem Spiel gegen das nächste Top-Team der Kreisliga A schnell abschütteln. Am Sonntag will die Eintracht gegen den TGK Tecklenburg an die starke Leistung des ersten Heimspiels anknüpfen. Der VfL Ladbergen trifft daheim auf Westfalia Hopsten, während BSV Brochterbeck zum Nachbarn SC Dörenthe reisen muss.

VfL Ladbergen - Westfalia Hopsten

Beim Auftakttraining am Dienstag wurde der Fehlstart der Westfalia von allen Beteiligten beleuchtet. „Wir haben uns auf die Defensive fokussiert, da müssen wir wieder eine Einheit werden“, weiß Trainer Christoph Meyer um die vielen Fehler der ersten beiden Wochen. Im Hopstener Lager seien „alle enttäuscht“, die Stimmung beschreibt er als „sehr bedrückend“. Nun müsse dringend eine Reaktion folgen, auch wenn es zum Angstgegner nach Ladbergen geht. „Wir müssen uns das Selbstvertrauen erarbeiten und dürfen nicht verkrampfen, die Leistungen bisher ließen zu wünschen übrig“, redet Meyer nicht lange um den heißen Brei herum.

SC Dörenthe - BSV Brochterbeck

Eitel Sonnenschein herrscht aktuell beim A-Ligisten BSV Brochterbeck. Die vier Zähler aus den ersten beiden Saisonspielen bezeichnet Trainer Gerd Voß als „Traumstart“, beim BSV genießen alle Beteiligten aktuell den Blick auf die Tabelle. So gehen die Brochterbecker voller Zuversicht und ohne jeglichen Druck ins Nachbarschaftsderby beim SC Dörenthe. Die Rollen sind für Voß wie schon in der vergangenen Saison klar verteilt. „Wir fahren als Außenseiter nach Dörenthe. Technisch und spielerisch sind sie uns überlegen und haben dazu die besseren Einzelspieler.“ Doch nicht immer gewinnt im Fußball die auf dem Papier favorisierte Elf, das weiß auch der BSV-Coach. „Im Derby mit den vielen Zuschauern ist alles möglich. Wir wollen hinten alles dicht machen und versuchen, über lange Bälle ein Tor zu erzielen“, gibt Voß auch gleich die taktische Marschroute preis. Verzichten müssen die Gäste weiterhin nur auf Niklas Wöstemeier, dem eine Bänderdehnung zu schaffen macht. Gerne würde Brochterbeck an das Vorjahr anknüpfen, als es beim Lokalrivalen einen überraschenden 2:1-Erfolg gab. „Seinerzeit haben wir zu viele Chancen ausgelassen und uns defensiv dumm angestellt“, erinnert sich Dörenthes Coach Ralf Scholz nur ungern an die Heimpleite.

Eintracht Mettingen - TGK Tecklenburg

„Wir wollen das Saerbeck-Spiel schnell vergessen machen“ lautet die Devise von Christian Loetz vor dem Duell mit den perfekt gestarteten Kobbos. „Eine spielerisch starke Mannschaft, die noch einmal an Qualität dazu gewonnen hat“, weiß Loetz um die Schwere der Aufgabe. Wichtig sei es, schnell aus der derben Pleite zu lernen und die richtigen Schlüsse für den Sonntag zu ziehen. Dann stehen mit Nico Schröer und Marius Moormann zwei wichtige Akteure für den Offensivbereich wieder zur Verfügung. „Wir dürfen Tecklenburg nur wenig Platz bieten und wollen aus einer sicheren Defensive heraus mitspielen“, lautet die Vorgabe des Coaches.

SC Halen - SV Halverde

Mit zwei 1:6-Niederlagen hat der HSV einen klassischen Fehlstart hingelegt und trägt nach zwei Spielen die Rote Laterne. „Da brauchen wir nichts schönzureden. Es fehlt die Galligkeit, wir müssen hinten besser stehen“, nimmt der Halverder Mannschaftsverantwortliche Franz-Josef Garmann alle Akteure in die Pflicht. Gegen herausragende Offensivkräfte wie Isuf Asllani oder Stefan Seiler „sind wir einfach überfordert“, hofft er auf einen schnellen Lerneffekt. Mit David Bolte, Nico Stegemann und Florian Siebelmeyer kehren beim Aufsteiger drei wichtige Akteure ins Aufgebot zurück.

Falke Saerbeck - SV Büren

Sechs Zähler, 9:0 Tore - Falke Saerbeck knüpft nahtlos an die starken Leistungen der Vorsaison an und scheint auch in dieser Spielzeit ein echter Titelaspirant zu sein. Mit breiter Brust geht die Althaus-Elf am Sonntag ins Duell mit dem SV Büren, der die Last-Minute-Pleite aus dem Dörenthe-Spiel zu verdauen hat und mit einem Sieg nach Punkten mit den Falken gleichziehen würde.

Eintracht Mettingen 2 - Schwarz-Weiß Esch

Trotz der beiden Auftaktniederlagen herrscht beim Aufsteiger in Mettingen weiterhin beste Laune. „Die Truppe hat einen ganz tollen Charakter und ist sehr lernwillig, das Training war wieder bärenstark“, bereitet Trainer Birger Röber die Arbeit sichtlich Freude. Fünf potenzielle Stammkräfte kehren am Sonntag ins Team zurück, so dass der erste Punktgewinn eingefahren werden soll.

Arm. Ibbenbüren 2 - Ibbenbürener SV 2

Es ist so etwas wie die Mini-Ausgabe des Ibbenbürener Stadtderbys. Am Sonntagmittag empfängt die Reserve der DJK Arminia Ibbenbüren die Reserve des Lokalrivalen Ibbenbürener SV im Sportzentrum Schierloh. Da beide Teams zuletzt verloren haben, sind sie hoch motiviert, wieder zu punkten.

SC Hörstel - Br. Dreierwalde

Zwölf Mal wurde der SC Hörstel als Titelfavorit der Fußball-Kreisliga A genannt, elf Mal Brukteria Dreierwalde. Geht es nach den Trainern der A-Liga, dann kommt es am Sonntag zum Aufeinandertreffen zweier absoluter Spitzenmannschaften. Doch die Realität ist nach zwei absolvierten Spielen eine andere. Während die Gastgeber ihrer Favoritenrolle mit zwei klaren Siegen bislang gerecht werden, sind die Brukterer noch punktlos. „Das hatten wir ganz klar anders erwartet“, ist auch Dreierwaldes Trainer Andreas Steffen ein Stück weit überrascht vom Fehlstart seiner Elf. Die Gründe sind vielschichtig. Zum einen fehlt mit Michael Schütte-Bruns ein Leistungsträger, zum anderen sieht Steffen Mängel in der Fitness. „Die Trainingsbeteiligung in der Vorbereitung war nicht gerade herausragend, wir sind nicht bei 100 Prozent.“

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