Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
VfL Ladbergen kassiert die erste Saisonniederlage

Tecklenburger Land -

Der SC Hörstel hat vorübergehend die Tabellenspitze der Fußball-Kreisliga A übernommen. Am Mittwochabend setzte sich die Bruns-Elf beim SV Halverde klar mit 6:2 durch. Erstmals auf verlorenem Posten stand der VfL Ladbergen beim 0:3 gegen die Reserve der Ibbenbürener SV.

Donnerstag, 06.09.2018, 18:56 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 06.09.2018, 00:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 06.09.2018, 18:56 Uhr
Der VfL Ladbergen um Fabian Weikert (2. von links) und Denis Qoraj (Nr. 6) musste sich gegen die ISV-Reserve klar mit 0:3 geschlagen geben.
Der VfL Ladbergen um Fabian Weikert (2. von links) und Denis Qoraj (Nr. 6) musste sich gegen die ISV-Reserve klar mit 0:3 geschlagen geben. Foto: Jörg Wahlbrink

Der SC Hörstel hat vorübergehend die Tabellenspitze der Fußball-Kreisliga A übernommen. Am Mittwochabend setzte sich die Bruns-Elf beim SV Halverde klar mit 6:2 durch. Erstmals auf verlorenem Posten stand der VfL Ladbergen beim 0:3 gegen die Reserve der Ibbenbürener SV, die Reserve des Stadtrivalen Arminia Ibbenbüren kassierte beim 2:2 gegen Esch einen bitteren Last-Minute-Ausgleich.

VfL Ladbergen - ISV II 0:3 (0:2)

„Mit diesem Saisonstart hätte ich niemals gerechnet“, strahlte ISV-Trainer Stefan Gütt nach dem 3:0-Erfolg in Ladbergen. Die Ibbenbürener, die mit Lukas Börgel, Niklas Krüer und Julian Büchter aus dem Bezirksliga-Kader antraten, standen vor allem defensiv nach Ansicht des Trainers bombensicher. „Wir haben praktisch nichts zugelassen“, lobte Gütt das Defensivverhalten der ganzen Mannschaft. Vorne war in Durchgang eins Verlass auf die Börgel-Brüder, Florian markierte das 1:0 (12.), Lukas legte das 2:0 nach (28.). Nach dem Wechsel sorgte Niklas Krüer für die Entscheidung, ein hochverdienter Erfolg des Aufsteigers.

Tore: 0:1 F. Börgel (12.), 0:2 L. Börgel (28.), 0:3 Krüer (47.).

SV Halverde - SC Hörstel 2:6 (2:2)

Bis zur 52. Minute hielten die Gastgeber nacht Ansicht ihres Mannschaftsverantwortlichen Franz-Josef Garmann gut dagegen, dann sah David Bolte die Gelb-Rote Karte „und das Schicksal nahm seinen Lauf“, so Garmann. In Überzahl spielten die Gäste ihre ganz individuelle Klasse aus, „das war für uns nicht mehr zu verteidigen“, gab der HSV-Verantwortliche nach Spielende zu Protokoll. Einen Vorwurf machte er seiner Elf aber keineswegs, zumal der kleine HSV nach frühem 0:2-Rückstand zwischenzeitlich zum 2:2 ausglich.

Tore: 0:1, 0:2 J. Muthulingam (7., 12.), 1:2 Kleist (28.), 2:2 Schneider (40.), 2:3 Greiwe (54.), 2:4, 2:5 Bösker (66., 68.), 2:6 Seiler (70.).

SV Büren - SC Dörenthe 1:3 (0:3)

Einen „hochglücklichen“ 3:1-Auswärtserfolg sah DSC-Coach Ralf Scholz bei „ganz starken“ Bürenern. Während die Gäste ihre drei Chancen eiskalt nutzten, ließ die Czichowski-Elf eine Fülle absoluter Hochkaräter aus. „Schon zur Pause können wir locker 3:4 hinten liegen, nach der Pause haben wir dann nur noch verteidigt“, beschrieb Scholz den Spielverlauf.

Tore: 0:1 Jordan (5.), 0:2 S. Klaas (18.), 0:3 Pinto (34.), 1:3 Imsiepen (55.).

SC Halen - Westf. Hopsten 3:2 (0:1)

75 Minuten lang hatte die Westfalia nach Ansicht ihres Trainers Christoph Meyer alles im Griff, führte zu diesem Zeitpunkt mit 2:0 und hätte bei Kontern nachlegen können, ehe die Partie aus Gästesicht ein ganz bitteres Ende nahm. Mit dem 1:2-Anschluss durch Björn Jansson (75.) spielte nur noch der Aufsteiger, Meyer sah fortan ein „Spiel auf ein Tor“. Hopsten gelang es nicht mehr, sich zu befreien, die Gastgeber legten durch Kevin Wolff (85.) und Patrick Lahme (90.+3) zwei weitere Treffer zum viel umjubelten Sieg nach. „Total bitter, das Ding musst du hier sauber runterspielen“, fehlten Christoph Meyer die Worte.

Tore: 0:1 Roling (30.), 0:2 Arntzen (63.), 1:2 Jansson (75.), 2:2 Wolff (85.), 3:2 Lahme (90.+3).

Arminia Ibbenbüren 2 - SW Esch 2:2 (0:1)

Auch im fünften Anlauf reichte es für die DJK-Reserve nicht zum ersten dreifachen Punktgewinn der neuen Saison. In der zweiten Minute der Nachspielzeit machte sich die Heimelf durch ein unglückliches Eigentor alle Hoffnungen zunichte. Trotz vierfacher Unterstützung der Ersten, darunter der letztjährige Landesligaspieler Maxi Walkenhorst, brauchten die Gastgeber einige Zeit, um in Fahrt zu kommen. Sebastian Meyer hatte die Gäste verdient in Führung gebracht (23.), auf der Gegenseite hatte Walkenhorst Pech mit einem Aluminiumtreffer. Direkt nach Wiederanpfiff drehte die Sterthaus-Elf dann zunächst die Partie, schien auf der Siegerstraße. Doch die Hausherren nutzten ihre Konterchancen nicht, die Strafe folgte in der Nachspielzeit.

Tore: 0:1 Meyer (23.), 1:1 S. Krügel (49./Handelfmeter), 2:1 Hohnhorst (57.), 2:2 Eigentor (90.+2).

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