+Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
VfL Ladbergen feiert Schützenfest

Tecklenburger Land -

Gegner wie der VfL Ladbergen seien die Mannschaften, mit denen man sich messen könnte, hatte Dirk Sterthaus vor dem Gastspiel der Reserve der DJK Arminia Ibbenbüren beim VfL gehofft. Am Ende musste der DJK-Trainer jedoch die nächste herbe Pleite seiner Elf mit ansehen.

Montag, 15.10.2018, 17:42 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 14.10.2018, 00:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 15.10.2018, 17:42 Uhr
Der Auftakt des Torreigens: Mit diesem Kopfball-Heber markierte Andre Wibbeler (Nr. 8) das 1:0 für den VfL Ladbergen gegen Arminia Ibbenbüren 2
Der Auftakt des Torreigens: Mit diesem Kopfball-Heber markierte Andre Wibbeler (Nr. 8) das 1:0 für den VfL Ladbergen gegen Arminia Ibbenbüren 2 Foto: Alfred Stegemann

Gegner wie der VfL Ladbergen seien die Mannschaften, mit denen man sich messen könnte, hatte Dirk Sterthaus vor dem Gastspiel der Reserve der DJK Arminia Ibbenbüren beim VfL gestern Nachmittag gehofft. Am Ende musste der DJK-Trainer jedoch die nächste herbe Pleite seiner Elf mit ansehen, mit 1:6 gingen die Ibbenbürener in Ladbergen unter. Einen klaren 3:0-sieg feierte der TuS Graf Kobbo Tecklenburg, während der BSV Brochterbeck ebenso deutlich beim SV Halverde unterlag.

VfL Ladbergen - A. Ibbenbüren II 6:1

Den Gastgebern reichte eine höchstens durchschnittliche Darbietung, um die DJK-Reserve klar zu bezwingen. „Es war nicht rosig von uns, aber Arminia war wirklich schlecht“, fasste Ladbergens Trainer Peter Melchers den Spielverlauf zusammen. Vor allem defensiv leisteten sich die Gäste zahlreiche individuelle Fehler, die der VfL eiskalt bestrafte.

Tore: 1:0 Wibbeler (17.), 2:0 K. Zeqiri (28.), 3:0 F. Zeciri (29.), 4:0 Wehe (70.), 5:0 F. Zeciri (85., Foulelfmeter), 5:1 Amadou (87.), 6:1 F. Zeciri (90.).

TGK Tecklenburg - Falke Saerbeck 3:0

Hochzufrieden war TGK-Coach Klaus Bienemann nach dem klaren Heimerfolg im Verfolgerduell gegen die Falken. Bienemann war „fast schon verwundert, wie überlegen wir in der ersten Halbzeit waren“. Schon vor dem Doppelpack durch Till Guttek in der 30. und 37. Minute hatte Patriot Hojdinaj-Caballero zwei gute Einschussmöglichkeiten. Auch defensiv arbeiteten die Kobbos nach Ansicht ihres Trainers sehr gut, bis auf zwei Distanzschüsse sah Bienemann nichts Zwingendes von den Gästen. Zwar habe der Gast durch die Hereinnahme von Felix Steuter nach dem Wechsel mehr nach vorne investiert, wirklich in Gefahr gerieten die Gastgeber aber nie. „Ein absolut verdienter Sieg, bei es nichts zu meckern gibt“, lobte der TGK-Trainer.

Tore: 1:0, 2:0 Guttek (30., 37.), 3:0 Hojdinaj-Caballero (88.).

Einen klaren 3:0-Erfolg fuhr der TuS Graf Kobbo (rote Trikots) gegen Falke Saerbeck ein

Einen klaren 3:0-Erfolg fuhr der TuS Graf Kobbo (rote Trikots) gegen Falke Saerbeck ein Foto: Rolf Grundke

SV Halverde - BSV Brochterbeck 3:0

Es war ein verdienter Sieg des HSV, der sich im Spiel nach vorne wesentlich kreativer präsentierte als der Gast, der auf ganzer Linie enttäuschte. „Wir hatten aus dem Spiel heraus nicht eine Torchance“, war BSV-Trainer Gerd Voß nach Spielende ehrlich. Ehrlich war er auch in der Bewertung der ersten 45 Minuten, die wenig mit attraktivem Fußball gemein hatten. Abstiegskampf pur sahen die Besucher in Halverde, Kampf und Krampf standen im Vordergrund. Strafraumszenen hatten Seltenheitswert, folgerichtig ging es mit einem torlosen Remis in die Pause.

Direkt nach Wiederanpfiff brauchten die Gastgeber ganze neun Minuten, um die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. Den Torreigen für den HSV eröffnete Jerome Kleist, der nach einem Freistoß aus spitzem Winkel erfolgreich war. Nicht einmal 120 Sekunden später beendete Halverdes Angreifer Marco Schneider seine Torflaute der vergangenen Wochen, als er nach einem langen Ball eiskalt vollstreckte.

Für die Entscheidung sorgte nach einer Stunde Tobias Kalkmann, der nach einem Eckball per Kopf zur Stelle war. „Danach war keine Gegenwehr von uns mehr da“, fand Gerd Voß durchaus kritische Worte. Bei zahlreichen Kontergelegenheiten hätten die Hausherren das Resultat deutlich in die Höhe schrauben können. „Halverde hätte locker zwei, drei Tore mehr machen können“, sah der Gästetrainer wenig Erbauliches. Einzig nach einem Standard hatte der BSV zwei Chancen.

Tore: 1:0 Kleist (49.), 2:0 Schneider (51.), 3:0 Kalkmann (60.).

SC Halen - Eintr. Mettingen II 3:0

Trotz der elften Pleite im elften Saisonspiel war Mettingens Trainer Birger Röber stolz auf seine Elf: „Wir haben diszipliniert agiert, gut verteidigt und es als Team einfach gut gemacht.“ So habe man Halens Goalgetter Kevin Wolff über 90 Minuten komplett im Griff gehabt, überhaupt sei die ansonsten so gefährliche Halener Offensivabteilung kaum zur Entfaltung gekommen. „Trotz der Niederlage ziehe ich den Hut vor meiner Mannschaft. Das war mit Abstand unsere beste Saisonleistung“, war Röber trotz der erneuten Pleite rundum zufrieden.

Tore: 1:0 Przijbijlski (53., Eigentor), 2:0, 3:0 Worch (64., 72.).

Brukt. Dreierwalde - SV Büren 3:3

Einen „Punkt für die Moral“ sah Dreierwaldes Trainer Andreas Steffen beim 3:3 gegen Büren. Dabei sah es zwischenzeitlich gar nicht gut aus für die Gastgeber, als Bürens Luca Riehemann mit einem Doppelpack direkt nach der Pause auf 3:1 für den SVB stellte. Die Heimelf steckte jedoch nie auf und schlug durch Marc Vehr (79.) und Dominik Tepe (87.) noch zurück.

Tore: 0:1 Nagava (24.), 1:1 S. Vennemann (32.), 1:2, 1:3 Riehemann (52., 60.), 2:3 Vehr (79.), 3:3 D. Tepe (87.).

SC Hörstel - SC Dörenthe 2:0

Der SC Dörenthe wehrte sich im Spitzenspiel der Kreisliga A beim aktuellen Tabellenführer SC Hörstel nach Kräften, am Ende waren die Gastgeber für den DSC aber eine Nummer zu groß. Für Hörstels Trainer Sebastian Bruns war es aufgrund einer Leistungssteigerung seiner Elf nach der Pause am Ende ein verdienter Sieg. „Das würde ich schon so sagen, gerade in Überzahl war es dann auch leichter für uns“, erinnerte sich der SCH-Coach an die 75. Minute, als Dörenthes Stefan Sackarndt nach einem Gerangel mit Julin Muthulingam die Gelb-Rote Karte sah.

Tore: 1:0 Arben Gashi (53.), 2:0 Schoo (85.). - Gelb-Rot: Stefan Sackarndt (Dörenthe, 75.) wegen einer Unsportlichkeit.

Westfalia Hopsten - SW Esch 0:0

Neun potenzielle Stammkräfte musste die Westfalia kurzfristig ersetzen, von daher überwog bei Hopstens Trainer Christoph Meyer „das Positive“. 45 Minuten lang sah Meyer gestern in der WestfaliArena klar überlegene Gäste, zur Pause hieß es dennoch 0:0. Nach der Pause vergaben Max Mause und Elias Strotmann (Innenpfosten) Großchancen für die Heimelf, auf der Gegenseite hätte Esch auch nach Ansicht des Westfalia-Trainers „einen Elfmeter kriegen müssen“. Alles in allem sah Christoph Meyer ein „gerechtes Resultat“.

Ibbenbürener SV 2 - Eintr. Mettingen 0:0

Einen Punktgewinn hatte Stefan Gütt vor dem Heimspiel gegen Eintracht Mettingen angesichts zahlreicher Ausfälle kaum für möglich gehalten. Entsprechend glücklich war der Aufstiegscoach der ISV-Reserve nach dem 0:0 seiner Elf gestern Mittag gegen die Eintracht. „Für uns ein super Punktgewinn, die Jungs haben fantastisch gekämpft“, lobte er den Auftritt seiner Mannen. Die mussten in Hälfte eins den nächsten personellen Rückschlag hinnehmen, als Routinier Florian Börgel verletzt runter musste (35.).

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