Handball: Damen-Landesliga 2
22:31 gegen Burgsteinfurt: Abwehr des TSV Ladbergen zu unbeweglich

Ladbergen -

Ihr Debüt im TSV-Team hatte sich die ehemalige Drittliga-Spielerin Jenna Teigelmeister anders vorgestellt. In ihrem ersten Pflichtspiel für die Damen des TSV Ladbergen kassierte sie eine hohe 22:31-Niederlage gegen TB Burgsteinfurt.

Sonntag, 10.02.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 10.02.2019, 16:50 Uhr
Jenna Teigelmeister erzielte bei ihrem Debüt drei Treffer, konnte die klare Niederlage der TSV-Damen aber auch nicht verhindern.
Jenna Teigelmeister erzielte bei ihrem Debüt drei Treffer, konnte die klare Niederlage der TSV-Damen aber auch nicht verhindern. Foto: Jörg Wahlbrink

„31 Gegentore, das sagt eigentlich alles!“ Die nackte Zahl sprach für sich, und Andreas Friese wusste kurz nach Spielende auch ziemlich genau, wo der Schuh drückte: „Wir haben die Burgsteinfurterinnen von Anfang an stark gemacht, weil wir unsere Dinger nicht verwandelt haben.“ Und der Trainer der Handball-Damen des TSV Ladbergen ergänzt: „Gleichzeitig verloren wir durch Unachtsamkeit und Unkonzentriertheit den Anschluss und mussten uns dann zur Pause wieder mühsam herankämpfen.“ Letztendlich lag der TSV ab der ersten Minute zurück. Am Ende stand es 22:31 – TB Burgsteinfurt lag mit neun Toren in Front.

Ihr Debüt im TSV-Team hatte sich die ehemalige Drittliga-Spielerin Jenna Teigelmeister, die einst auch für die HSG Hohne/Lengerich auf Torejagd gegangen war, sicher anders vorgestellt. „Jenna hat ihre Sache aber sehr gut gemacht. Sie wird, wenn sie eingespielt ist, eine enorme Verstärkung für uns sein“, ist Andreas Friese überzeugt.

Die Schwächen sah der Coach am Samstag woanders. „Ein großer Kritikpunkt ist heute das schlechte Abwehrverhalten, wir waren zu unbeweglich und  zu naiv“, meinte Friese. Taktisch hatte der Trainer die Mannschaft auf die Haupttorschützin Paula Cordes eingestellt. Im Hinspiel hatte das ganz gut geklappt. Am Samstag reichte immer wieder eine Ausholbewegung der zwölffachen Torschützin, um die Hintermannschaft in die Irre zu führen.

Der eigentliche Plan der Heidedörferinnen sah anders aus: Man war mit der Erwartung in die Halle gegangen, dass es ein enges Spiel werden würde. Dieses ging von Anfang an schief, da bei den TBlern  fast jeder Wurf saß – im Gegensatz zu den Gastgeberinnen. Die Gäste konnten zum Schluss schalten und walten wie sie wollten. „Die letzten zehn Minuten waren zum Vergessen“, so Friese.

Beste eigene Torschützin war Linda Kattmann mit fünf Toren. Nachdenklich wird Frieses Blick beim Gedanken an die nächsten Aufgaben:  „Jetzt müssen wir gegen Spitzenmannschaften gewinnen, wir brauchen Punkte,“ so der Trainer. Weiter geht es am 16. Februar beim Drittplatzierten, der Spielvereinigung Versmold (19.30 Uhr).

TSV Ladbergen: Hollenberg, Feldwisch - Haverkamp, Fiege, Ehmann (2), Eppe (4), Wüller (1), Kattmann (5), Hannig, Untiet (4), Teigelmeister (3), Schlathölter (2), Kötterherinrich (1).

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