Handball: Landesliga
Holger Kaiser: „Das Beste aus der Situation machen“

Ladbergen -

Aus der Abwärtsspirale wieder raus wollen die Handballer des TSV Ladbergen. Der erste Schritt soll in der Sporthalle Bockraden beim HC Ibbenbüren gemacht werden. Doch der TSV ist weiterhin personell angeschlagen.

Freitag, 15.02.2019, 18:32 Uhr aktualisiert: 15.02.2019, 18:34 Uhr
Julian Schröer ist einer der Stammspieler des TSV, den immer wieder Verletzungen zurückwerfen. Das zieht sich wie ein goldener Faden durch die Saison.
Julian Schröer ist einer der Stammspieler des TSV, den immer wieder Verletzungen zurückwerfen. Das zieht sich wie ein goldener Faden durch die Saison. Foto: Uwe Wolter

Die Landesliga-Handballer des TSV Ladbergen müssen am Samstagabend (19.30 Uhr) beim HC Ibbenbüren antreten. Auch nach dem Auswärtserfolg seines Teams in Telgte bleibe Ladbergen Favorit, sagt HCI-Trainer Holger Nieters : „Sie stehen in der Tabelle besser da und haben einen starken Rückraum.“

Das bedeute aber nicht, dass seine Mannschaft nicht an einen Punkt glaube. Im Gegenteil, dafür muss Nieters nur an das 24:26-Hinspiel erinnern. „Größtenteils war die Partie ausgeglichen, aber am Ende hat uns Ladbergen in einem guten Spiel die Punkte gestohlen. Ein Derby ist zudem immer interessant.“

Zum Jahresabschluss hatte es so ausgesehen, als könne der TSV Ladbergen um die Spitzenplätze mitspielen. Doch nach zuletzt drei Pleiten in Serie ist der Faden gerissen. „Fünf Leistungsträger sind oder waren ständig verletzt. Das kann kaum eine Mannschaft auf Dauer verkraften“, sagt Ladbergens Trainer Holger Kaiser , „Wir setzten auch in Ibbenbüren auf unseren jungen Spieler und müssen das Beste aus der Situation machen.“ Das Selbstvertrauen sei immer noch da. „Wir wollen versuchen, aus den nächsten Spielen drei, vier Punkte zu holen“, erhofft sich der Trainer. Beim HCI sieht Kaiser sein Team nicht chancenlos.

 

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