Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Für Brochterbeck und Halverde zählen nur Siege

Tecklenburger Land -

Im Kampf um den Klassenerhalt in der Kreisliga A reichen keine Unentschieden mehr, es zählen nur noch Siege. Da sind sich SV Halverdes Mannschaftsverantwortlicher Franz-Josef Garmann und Brochterbecks Trainer Gerd Voß einig.

Freitag, 29.03.2019, 18:08 Uhr aktualisiert: 29.03.2019, 18:30 Uhr
Pitt Hoge (rechts) und der BSV Brochterbeck müssen gegen die ISV-Reserve am Sonntag unbedingt punkten, wollen sie noch eine Chance auf den Klassenerhalt haben.
Pitt Hoge (rechts) und der BSV Brochterbeck müssen gegen die ISV-Reserve am Sonntag unbedingt punkten, wollen sie noch eine Chance auf den Klassenerhalt haben. Foto: Jörg Wahlbrink

Der SV Halverde will seine Aufholjagd am Sonntagnachmittag (15 Uhr) gegen Falke Saerbeck starten, der BSV Brochterbeck empfängt zur selben Zeit am Kleeberg die Reserve der ISV. Bereits um 13.15 Uhr hat es Schlusslicht Eintracht Mettingen 2 mit dem TGK Tecklenburg zu tun, alle weiteren Begegnungen des 23. Spieltages werden am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.

BSV Brochterbeck -

Ibbenbürener SV 2

Nach dem „Katastrophen-Spiel“ in Esch schwindet bei BSV-Trainer Gerd Voß die Zuversicht im Kampf um den Klassenerhalt. Seine Elf habe nur als „Begleitschutz“ gedient, all die im Abstiegskampf nötigen Tugenden habe man vermissen lassen. „Ich erwarte gegen die ISV eine Reaktion, die nächsten vier Spiele werden entscheiden“, fordert Voß drei Punkte. Verzichten müssen die Gastgeber dabei auf den gesperrten Vithusan Thayaharan sowie auf Angreifer Pitt Hoge. Auf dem Kleeberg müsse seine Elf die „richtige Balance“ finden zwischen einer aggressivem Zweikampfführung und dem Fußballerischen, fordert Gästecoach Stefan Gütt.

Eintracht Mettingen 2 -

TGK Tecklenburg

Sieben Stammkräfte musste die Eintracht-Reserve zuletzt beim 1:4 in Dreierwalde ersetzen, gegen die Kobbos sind alle wieder dabei. „Volle Kapelle“ vermeldet Mettingens Trainer Franjo Wienke vor dem Duell mit den spielstarken Kobbos. Um überhaupt eine Chance auf Zählbares zu haben, müsse seine Elf allerdings „alles besser machen“ als noch vor Wochenfrist, vor allem fußballerisch lief nichts zusammen.

Eintracht Mettingen -

SW Esch

Ein wenig zwiegespalten war die Stimmungslage in Mettingen nach dem spektakulären 4:3-Erfolg vor Wochenfrist beim A-Liga-Spitzenreiter SC Halen. Auf der einen Seite überwog der Stolz ob der bärenstarken Darbietung, auf der anderen Seite musste Trainer Christian Loetz aber auch an die vielen unnötigen Punktverluste aus dem bisherigen Saisonverlauf denken. „Das ist schon extrem bitter, wenn man sieht, was möglich gewesen wäre“, kann sich Loetz von diesem Gedanken nicht lösen, den er eigentlich verdrängen wollte. Mit breiter Brust geht die Eintracht dennoch am Sonntag ins Heimspiel gegen das aktuell ebenfalls formstarke Team von Schwarz-Weiß Esch.

SV Halverde -

Falke Saerbeck

So lange rein rechnerisch noch alles möglich ist, gibt sich der kleine HSV im Abstiegskampf nicht geschlagen. Die Planungen laufen allerdings in beide Richtungen, unter der Woche führte Franz-Josef Garmann ein Gespräch mit dem neuen Trainer Andreas Kreiling zwecks Besprechung der neuen Spielzeit.

SV Büren -

Westfalia Hopsten

„Wir alle hatten uns den Verlauf der vergangenen Wochen anders vorgestellt“, haderte Westfalia-Coach Christoph Meyer ob der Pleitenserie zuletzt. Meyer befindet sich auf der Suche nach den Fehlern und hat auch ein paar Anhaltspunkte, für ihn geht der Blick aber nur nach vorne und nach Büren. „Da müssen wir jetzt irgendwie den Bock umstoßen“, lautete die Vorgabe des Trainers.

SC Dörenthe -

Brukteria Dreierwalde

„Dreierwalde ist nicht mehr mit der Mannschaft der Hinrunde zu vergleichen und hat das Potenzial, ganz oben mitzuspielen“, kommen für Dörenthes Trainer Ralf Scholz die vier Siege in Serie des morgigen Kontrahenten nicht überraschend. Der Gast habe „zwei, drei individuell ganz starke Akteure dabei“, die nicht umsonst „Klassen höher gespielt“ hätten. Doch auch die Gastgeber sind derzeit richtig gut drauf, Scholz ist genau wie die gesamte Truppe „heiß“ auf die kommenden vier Partien gegen die Spitzenteams der Kreisliga A.

SC Hörstel -

A. Ibbenbüren 2

Mit 8:1 fertigte der SC Hörstel in der Hinrunde die Reserve der DJK Arminia Ibbenbüren ab, präsentierte sich seinerzeit extrem spielfreudig und festigte den Ruf als Titelaspirant Nummer eins. Von der spielerischen Leichtigkeit ist beim Tabellenzweiten derzeit nicht viel geblieben, immerhin kehrte der SCH am vergangenen Sonntag gegen den VfL Ladbergen (1:0) in die Erfolgsspur zurück. Am Sonntagmittag (13.15 Uhr, Schierloh) zählt für Hörstel im Rückspiel bei der Reserve der DJK erneut nur ein Sieg.

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