Handball: Damen-Landesliga Relegation um den Klassenerhalt
Nach 18:23 in Wetter ist Abstieg für TSV Ladbergen endgültig besiegelt

Ladbergen -

Die Handballdamen des TSV Ladbergen müssen nach nur einem Jahr in der Landesliga zurück in die Bezirksliga. Mit 18:23 (9:12) mussten sie sich am Sonntagn bei HSG Wetter/Grundschöttel geschlagen geben. Es war die dritte Niederlage im dritten Relegationsspiel. Somit steht der Abstieg endgültig fest.

Sonntag, 02.06.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 02.06.2019, 18:00 Uhr
Zeigten sich nach dem Abstieg schwer enttäuscht, die TSVerinnen Lena Huckenbeck (von links), Larissa Feldwisch, Theresa Untiet und Laura Schlathölter.
Zeigten sich nach dem Abstieg schwer enttäuscht, die TSVerinnen Lena Huckenbeck (von links), Larissa Feldwisch, Theresa Untiet und Laura Schlathölter. Foto: Wahlbrink

Frei nach Jürgen Kobra Wegmann hatten die Ladberger Damen zunächst kein Glück, dann kam auch noch Pech hinzu. „Es ist sehr, sehr schade“, fasste eine enttäuschter Trainer Andres Friese zusammen. „Es waren für mich drei tolle Jahre als Trainer. Dass sie so enden müssen, ist richtig bitter.“ Dabei hätte es nicht soweit kommen müssen. Von den vier Relegationssteilnehmern war der TSV gewiss nicht der schlechteste, aber der harmloseste. Auch in Wetter ließen die Ladbergerinnen zahlreiche hochkarätige Chancen aus. Allein im ersten Durchgang waren sie sechs Mal frei durch, ohne zu treffen. Verworfene Siebenmeter und Holztreffer kamen hinzu. „Das war ein absolut gebrauchter Tag für uns, von Anfang an“, stöhnte Friese.

Womit er Recht hat. Zunächst meldete sich Jenna Teigelmeister kurzfristig krankheitsbedingt ab. Dann konnte Alissa Eppe nach einem Zusammenprall mit einer Gegnerin in der ersten Minute nicht mehr eingesetzt werden. Und schließlich verspätete sich der georderte Bus derart, dass die Spielerinnen in Privat-Pkw nach Wetter fuhren.

Dort war ihnen die Nervosität anzumerken. Von Beginn an standen sie neben ihren Schuhen, verwarfen haufenweise gute Chancen und kassierten leichte Treffer. „Dieser Gegner war wirklich schlagbar. Wenn man gegen so einen Gegner nur 18 Tore wirft, steigt man eben ab“, äußerte Friese.

TSV Ladbergen: Hollenberg, Feldwisch - Fiege (1), Ehmann (4), Eppe, Wüller (3), Rehkopf (1), Hannig (2), Untiet (2), Huckenbeck, Schlathölter (3), Kötterheinrich (2).

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