Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
TuS Graf Kobbo Tecklenburg freut sich auf Preußen Lengerich

Tecklenburg/Lengerich -

Ein Punktspiel zwischen dem TuS Graf Kobbo Tecklenburg und dem SC Preußen Lengerich ist in den Statistiken nicht zu finden. Am Sonntag (15 Uhr) dürfte es also ein Premiere sein, wenn die Kobbos den Bezirksligaabsteiger aus Lengerich empfangen.

Freitag, 06.09.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 06.09.2019, 17:02 Uhr
Till Guttek und der TuS Graf Kobbo Tecklenburg sind heiß auf das Nachbarschaftsderby gegen Preußen Lengerich.
Till Guttek und der TuS Graf Kobbo Tecklenburg sind heiß auf das Nachbarschaftsderby gegen Preußen Lengerich. Foto: Jörg Wahlbrink

„Das ist für Tecklenburg sicher ein Highlight“, meint Preußen Lengerichs Trainer Pascal Heemann wohl nicht zu Unrecht. Offizielle Begegnungen zwischen TuS Graf Kobbo Tecklenburg und dem SCP hat es bisher nur im Kreispokal gegeben. In der Meisterschaft ist es eine Premiere. Im vergangenen Pokalwettbewerb gewannen die Preußen 4:1, vor zwei Jahren verloren sie jedoch das Finale gegen den TGK mit 0:1.

Bei den Kobbos herrscht aktuell eitel Sonnenschein. Der neue Spielertrainer Julian Lüttmann ist voll des Lobes für seine Truppe. „Die Jungs treten sehr diszipliniert auf, machen das taktisch richtig gut und auch die Trainingsbeteiligung ist top“, kann Lüttmann regelmäßig auf 20 Leute zurückgreifen. Ziel sei es genau diesen Weg weiter fortzusetzen und im Derby gegen Lengerich die nächsten drei Punkte einzufahren. „Dieses Duell hat es sehr lange nicht gegeben, da werden viele Dinge ausgesetzt“, erwartet Lüttmann einen heißen Tanz. Gegenüber dem 2:1 in Hopsten zuletzt müsse sich seine Elf allerdings steigern, „mit der Leistung war ich nicht zufrieden“. Den Saisonstart bezeichnet der Angreifer der Tecklenburger als gelungen, mit acht Zählern hat sich die Heim-Elf vorerst oben in der Tabelle festgesetzt. „Jetzt wollen wir natürlich den Anschluss halten und zeigen, dass wir auch in engen Spielen da sind“, so Lüttmann weiter. Fehlen wird ihm am Sonntag der rotgesperrte Yalcin Emekci, Oral Dogru ist angeschlagen.

Der SC Preußen Lengerich ist nach kurzer Eingewöhnungsphase in der A-Liga mittlerweile angekommen. Nach der Startniederlage in Mettingen (0:3) und dem 1:1 gegen SW Esch gab es zuletzt zwei Siege: 3:2 in Ladbergen und 1:0 gegen Dörenthe.

„Gegen Dörenthe haben wir das kämpferisch schon gut gemacht. Der Spielfluss fehlt aber noch ein wenig“, findet Lengerichs Trainer. „In Tecklenburg erwartet uns jetzt aber ein anderer Gradmesser“, sagt Heemann, der dort drei Punkte anvisiert. „Wir müssen aber Gündogan, Guttek und Lüttmann in den Griff bekommen. Personell hat Heemann keine Sorgen. Nur Martin Fleige fehlt aus privaten Gründen.

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