Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Preußen Lengerich gewinnt Derby mit 4:3 beim TuS Graf Kobbo Tecklenburg

Tecklenburg/Lengerich -

Es war ein gutes Spiel, ein packendes Derby mit kleineren Nickeligkeiten und vielen Unterbrechungen, aber spannend bis zum Abpfiff des souverän leitenden Schiedsrichters Mario Principato aus Rheine nach exakt 96 Minuten.

Sonntag, 08.09.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 08.09.2019, 20:28 Uhr
Jonathan Westhoff (links), erst kurz zuvor eingewechselt, setzt sich hier gegen Tecklenburgs Oral Dogru. Später traf er dann per Traumtor zum 3:2.
Jonathan Westhoff (links), erst kurz zuvor eingewechselt, setzt sich hier gegen Tecklenburgs Oral Dogru. Später traf er dann per Traumtor zum 3:2. Foto: Alfred Stegemann

Dann durften die Lengericher Preußen feiern. Mit 4:3 (1:2) hatten sie sich beim TuS Graf Kobbo Tecklenburg durchgesetzt. Danach hat es nicht immer ausgesehen. In der zweiten Halbzeit erwiesen sich die Blau-Weißen vor einer sehr guten Zuschauerkulisse als äußerst effektiv.

„Diese Niederlage ärgert uns brutal“, ließ Tecklenburgs Spielertrainer Julian Lüttmann nach den 90 Minuten tief blicken. Was Lüttmann vor allem kritisierte, waren die Umstände der Pleite. „Es war so vermeidbar, unsere Probleme heute waren hausgemacht“, wollte er aber nicht zu viel verraten. Die bislang so stabile Kobbo-Defensive ließ gleich vier Gegentreffer zu, „dass darf zu Hause niemals passieren“, so Lüttmann. Vor allem das Fehlen von Jost Knippenberg machte sich stark bemerkbar, der Routinier lief in der Kreisliga C-Reserve der Tecklenburger auf. Chancen die Partie vorzeitig zu entscheiden hatte Tecklenburg genug, traf unter anderem zwei Mal nur Aluminium. „Am Ende ist der Lengericher Sieg aber nicht einmal unverdient“, haderte Lüttmann.

Kreisliga A, Fünfter Spieltag, 8.9.2019

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  • Foto: Uwe Wolter, Alfred Stegemann
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Zwei Mal war Kobbo durch Julian Lüttmann und Till Guttek in Führung gegangen. Die Preußen glichen jeweils durch Mahmut Calis und Marc Siegmund aus. Mit einem Doppelschlag sorgten dann Jonathan Westhoff und Dominic Dohe für den 4:2-Vorsprung, ehe in der Nachspielzeit Tugay Gündogan den Anschlusstreffer markierte. Danach hatten die Preußen noch drei bange Minuten zu überstehen, ehe der Sieg feststand.

Seit Jahrzehnten war es das erste Aufeinandertreffen der beiden Nachbarclubs in einem Meisterschaftsspiel. Entsprechend hoch war die Erwartungshaltung und auch der Zuschauerzuspruch. Die Preußen legten gut los und verzeichneten die ersten Chancen. Da hatten sich die Roten nicht beschweren dürfen, hätten sie einem Rückstand hinterherlaufen müssen. Dann traf fast aus dem Nichts Julian Lüttmann zur Führung. Die Preußen benötigten einige Zeit, um sich zu erholen. Schließlich nahm sich David Markaj ein Herz. Seinen Schuss in der 39. Minute wehrte Keeper Sven Meckeholt ab, im Nachschuss war Mahmut Calis erfolgreich. Lange wehrte die Freude nicht. In der 42. Minute zeigte der Referee auf den Punkt. Gündogan trat gegen seinen Ex-Club an, scheiterte aber am glänzend parierenden Tim Kipp. Den Abpraller verwandelte Till Guttek zur erneuten Führung.

Im zweiten Durchgang gaben dann die Hausherren den Ton an. Alles sah nach dem dritten Tecklenburger Tor aus. Doch plötzlich lag das Leder auf der anderen Seite im Tor. Timo Zimmermann düpierte auf Außen gleich zwei Tecklenburger, passte in den Rückraum. Dort stand Marc Siegmund goldrichtig und traf zum 2:2 (75.). Dieser Treffer verfehlte seine Wirkung nicht. Die Preußen legten mit zwei Traumtoren nach. In der 83. Minute flankte Siegmund auf den zweiten Pfosten. Dort nahm Jonathan Westhoff das Leder aus der Luft direkt und traf zum 3:2 ins lange Eck. Fast eine Kopie war das 4:2. Nach einem Zusammenspiel von Hendrik Schroth und David Markaj flankte letzterer ebenfalls auf den langen Pfosten. Dort stand Dominic Dohe und vollendete zum 4:2.

Dann fühlten sich die Preußen anscheinend zu sicher. In der vierten Minute der Nachspielzeit traf schließlich Gündogan zum 4:3. Nach einem Freistoß von Gündogan, der sein Ziel knapp verfehlte und drei Ecken in Serie pfiff der Schiedsrichter zur Freude der Preußen nach 96 Minuten ab, die sich freudestrahlend in den Armen lagen und immer wieder „Derbysieger, Derbysieger“ intonierten.

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