Handball-Saisonstart: Damen-Bezirksliga
Lengerichs Trainer Daniel Ahmann muss die Liga noch kennenlernen

Lengerich -

Die Handballerinnen der HSG Hohne/Lengerich und ihr neuer Trainer Daniel Ahmann starten mit einer Woche Verspätung in die neue Spielzeit. Denn erst am 22. September geht es los mit dem ersten Spiel in Gronau. Das am ersten Spieltag geplante Spiel gegen Adler Münster entfällt, da der SV Adler sein Team kurzfristig zurückgezogen hat.

Freitag, 13.09.2019, 06:15 Uhr aktualisiert: 13.09.2019, 06:30 Uhr
Die Bezirksliga-Frauen der HSG Hohne/Lengerich: Trainer Daniel Ahmann und Torwarttrainer Christian Metten (hinten von links) haben um sich geschart (von links) Sabrina Paaschen, Annika Bücker, Vera Kammann, Daniela Messerschmidt, Andrea Mandau, Laura Endjer, Rumeysa Üzülmez, Jessica Krüger, Kathrin Anielski, Antonia Grever, Kristin Hübsch, Franziska Grune und Anna Lena Knuf.
Die Bezirksliga-Frauen der HSG Hohne/Lengerich: Trainer Daniel Ahmann und Torwarttrainer Christian Metten (hinten von links) haben um sich geschart (von links) Sabrina Paaschen, Annika Bücker, Vera Kammann, Daniela Messerschmidt, Andrea Mandau, Laura Endjer, Rumeysa Üzülmez, Jessica Krüger, Kathrin Anielski, Antonia Grever, Kristin Hübsch, Franziska Grune und Anna Lena Knuf. Foto: Mareike Stratmann

Daniel Ahmann betritt als Nachfolger von Dennis Suhre im Damenbereich Neuland. Auch die Bezirksliga ist für den Ibbenbürener noch ein unbeschriebenes Blatt. „Ich kenne die Liga noch nicht. Nach zwei, drei Spielen kann ich vielleicht die Sache einschätzen“, sagt der HSG-Coach kurz vor dem Saisonstart.

Die HSG muss vier Abgänge kompensieren: Anica Steinbach (hört auf), Madelaine Hütt , Jule Ertelt (beide zum VfL Sassenberg), Lisa Ramos Fangmeier und Kathrin Hilgemann (beide Sparta Münster) haben sich aus Lengerich verabschiedet. Neu hinzugekommen ist Charlotte Roy (Spvg Versmold).

Der Neue auf der Trainerposition, vorher bei den ISV-Herren, hat schon vor dem Saisonstart mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Torhüterin Rumeysa Üzülmez fällt wohl bis November aus. Und Johanna Nijhof dürfte auch acht Wochen fehlen. „Das ist natürlich schade“, sagt Ahmann. Insbesondere der Ausfall der Stammtorhüterin tut weh. „Der Torwart ist die halbe Miete“, so Ahmann.

Trotzdem sei die Stimmung gut. „Die Mannschaft funktioniert. Sie sind schnell und agil“, hat Ahmann bisher feststellen dürfen. Einen ersten Dämpfer gab es aber am vergangenen Wochenende im Kreispokal gegen SuS Stadtlohn. Das Spiel verlor die HSG mit 22:29. „Da hat aber auch der Kern der Mannschaft gefehlt. Und der ist für uns sehr wichtig“, meinte der Coach.

Auf Grund seines ersten Engagements im Damenbereichs will sich Ahmann zum Saisonziel (noch) nicht äußern. „Wir hatten eine gute Vorbereitung und ein Top-Trainingslager. Es gab Siege gegen Verbandsligisten, aber auch Niederlagen gegen Kreisligisten.“ Die Meisterschaft sei dann doch noch ein anderes Paar Schuhe.

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