Handball: Landesliga
Der erste richtige Härtetest wartet auf den TSV Ladbergen

Ladbergen -

Mehr Topspiel geht kaum: Am Sonntag erwartet der TSV Ladbergen als aktueller Spitzenreiter der Landesliga den Vierten TV Verl. Die Verler sind einer von zwei Top-Favoriten. Schafft der TSV auch im dritten Heimspiel einen Sieg?

Freitag, 27.09.2019, 17:08 Uhr aktualisiert: 01.10.2019, 17:51 Uhr
Auf Maximilian König (mit Ball) und den TSV Ladbergen wartet am Sonntag gegen den TV Verl der erste richtige Härtetest in der noch jungen Saison.
Auf Maximilian König (mit Ball) und den TSV Ladbergen wartet am Sonntag gegen den TV Verl der erste richtige Härtetest in der noch jungen Saison. Foto: Jörg Wahlbrink

„Wenn wir auch das Spiel gewinnen, dann wäre das ein Riesenausrufezeichen für den Rest des Jahres“, sagt Holger Kaiser , Trainer des TSV Ladbergen. Auf die Ladberger Handballer wartet am Sonntagabend mit dem TV Verl der erste richtige Härtetest in der noch jungen Landesliga-Saison.

Die Verler sind für viele Experten, so auch für Kaiser, einer von zwei Topfavoriten. Der anderer Topfavorit ist die TG Hörste . Und dort musste Verl am ersten Spieltag antreten. 22:22 endete die Partie. Vor einer Woche setzte sich der TV Verl gegen Werther mit 26:23 durch und reist somit als Tabellenvierter zum aktuellen Spitzenreiter nach Ladbergen an. „Wir haben schon großen Respekt“, so Holger Kaiser. „Wir sind aber auch nicht chancenlos.“ Ladbergens Trainer sieht die Chance auf einen Sieg bei 50:50.

Ordentlich Respekt nötigt Kaiser die offensive Deckung der Gäste ab. „Der Rückraum übernimmt schon fast an der Mittellinie die Deckung. Da können wir selbst aus dem Rückraum kaum werfen, da wir zu weit weg sind“, so Kaiser. „Das müssen wir stattdessen spielerisch lösen“, lautet daraus die Quintessenz.

In den ersten beiden Spielen tat sich der TSV etwas schwer, in die Partie zu finden. Das war aber zum Teil auch der Experimentierfreudigkeit des TSV-Trainers geschuldet. Wenn es darauf ankam, war die Mannschaft aber da und brachte beide Male den Sieg sicher nach Hause. Gegen Verl muss der TSV am Sonntagabend von Beginn an wach sein und darf sich keine unnötigen Schnitzer leisten.

Verls Trainer Thomas Fröbel war nach dem Sieg gegen den TV Werther stolz auf seine Mannen. Aber er hob auch gleich nach Spielende den Zeigefinger. „Wenn wir nur fünf Prozent nachlassen, funktioniert das in dieser Liga nicht. Jeder muss an sein Maximum gehen“, sagte er gegenüber dem Westfalenblatt wohl schon mit Blick auf die Aufgabe in Ladbergen.

 

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