Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Preußen und Kobbo setzen Ausrufezeichen

Tecklenburger Land -

Sieg für Preußen Lengerich, Sieg für TuS Graf Kobbo Tecklenburg: die heimischen Teams der Kreisliga A waren auf ganzer Linie erfolgreich und kletterten auf die Plätze zwei und drei als erste Verfolger von Spitzenreiter Arminia Ibbenbüren.

Sonntag, 06.10.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 07.10.2019, 13:27 Uhr
Tecklenburgs Jost Knippenberg (rechts) setzt sich gegen Michael Beuke durch. Am Ende siegten die Kobbos mit 4:0 gegen den SC Halen.
Tecklenburgs Jost Knippenberg (rechts) setzt sich gegen Michael Beuke durch. Am Ende siegten die Kobbos mit 4:0 gegen den SC Halen. Foto: Jörg Wahlbrink

Die Preußen setzten sich mit 2:1 gegen SV Büren durch, die Kobbos glatt mit 4:0 gegen SC Halen .

TGK Tecklenburg - SC Halen 4:0

„Wenn wir so gegen den Ball arbeiten, können wir eine Menge erreichen“, war TGK-Coach Klaus Bienemann voll des Lobes nach einem rundum überzeugenden Auftritt der Kobbos. Gegen die hohe individuelle Qualität der Halener Offensive ließen die Gastgeber kaum etwas zu. Einzig in der Anfangsphase hatte Tecklenburg Glück bei einem Lattentreffer von Gäste-Angreifer Stefan Seiler. Bei Kevin Wolffs Volley-Abnahme direkt nach Wiederanpfiff führten die Hausherren bereits mit 2:0, Mergim Selimi und Thomas Nagelmann waren vor der Pause zur Stelle. „Ansonsten hatten wir eine sehr gute Abwehrkette mit einem Leader Yalcin Emekci auf der Sechs“, sah Bienemann viel Positives. Die Gastgeber kontrollierten das Geschehen nach seiner Ansicht und trafen auch in den zweiten Minuten erneut durch Nagelmann und Tugay Gündogans elften Saisontreffer doppelt. „Ein richtig gutes Spiel von uns und ein hochverdienter Sieg, der vielleicht um ein Tor zu hoch ausgefallen ist“, resümierte der TGK-Trainer.

Tore: 1:0 Selimi (29.), 2:0, 3:0 Nagelmann (42., 55.), 4:0 Gündogan (86.).

Neunter Kreisliga-A-Spieltag

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Preußen Lengerich - SV Büren 2:1

Preußen-Trainer Pascal Heemann war nach dem Schlusspfiff einfach nur stolz: „Wir haben der Liga ein Ausrufezeichen gesetzt. Lengerich wird nichts mit dem Abstieg zu tun haben.“ 20 Minuten lang habe seine Elf gegen Büren ein „überragendes Spiel“ gezeigt. „So zufrieden war ich schon lange nicht mehr“, so Heemann weiter. Lansana Kaba traf folgerichtig zum 1:0. „Das 2:0 oder sogar das 3:0 hätten wir nachlegen müssen“, so Heemann. Mit dem 1:1 durch Gabriel Moacardini Diniz (20.) wurde urplötzlich der Gast immer stärker, Lengerich verlor den Faden. Mit viel Glück kassierten die Hausherren keinen weiteren Gegentreffer vor der Pause, es blieb beim 1:1. Pascal Heemann stellte taktisch um, mit Erfolg. Leidenschaftlich kämpften sich die Preußen zurück ins Spiel und erspielten sich nach Ansicht ihres Trainers wieder einige gute Möglichkeiten. Für das umjubelte 2:1 war dann eine Viertelstunde vor dem Ende Ole Schürbrock verantwortlich, der einen Freistoß aus 17 Metern in den Winkel zauberte. „Das war Leidenschaft pur“, strahlte Heemann nach Spielende.

Tore: 1:0 Kaba (10.), 1:1 Diniz (20.), 2:1 Schürbrock (75.).

Arm. Ibbenbüren - SV Dickenberg 3:0

Es war sicherlich kein fußballerischer Leckerbissen, den die DJK Arminia ihren Zuschauern in Schierloh bot. Der Spitzenreiter hatte gegen den biederen Aufsteiger SV Dickenberg so seine liebe Mühe und Not, Glanzpunkte zu setzen, fuhr dennoch einen verdienten 3:0 (1:0)-Erfolg ein. „Das war kein Spaß-Spiel“, brachte es DJK-Trainer Hubertus Ahmann direkt nach Spielende auf den Punkt. Mehrfach hatte er im Vorfeld an die richtige Einstellung der Seinen appelliert, doch so richtig in Fahrt kamen die Arminen am Sonntag nicht.

Tore: 1:0 Breuer (5.), 2:0 Hohnhorst (81.), 3:0 Breuer (90.+4).

Teuto Riesenbeck - Eintr. Mettingen 1:3

Die 1:3-Heimniederlage nutzte Trainer Frank Karlisch dazu, um ein wenig die Mentalität seiner Schützlinge infrage zu stellen. Schon in den Trainingseinheiten unter der Woche fehlte ihm der letzte Wille, das bestätigte sich dann am Sonntagnachmittag. „Mettingen wollte den Sieg einfach mehr, bei uns war das in allen Bereichen zu wenig.“

Tore: 1:0 Beer (12.), 1:1 B. Richter (13.), 1:2, 1:3 A. Tischbierek (80., 86.).

SC Dörenthe - Falke Saerbeck 5:2

So hatten sich den Dörenther die Vorbereitung auf das heimische Oktoberfest vorgestellt. „Heute gibt es wirklich null Grund, irgendetwas anzuprangern“, war DSC-Trainer Ralf Scholz voll des Lobes ob eines hoch konzentrierten Auftritts seiner Elf. Nach einer kurzen Abtastphase übernahmen die Gastgeber und agierten „genauso, wie man es gegen Saerbeck machen muss“, so Scholz. Über eine aggressive Zweikampfführung kämpfte sich Dörenthe in die Partie und wusste auch spielerisch zu überzeugen. Der starke Jarmo Knüppe (10.) sowie der ebenfalls sehr agile Florian Rahe (37.) sorgten für eine laut Scholz „hochverdiente“ 2:0-Pausenführung. Direkt nach Wiederanpfiff erhöhte Christian Krüer gar auf 3:0, die vermeintliche Vorentscheidung. Die Falken bewiesen aber Moral, verkürzten durch Konstantin Usov auf 1:3 und brachte Dörenthe „vier, fünf Minuten zum Wackeln“, so Scholz. Spätestens mit dem 4:1 durch Jarmo Knüppe nach 63 Minuten war die Begegnung aber entschieden.

Tore: 1:0 Knüppe (10.), 2:0 Rahe (37.), 3:0 Krüer (48.), 3:1 Usov (56.), 4:1 Knüppe (63.), 5:1 Rahe (70.), 5:2 Schürmann (87.).

SW Esch - Ibbenbürener SV II 2:4

Der totale Frust auf der einen Seite, die totale Erleichterung auf der anderen Seite. Höchst unterschiedlich waren die Gemütslagen nach diesem Derby. Während sich SWE-Trainer Bruno Kitroschat nach der 2:4 (1:1)-Pleite schwertat, die richtigen Worte zu fassen, war die Erleichterung bei ISV-Coach Philipp Hölscher nach dem ersten Saisonerfolg groß. Kitroschat sprach nach dem Schlusspfiff von „totaler Verunsicherung“ aufseiten der Escher und einer „wirklich schlechten Leistung“, Hölscher hingegen sah einen hochverdienten Sieg des bisherigen Schlusslichts.

Tore: 1:0 S. Richter (3.), 1:1 Pollok (34.), 1:2 Basler (46.), 1:3 N. Gütt (49.), 2:3 T. Terheyden (84.), Kirilov (90.+2).

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