Handball: Bezirksliga MünsterlandDamen und Herren
Nur Frauen des TSV Ladbergen dürfen jubeln

Tecklenburger Land -

Das war nicht das Wochenende der heimischen Handballclubs. Beide Landesligisten kassierten zum Teil herbe Niederlagen, auch bei den Bezirksligisten lief nicht viel zusammen. Einzig die Damen des TSV Ladbergen feierten ihren dritten Sieg in Folge.

Montag, 07.10.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 07.10.2019, 17:08 Uhr
Theresa Untiet traf in Borghorst 15 Mal für die TSV-Damen und hatte damit maßgeblichen Anteil am dritten Sieg in Folge.
Theresa Untiet traf in Borghorst 15 Mal für die TSV-Damen und hatte damit maßgeblichen Anteil am dritten Sieg in Folge. Foto: Jörg Wahlbrink

Sie siegten mit 26:17 in Borghorst und sind mit 6:0-Punkten Tabellenzweiter. Die Damen der HSG Hohne /Lengerich kassierten bei Münster 08 eine 22:31-Packung. Die Männer der HSG verloren am Samstagabend das Kreisderby beim HC Ibbenbüren mit 24:28.

Damen-Bezirksliga

SC Münster 08 - Hohne/Lengerich 28:19

Auch im zweiten Auswärtsspiel standen die Lengericherinnen auf verlorenem Posten. Bis zum 5:5 in der 10. Minute hielt die HSG noch ordentlich mit, dann drehte Münster auf und zog bis zur Pause auf 17:9 davon. Das Spiel war vorzeitig entschieden. Im zweiten Durchgang konnte die HSG das Steuer nicht mehr herumreißen. „Ich bin heute sehr enttäuscht“, sagte HSG-Trainer Daniel Ahmann nach dem Spiel. „Anfangs konnten wir auf Augenhöhe mithalten. danach stand kollektives Misslingen im Vordergrund.“ Münster sei in technischen und taktischen Grundzügen weit überlegen gewesen. „Trotzallem konnten Andrea Mandau und Anna Lena Knuf den Hebel nicht alleine umdrehen. Jetzt müssen wir unsere Defizite wieder in der Spielpause aufarbeiten. Das wird ein hartes Stück Arbeit“, kündigte Ahmann an. Nach der vierwöchigen Pause treffen die HSG-Damen am 3. November daheim auf Westfalia Kinderhaus 2.

HSG-Tore : Mandau (9/2), Knuf (3/1), Grune (3/1), Anielski (2), Krämer (2), Bücker (2) und Kammann (1).

TV Borghorst - TSV Ladbergen 17:26

Dass es am Ende eine so deutliche Angelegenheit für den TSV werden würde, danach sah es zunächst nicht aus. „In der ersten Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe.Bis zur 20. Minute haben wir fast immer zurück gelegen“, beschreibt Ladbergens Trainerin Daniela Oana diese Phase. „Dann sind wir dank unseres Tempospiels und durch die schnelle Mitte bis zur Pause mit fünf Toren in Führung gegangen.“ Mit 13:8 für den TSV ging es in die Kabinen. Im zweiten Durchgang ließ die Oana-Sieben nichts mehr anbrennen. „Es ist gut, dass wir so viele Wechselmöglichkeiten haben“, freut sich die TSV-Trainerin über einen kompletten Kader. Auch konditionell habe der TSV wieder Vorteile gehabt. „Wir sind gut im Rhythmus, Schade, dass jetzt vier Wochen Pause sind“, hätte Oana gerne auf die Herbstpause verzichtet. Im nächsten Spiel trifft der TSV am 2. November in eigener Halle auf SC Münster 08.

TSV-Tore : Untiet (15/8), Schlathölter (4), Kötterheinrich (3), Ehmann (1), Wüller (1), Hannig (1), und Huckenbeck.

Herren-Bezirksliga

HC Ibbenbüren - Hohne/Lengerich 28:24

„Handballerisch waren wir mit unserem Gegner auf Augenhöhe, jedoch haben wir uns in diesem Spiel selbst geschlagen. Wenn wir vier, fünf Mal beim Gegenstoß den Torwart abwerfen, lässt man irgendwann Federn, denn Ibbenbüren hat seine Chancen genutzt“, hatte HSG-Trainer Daniel Bieletzki als Ursache für die Pleite in Bockraden ausgemacht. So lagen die Lengericher zur Pause mit 10:15 im Hinterreffen. Zu Beginn des zweiten Durchgangs sah es anfänglich nach einer Besserung aus HSG-Sicht aus. „Eine Umstellung in der Abwehr bewirkte, dass wir bis auf zwei Tore herankamen. Doch dann setzten wieder die miserable Chancenauswertung sowie alte Verhaltensmuster im Angriff ein, die den Gegner davon ziehen ließen“, fasste Bielezki den zweiten Durchgang und knackig zusammen. Die HSG trägt am 13. Oktober das Nachholspiel beim TuS Recke aus.

HSG-Tore : Hart (7/1), Grune (7/1), Osterbrink (3), Dubs (2), Sensen (2), Volk (2) und Dorroch (1).

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