Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
VfL Ladbergen vor wegweisendem Kellerduell – SW Lienen trifft auf Arminia

Tecklenburger Land -

Kreisliga A-Spitzenreiter TuS Graf Kobbo Tecklenburg muss am Sonntag seine Spitzenposition in Ibbenbüren verteidigen. Bereits um 13.15 Uhr ist Anstoß bei der ISV-Reserve, alle weiteren Begegnungen des 12. Spieltages beginnen am Sonntag um 15 Uhr.

Freitag, 25.10.2019, 20:21 Uhr aktualisiert: 25.10.2019, 20:30 Uhr
Christian Kube (rechts) und SWLienen erwarten am Sonntag Arminia Ibbenbüren. Der TGK Tecklenburg, links Julian Lüttmann, will bei der ISV-Reserve drei Punkte holen.
Christian Kube (rechts) und SWLienen erwarten am Sonntag Arminia Ibbenbüren. Der TGK Tecklenburg, links Julian Lüttmann, will bei der ISV-Reserve drei Punkte holen. Foto: Uwe Wolter

Der VfL Ladbergen will im Kellerderby bei SW Esch punkten, Aufsteiger SW Lienen hat mit Arminia Ibbenbüren das nächste Topteam vor der Brust.

Ibbenbürener SV 2 -

TGK Tecklenburg

„Wir sind der krasse Außenseiter“, schiebt ISV-Trainer Philipp Hölscher die Rolle des Favoriten den Kobbos zu. Was die Gäste offensiv zu bieten haben hat für Hölscher „nichts mit Kreisliga zu tun“. Auf die Defensive werde es ankommen, und genau dort zeigten sich die Ibbenbürener im bisherigen Saisonverlauf extrem anfällig. „Da die Null zu halten wir schwer“, will die ISV-Reserve versuchen auch selber Akzente nach vorne zu setzen. Die Tecklenburger zähmten vor Wochenfrist den frechen Aufsteiger aus Lienen. Alles andere als ein Sieg im Stadion Ost wäre für TGK-Coach Klaus Bienemann wohl eine herbe Enttäuschung.

Schwarz-Weiß Esch -

VfL Ladbergen

Von einem Schicksalsspiel im Kampf um den Klassenerhalt zu sprechen wäre zu diesem Zeitpunkt der Saison noch zu früh, doch richtungsweisenden Charakter hat das Duell der Kellerkinder allemal. Eschs Trainer Bruno Kitroschat bezeichnet es gar als „Geschenk“, dass seine Elf trotz der wochenlangen Pleitenserie immer noch den Anschluss ans rettende Ufer hat. „Normal bist du schon abgeschlagen“, ist er froh, dass auch die direkten Rivalen kaum punkten. Neben den vielen sportlichen Misserfolgen zuletzt drückt auch die Torhüter-Problematik aktuell die Stimmung. Niklas Prinz und Simon Schmidt sind verletzt, seit Wochen trainiert Esch ohne Torwart, „ein Abschlussspiel ist das nicht möglich, viele andere Übungsformen auch nicht“, hadert Kitroschat. Der VfL Ladbergen zeigte zuletzt gegen Eintracht Mettingen (1:1) aufsteigende Tendenz. Wohl wissen. um was am Sonntag in Püsselbüren geht, hofft Ladbergens Trainer Andreas Habben, dass seine Elf an die zuletzt gezeigte Leistung anknüpfen kann.

Schwarz-Weiß Lienen -

Arminia Ibbenbüren

Genau wie alle anderen Trainer der Liga hat auch DJK-Coach Hubertus Ahmann großen Respekt vor den Hausherren. „Das ist für mich kein klassischer Aufsteiger“, hat Ahmann die Heim-Elf zuletzt selber unter die Lupe genommen. Vorne sei Lienen gut besetzt, dazu spielerisch stark und mit dem nötigen Tempo ausgestattet. „Die werden mit dem Abstieg nichts zu tun haben“, ist sich der Übungsleiter der Arminen sicher. Was ihn aktuell ein wenig stört, ist der fehlende Trainings-Rhythmus. Durch die kurzfristigen Absagen zuletzt habe er nicht die gewollten Inhalte platzieren können, „die Trainings-Intensität geht aktuell verloren“, klagt Ahmann. Lienens Trainergespann weiß die Niederlage in Tecklenburg richtig einzuschätzen. Ein Punktgewinn gegen die Arminen ist aber auch nicht zu verachten.

Eintracht Mettingen -

SC Dörenthe

„Das ist für uns manchmal schwer, die anderen Mannschaften haben sich auf uns eingestellt“, sieht Eintracht-Trainer Tobias Stenzel seine Elf noch nicht auf dem Niveau der Zeit vor dem Sommer. „Auf uns warten harte Wochen, die richtungsweisend sind“, sagt Stenzel. Den DSC schätzt der Mettinger Mann an der Seitenlinie aufgrund seiner Kompaktheit und einer „Idee, was auf dem Platz passieren soll“.

SV Dickenberg -

SV Büren

0:9, 0:2, 0:3, 0:8, 1:5 - Die letzten Resultate des SV Dickenberg i sind die eines Absteigers. Die Aufstiegseuphorie ist längst verflogen, nur mit harter Arbeit kann sich der SVD in der neuen Spielklasse behaupten. Für die Gäste aus Büren geht der Blick in der Tabelle nur nach oben, vor den beiden Duellen gegen Riesenbeck und Halen binnen 48 Stunden zählt für SVB-Trainer Marcel Czichowski auf dem Dickenberg nur ein Sieg.

Brukteria Dreierwalde -

Teuto Riesenbeck

Nur ein Sieg aus den letzten sieben Partien steht für die Wissing-Elf zu Buche, das 4:1 gegen Preußen Lengerich war allerdings überzeugend. Auch der Gast aus Riesenbeck hatte in seiner Entwicklung zuletzt einige Dellen zu verzeichnen. Nach einem langen Aufwärtstrend folgten zwei Niederlagen am Stück, ehe es vor Wochenfrist einen 4:0-Erfolg gegen Schlusslicht Esch gab.

Falke Saerbeck -

Westfalia Hopsten

Falke Saerbeck steckt noch das knapp verlorene Pokalspiel von Donnerstagabend in Büren in den Knochen. Gegen Hopsten dürfte die Althaus-Truppe aber favorisiert sein.

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