Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Tus Graf Kobbo weiter Erster – VfL Ladbergen neuer Letzter

Tecklenburger Land -

Der TuS Graf Kobbo Tecklenburg verteidigte die Tabellenführung der Kreisliga A. Und das absolut souverän. Mit 5:1 setzte sich am Sonntag die Elf von Trainer Klaus Bienemann bei der Reserve der Ibbenbürener SV durch.

Sonntag, 27.10.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 27.10.2019, 20:36 Uhr
Philip Winkler kann sich hier mal gegen seinen Kontrahenten Tobias Birke durchsetzen. Wenig später traf er aber nur den Pfosten.
Philip Winkler kann sich hier mal gegen seinen Kontrahenten Tobias Birke durchsetzen. Wenig später traf er aber nur den Pfosten. Foto: Alfred Stegemann

SW Lienen kam dagegen mit 0:4 gegen Arminia Ibbenbüren arg unter die Räder. VfL Ladbergen rutschte durch 1:3 bei SW Esch auf den letzten Tabellenplatz.

Ibbenbürener SV II - TGK Tecklenburg 1:5

45 Minuten lang habe seine Elf „alles richtig gemacht“ und „extrem gut gespielt“, lobte ISV-Trainer Philipp Hölscher die Seinen für die 1:0-Pausenführung. Benny Basler hatte sogar die Riesenchance auf das 2:0 vergeben, von Tecklenburg kam offensiv laut Hölscher bis zur Pause quasi nichts. Das änderte sich dann aber nach der Pause. „Da hat Tecklenburg dann seine Qualität ausgespielt“, war der ISV-Trainer ehrlich. Tugay Gündogan glich schnell zum 1:1 aus (48.), mit einem Traumtor aus 35 Metern brachte Thomas Nagelmann die Kobbos nach 55 Minuten auf die Siegerstraße. „Das Ergebnis passt aber nicht zum Spiel und ist viel zu deutlich ausgefallen, wir haben eine richtig gute Leistung gebracht“, war Hölscher trotz der Niederlage nicht unzufrieden.

Tore: 1:0 Kirilov (23.), 1:1 Gündogan (48.), 1:2 Nagelmann (58.), 1:3, 1:4 Gündogan (77., 78.), 1:5 Guttek (82.).

Schwarz-Weiß Esch - VfL Ladbergen 3:1 (1:0)

Riesengroß war die Erleichterung bei den Püsselbürenern nach dem so wichtigen Dreier im Kellerduell gegen nach Ansicht von Eschs Trainer Bruno Kitroschat „erschreckend schwache“ Ladberger. Nachdem zunächst beiden Mannschaften deutlich die Verunsicherung und das fehlende Selbstvertrauen anzumerken waren, übernahm Esch im Verlauf der Begegnung immer mehr die Kontrolle. Binnen 14 Minuten stellten Andre Jostmeier (44.), Timo Beyer (50.) und Thorben Holthaus (58.) auf 3:0, vor allem die Phase direkt nach der Pause sei „extrem stark“ gewesen, so Kitroschat. Das 1:3 der Gäste fiel dann laut SWE-Trainer aus heiterem Himmel, insgesamt sah Bruno Kitroschat einen völlig ungefährdeten Erfolg.

Tore: 1:0 Jostmeier (44.), 2:0 Beyer (50.), 3:0 T. Holthaus (58.), 3:1 Telljohann (73.).

Schwarz-Weiß Lienen - A. Ibbenbüren 0:4 (0:3)

DJK-Trainer Hubertus Ahmann erlebte in Lienen einen höchst geruhsamen Nachmittag. In allen Belangen waren die Ibbenbürener dem Aufsteiger überlegen, Ahmann sprach anschließend von einer „sehr einseitigen Partie“. Entschieden war das Duell praktisch schon nach 24 Minuten, zu diesem Zeitpunkt führte die DJK mit 3:0. Danach erspielten sich der Bezirksliga-Absteiger eine Fülle von Hochkarätern. „Wir hätten hier mindestens zwei oder drei Tore mehr erzielen müssen“, haderte der Coach ob der mangelnden Kaltschnäuzigkeit. Beim 0:3 traf Philip Winkler nur den Pfosten. SWL-Coach Maik Horstkotte zeigte sich enttäuscht: „Das war von uns insgesamt zu wenig. Der Wille fehlte, deshalb ist der sieg für Arminia vollauf verdient.“

Tore: 0:1 Hohnhorst (8.), 0:2 Mahmutovic (18.), 0:3 Breuer (24.), 0:4 Peters (67.).

Br. Dreierwalde - T. Riesenbeck 4:2 (0:1)

Die Erkenntnis, dass ein Fußballspiel 90 Minuten dauert, ist nicht neu. Für Teuto Riesenbeck wäre es wohl besser gewesen, das Duell bei Brukteria Dreierwalde hätte schon nach 45 Minuten ein Ende gefunden. Eine Halbzeit lang hatten die Gäste alles im Griff, hätten deutlich höher führen können als nur 1:0, doch nach dem Seitenwechsel änderte sich schlagartig alles. Wie verwandelt kamen die Brukterer zurück auf den Platz, angetrieben von einer tollen Kulisse drehte Dreierwalde das Spiel und siegte am Ende noch mit 4:2. In der Tabelle kletterten die Hausherren auf Rang zehn und sind nun punktgleich mit den Gästen aus Riesenbeck, die auf Platz acht abrutschten.

Tore: 0:1 Domagalla (3.), 1:1 D. Tepe (48./Foulelfmeter), 2:1 Vennemann (55.), 2:2 Heilemann (59.), 3:2 K. Tepe (68.), 4:2 Zumwalde (73.).

Falke Saerbeck - Westf. Hopsten 4:0 (1:0)

Das Verletzungspech bleibt den Hopstenern treu. Nach gerade einmal acht Minute musste Keeper Steffen Söndgen angeschlagen das Feld verlassen, fortan hütete mit Bastian Stapper ein Feldspieler das Tor.

Tore: 1:0 Potthoff (1.), 2:0 Steuter (51.), 3:0 Schürmann (77.), 4:0 Stallfort (80.).

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