Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
TGK erwartet defensiv eingestellten Gegner

Tecklenburger Land -

Sieben Siege in Serie, ein beeindruckendes Torverhältnis von 50:15 und der überraschend deutliche 7:1-Erfolg gegen Mitfavorit Eintracht Mettingen vor Wochenfrist – der TGK Tecklenburg führt aktuell völlig zurecht die Tabelle der Kreisliga A an und befindet sich seit Wochen in bestechender Form.

Freitag, 08.11.2019, 18:08 Uhr aktualisiert: 08.11.2019, 18:30 Uhr
Simon Ulrich Richter (am Ball) und der VfL Ladbergen wollen am Sonntag gegen den SC Dörenthe endlich wieder punkten.
Simon Ulrich Richter (am Ball) und der VfL Ladbergen wollen am Sonntag gegen den SC Dörenthe endlich wieder punkten. Foto: Uwe Wolter

TGK-Spielertrainer Julian Lüttmann ist sehr zufrieden ob der tollen Entwicklung bei den Kobbos, fordert am Sonntagnachmittag (14.30 Uhr) bei Schwarz-Weiß Esch aber die nächsten drei Zähler. Auch die weiteren Partien des 14. Spieltages werden am Sonntag um 14.30 Uhr angepfiffen.

Schwarz-Weiß Esch -

TGK Tecklenburg

45 Minuten lang habe seine Elf zuletzt beim 1:4 in Dörenthe alles im Griff gehabt, nur das Toreschießen hatten die Püsselbürener nach Ansicht von Trainer Bruno Kitroschat vergessen. Mit dem 0:1 direkt nach Wiederbeginn sei dann das Gefüge auseinandergebrochen. „Das war schon heftig“, ärgert sich Kitroschat immer noch ob der verpassten Möglichkeiten. Nun wartet eine Aufgabe auf Esch, die der Coach als „ungleich schwerer“ betitelt. Die Kobbos sind für ihn der neue Titelfavorit Nummer eins, man müsse sich schon etwas Besonderes einfallen lassen, um gegen den Liga-Primus etwas ausrichten zu können. Personell entspannt sich die Lage bei den Gastgebern wieder, Andre Jostmeier, Christopher Thiemann und Julian Rötker kehren ins Aufgebot zurück. Nach einer guten Trainingswoche mit voller Beteiligung geht auch Julian Lüttmann davon aus, personell genug Alternativen zu haben. Für ihn kommt die Siegesserie seiner Elf nicht von ungefähr: „Unsere Automatismen greifen von Woche zu Woche besser. Wir setzen immer wieder neue Reize, das passt ganz hervorragend aktuell.“ Der ehemalige Zweitliga-Profi rechnet mit einem extrem defensiv eingestellten Gegner. „Darauf werden wir vorbereitet sein, das haben wir trainiert“, ist er überzeugt davon, dass seine Mannen offensive Lösungen finden werden. Angesichts der Tabellenkonstellation dürfe sich der Gast keinen Ausrutscher leisten, gerne würden die Kobbos auch in der Winterpause von ganz oben im Klassement grüßen.

VfL Ladbergen -

SC Dörenthe

Eine Halbzeit lang Anlaufzeit brauchten die Dörenther, um beim 4:1 gegen Esch vor Wochenfrist in Fahrt zu kommen. Zu wenig für die Ansprüche von DSC-Coach Ralf Scholz . „Wir dürfen nicht mehr diese Phasen haben, wo wir uns komplett rausnehmen. Wir müssen wieder da hinkommen, wo wir schon im September waren“, verlangt er von seinen Mannen Konstanz über die vollen 90 Minuten. Ziel sei es, sich bis zur Winterpause im oberen Drittel der Tabelle zu etablieren, gegen Ladbergen komme es vor allem darauf an, den eigenen Plan konsequent zu verfolgen und umzusetzen. „Vom Spielerischen ist das eine Truppe, die da unten eigentlich nicht hingehört“, ist Scholz überrascht vom bisher enttäuschenden Abschneiden des Schlusslichts. Fehlen wird den Gästen morgen Florian Rahe, Tobias Kunkemöller (Grippe) ist fraglich, dafür könnte Flamur Zeciri in den Kader zurückkehren.

Eintracht Mettingen -

Arminia Ibbenbüren

Zum zweiten Mal in dieser Saison erlebte der VfL Eintracht Mettingen vor Wochenfrist mit dem 1:7-Debakel beim TGK Tecklenburg eine fette Bruchlandung. Über die Gründe rätselt Christian Loetz aus dem Trainergespann bis heute: „Das ist für uns schwierig zu greifen, das hatte sich nicht abgezeichnet.“ Die Konstanz aus der starken Rückrunde der Vorsaison fehlt den Mettingern weiter. Am Sonntag wartet der nächste dicke Brocken auf den Titelaspiranten. Wie stark die Arminen aktuell sind, bekamen die Gastgeber in der zweiten Runde des Kreispokals zu spüren, als sie daheim mit 1:3 den Kürzeren zogen. „Arminia hat für mich zweierlei Qualitäten. Zum einen zwei, drei absolute Ausnahmespieler für diese Liga, zum anderen aber auch eine richtig gefestigte Einheit gepaart mit einer gewissen Cleverness.“ Drei Zähler haben die Ibbenbürener derzeit mehr auf dem Konto, dazu noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. „Bei uns braucht aber keiner auf die Tabelle schauen, die Jungs sollen einfach wieder kicken und Spaß haben.“

Falke Saerbeck -

SV Büren

So richtig glücklich wirkt Falkes Trainer Holger Althaus ob der Bilanz von 18 Zählern und Rang zehn nicht. „Eigentlich sind wir ein bisschen stärker, aber wir bringen es nicht auf den Platz“, schaffe es seine Elf zu selten, das Potenzial abzurufen. In der Theorie sei klar, was es zu verbessern gelte: „Wir müssen unsere Chancen konsequenter nutzen und hinten weniger Chancen zulassen.“ Das sei auch beim 0:3 in Lengerich zuletzt das Manko gewesen.

Teuto Riesenbeck -

SV Dickenberg

Wenn er einen Wunsch für den Sonntagnachmittag formulieren dürfte, dann ist dieser für Teuto-Trainer Reinald Wiesch klar. „Es muss frühzeitig vorne klingeln“, könne ein schnelles 1:0vieles erleichtern.

Ibbenbürener SV II -

Westfalia Hopsten

„Dieses Spiel müssen wir gewinnen.“ Die Forderung von Philipp Hölscher, Trainer der Reserve der Ibbenbürener SV, ist eindeutig. Nach den klaren Pleiten gegen die Spitzenteams Tecklenburg und Arminia zuletzt sei die Westfalia wieder ein Gegner auf Augenhöhe. Mit aller Macht wollen die Ibbenbürener die Gäste wieder mit in den Abstiegskampf hineinziehen.

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