Reiten: Versammlung Kreisreiterverband Steinfurt
Kampf um Kreisstandarte soll attraktiver werden

Kreis Steinfurt -

Am Donnerstag begrüßte Sylvia von Heeremann-Unterberg in der Gaststätte Ruhmöller in Saerbeck zahlreiche Mitglieder des Kreisreiterverbandes Steinfurt. 27 Vereine hatten ihre Vertreter entsandt, um die Weichen für die Saison 2020 zu stellen.

Sonntag, 10.11.2019, 21:00 Uhr
Der Vorstand des Kreisreiterverbandes Steinfurt hat mit dem Turnierausschuss die sportlichen Weichen für die kommende Saison gestellt.
Der Vorstand des Kreisreiterverbandes Steinfurt hat mit dem Turnierausschuss die sportlichen Weichen für die kommende Saison gestellt. Foto: Kreisreiterverband Steinfurt

Der Kreisreiterverband ist mit fast 10 000 Mitgliedern der stärkste im Pferdesportverband Westfalen, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbandes. Auf der Tagesordnung standen Neuwahlen für den geschäftsführenden Vorstand. Sowohl Sylvia von Heeremann-Unterberg als Vorsitzende als auch Guido Hübers als Geschäftsführer wurden für weitere vier Jahre in ihren Ämtern bestätigt. „Guido gebührt hier ganz besondere Anerkennung, immerhin lenkt er die Geschicke der Kreisreiterschaft schon seit 1996“, so die Vorsitzende. Auch der langjährige Schatzmeister Gerd Wernink wurde einstimmig wiedergewählt.

Nächstes Thema waren die Kreismeisterschaften der Reiter. Der Turnierausschuss hatte alle Vorstände im vergangenen Jahr aufgefordert, Wünsche und Anregungen zu äußern, um gerade den Mannschaftswettkampf um die Kreisstandarte wieder attraktiver und zeitgemäßer zu gestalten. Jörg Gerdener stellte die Ergebnisse vor: Somit wird im Jugend-Mannschaftswettkampf das Springen Klasse A von zwei auf einen Stern entschärft. Für die Kreismeisterschaft der Dressurreiter in Riesenbeck ist in Zukunft sowohl die erste als auch die zweite Wertung auf M-Niveau zu reiten. Im Mannschaftswettkampf werden ab 2020 nur noch zwei bis drei Reiter die A-Dressur absolvieren, hinzu kommt eine Dressur Klasse L, die von einem oder zwei Reitern zu meistern ist. Ins A-Springen dürfen ebenfalls zwei bis drei Reiter, ins finale L-Springen ein bis zwei Starter. Bei Punktgleichheit kommt der Gesamteindruck aus der A-Dressur zum Tragen. Die Altkreiswertung entfällt, dafür wird es eine Mannschaftswertung Dressur und eine für Springen geben.

„Was aber nicht heißt, dass ein Verein nur Dressur und nur Springen gehen kann, es muss schon alles geritten werden“, betonte Gerdener. Eine kombinierte Einzelwertung wird es nicht mehr geben.Die Vorschläge wurden kurz diskutiert und mit einer Enthaltung von der Versammlung beschlossen. Dem Turnierausschuss mit Jörg Gerdener, Franz-Josef Krüer, Mike Tebbe, Fritz Ibershoff und Vera Schilling wurde für das ehrenamtliche Engagement großer Dank ausgesprochen: „Wir denken, dass wir gute neue Anreize geschaffen haben. Nun müssen wir abwarten, wie das letztlich von den Reitern angenommen wird“, resümmierte Gerdener.

Guido Hübers betonte alsdann noch einmal, dass der Kreisreiterverband mit den Mannschaften beim Westfalentag in Münster einen Doppelsieg davontragen konnte und beim Münsterländer Pferdestärkencup den dritten Platz belegte. Außerdem teilte er der Versammlung freudig mit, dass das Westfälische Mannschaftschampionat der Vierkämpfer im März 2020 nach zuletzt 2015 wieder mit Steinfurter Beteiligung stattfindet.

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